SurfaceTechnology GERMANY 2018: ZVO-Gemeinschaftsstand auf 3.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche

Mit der Namensänderung von O&S in SurfaceTechnology GERMANY positioniert sich das Event vom 5. bis 7. Juni in Stuttgart noch stärker als Messe für Beschichtungstechnologien. Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO) bildet mit seinem Gemeinschaftsstand in Halle 1, D27, wieder einen maßgeblichen Bestandteil und tritt so stark wie nie zuvor auf.

Die Galvano- und Oberflächentechnik startet mit soliden Voraussetzungen in das Jahr 2018 und in die SurfaceTechnology GERMANY. Die allgemein gute wirtschaftliche Situation hat sich positiv ausgewirkt: Der Gesamtumsatz der Branche „25.61 Oberflächenveredelung und Wärmebehandlung“ dürfte 2017 um etwa 3 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro gewachsen sein. Entsprechend hat sich auch die deutsche Galvano- und Oberflächentechnik als ihr wesentliches Segment positiv entwickelt – trotz immer strengerer Umweltauflagen und steigender Energie- und Rohstoffpreise. Sie stellen die Unternehmen zwar vor große Herausforderungen, sind aber gleichzeitig ein Ansporn – und ein Beispiel für ihre Flexibilität und Innovationskraft.

Positive Entwicklung der Galvano- und Oberflächentechnik setzt sich fort


Die positive Entwicklung belegen auch die jüngsten Zahlen des ZVO-Fachbereichs Chemie und Anlagen, in dem sich Lieferanten von Roh- und Verfahrenschemie, Galvanoanlagen und Komponenten zusammengeschlossen haben. Die jährlich durchgeführte Umfrage unter den Fachbereichsmitgliedern ergab für das Geschäftsjahr 2017 eine Steigerung des Gesamtumsatzes (Anlagen und Chemie) von insgesamt über sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kategorie „Chemie für Galvanische Metallabscheidung“ verzeichnete ein Plus von vier Prozent.

Der positive Trend wird sich aller Voraussicht nach 2018 fortsetzen. Denn die deutsche Wirtschaft expandiert weiter mit hohem konjunkturellen Grundtempo. Die Auftragslage in der Industrie und das Arbeitsmarktumfeld sind gut, entsprechend ist es auch die Stimmung der Unternehmen und Konsumenten.

Die Galvano- und Oberflächentechnik ist stark abhängig von der Konjunkturentwicklung ihrer Abnehmerbranchen, allen voran der Automobilindustrie. Und auch die sendet bislang positive Signale: Laut VDA stiegen im Februar 2018 die Neuzulassungen in Deutschland um sieben Prozent auf 261.700 Pkw. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres erhöhten sich die Pkw-Neuzulassungen um zehn Prozent auf 531.100 Einheiten. Seit 1999 wurden in den ersten beiden Monaten nicht so viele Autos verkauft. Insgesamt bestellten inländische Kunden in diesem Jahr bisher gut drei Prozent mehr neue Pkw. Die Order ausländischer Kunden überstiegen im Februar das Vorjahresniveau um gut fünf Prozent. In den ersten zwei Monaten gingen vier Prozent mehr Aufträge aus dem Ausland ein.

Auch in den USA konnten die deutschen Hersteller ihre Verkäufe in einem rückläufigen Gesamtmarkt erneut steigern: In den ersten beiden Monaten übertrafen die deutschen Marken den Vorjahreswert um fünf Prozent.

Ob und wie stark die Automobilbranche – und damit auch die Galvano- und Oberflächentechnik – durch etwaige Importzölle in die USA beeinflusst werden, bleibt abzuwarten. Sollte US-Präsident Donald Trump wie angedroht die Strafzölle auch auf die Einfuhr von Fahrzeugen aus Europa ausdehnen, wären vor allem Automobilbauer ohne Produktionswerke in den USA oder Mexiko betroffen.

Doch trotz des Protektionismus der USA und des insgesamt starken internationalen Wettbewerbs ist die Galvano- und Oberflächentechnik gut positioniert und kann von ihren Stärken, ihrer Qualität, Flexibilität und Innovationskraft profitieren, wie die Aussteller auf der SurfaceTechnology GERMANY 2018 eindrucksvoll belegen werden.

Alle Materialien und Branchen auf einer Messe

Die SurfaceTechnology GERMANY umfasst das gesamte Spektrum der Oberflächentechnik: Galvanotechnik, Strahltechnik, Nano- und Mikrotechnologie, Thermisches Spritzen, Industrielle Plasma- und Laseroberflächentechnik, Beschichtungsmaterialien, Oberflächenbehandlung, Umweltschutz und Versorgungstechnik, Dienstleistungen, Vorbehandlung, Reinigung sowie Mess-, Prüf- und Analysetechnik. Als einzige horizontal aufgestellte Messe des Jahres und dank eines attraktiven Rahmenprogramms mit Themenclustern und Fachforen bildet sie eine ideale Basis für Kontaktanbahnung, Networking und Wissenstransfer. Die Messe richtet sich an Fachpublikum aus Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil-, Metall-, Kunststoff-, Kautschuk- und Zulieferindustrie, Elektronik, Elektrotechnik und Handwerk sowie Lohnbeschichter. In der Vorveranstaltung 2016 war die Entscheiderquote unter den Besuchern aus dem In- und Ausland mit 83 Prozent hoch. Zudem waren rund 80 Prozent der Besucher mit Investitionsabsichten auf die Messe gekommen. Die Deutsche Messe AG rechnet bei der diesjährigen Veranstaltung mit 300 Ausstellern aus 35 Ländern und 6.500 Fachbesuchern. Hinzu kommen 31 Vorträge.

Rund 75 Aussteller auf dem ZVO-Gemeinschaftsstand

Der Gemeinschaftsstand des ZVO wird bei der diesjährigen SurfaceTechnology GERMANY mit einer Ausstellungsfläche von 3.500 Quadratmetern an den Start gehen. Damit belegt er annähernd die Hälfte der Nettoausstellungsfläche von Halle 1 des Stuttgarter Messegeländes. Rund 75 Aussteller werden dort ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen vorstellen:

Die Harteloxal-Schicht HART-COAT® der AHC Oberflächentechnik GmbH zeichnet sich durch ihre Gleiteigenschaften, Verschleißschutz und Korrosionsbeständigkeit aus. Sie bildet sich durch anodische Oxidation in einem gekühlten Säureelektrolyten. Der Aluminium-Grundwerkstoff wandelt sich an seiner Oberfläche in Aluminiumoxid um. Dabei wächst die Oxidschicht zu gleichen Teilen nach innen und nach außen, wodurch eine definierte Maßänderung des Bauteils entsteht. Dank ihrer atomaren Bindekräfte bildet die Schicht einen guten Verbund mit dem Grundmaterial, aus dem die Schicht entstanden ist. Die Härte des Aluminiumoxids bewirkt eine hohe Verschleißfestigkeit. Zur Verbesserung der Gleiteigenschaften ist die HART-COAT®-Schicht zusätzlich mit eingelagerten PTFE-Gleitstoffen versehen (HART-COAT®-PLUS). Das Reinigen der Oberfläche und auch die Entformung werden darüber hinaus durch ihr Antiadhäsionsverhalten erleichtert.

Die AIRTEC MUEKU GmbH bietet innovative und umweltfreundliche Abluftreinigungstechnologien. Das Unternehmen, unter den Branchenführern in Europa, entwickelt, produziert und installiert hochwertige und speziell auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittene Lösungen für die Galvanotechnische-, Chemische-, Pharma-, und Stahlindustrie. Zum Portfolio zählen Anlagenbau, Abluftanlagen, Ventilatoren, Verdunster, Behälter, Apparate- und Rohrleitungsbau, Planung und Konstruktion, Wartung und Steuerung, Förderung.

Die Atotech Deutschland GmbH stellt ihre verschiedenen Schichten vor: Der silberne Zinklamellen Basecoat Zintek® ONE HP erreicht in Abhängigkeit der Teilegeometrie und gewählten Applikationstechnik den hervorragenden Korrosionsschutz von 720 Stunden NSST mit nur einer Schicht. Der neue silberne Basecoat Zintek® 200 XT bietet eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit und reduziert die Weißrostbildung auf ein Minimum. Er erreicht im neutralen Salzsprühtest (NSST) nach ISO 9227 einen Korrosionsschutz von 1.700 Stunden oder mehr. Zintek® Top XT ist ein anorganischer, wasserbasierender Topcoat mit integriertem Schmiermittel, der sich dank sehr dünner Schichten für die Beschichtung von Befestigungselementen wie Bolzen, Schrauben, Muttern, Federn und Stanzteilen usw. eignet. Er bietet unübertroffene NSST- sowie zyklische Korrosionsbeständigkeit. Der Zinklamellenbasecoat Zintek® 300 HP bietet einen hohen Korrosionsschutz und eine erhöhte Beständigkeit gegen Weißrost und enthält schwarze Pigmente für ein gleichmäßiges, tief schwarzes Erscheinungsbild. In Verbindung mit Atotechs schwarzen Topcoats Techdip® oder Techseal® werden silberne Optikfehler vermieden.

Techseal® Black SL T ist ein organischer Topcoat, der eine tiefschwarze, matte und gleichmäßige Optik liefert und ein Schmiermittel für definierte Reibwerte enthält. Er ist Teil des von Atotech zugelassenen Beschichtungssystems in der Volkswagen-Spezifikation TL 233 für schwarze Beschichtungen für Verbindungselemente.

Die AxynTeC Dünnschichttechnik GmbH präsentiert ihre aktuellen DLC-Beschichtungen, die eine hohe Härte, geringe Reibung und strukturelle Kompaktheit aufweisen. Dadurch eignen sie sich für den Verschleiß- und Korrosionsschutz von Bauteilen, Komponenten und Werkzeugen. Ihren Einsatz finden die axyprotect® Beschichtungen im Automobil- und Maschinenbau, im Rennsport, in Halbleitertechnik und Design und aufgrund der Biokompatibilität auch in der Medizintechnik.

Schwerpunktthemen der COVENTYA GmbH sind in diesem Jahr vor allem der kathodische Korrosionsschutz und der Bereich Chemisch Nickel. Im Bereich des kathodischen Korrosionsschutzes legt das Unternehmen den Schwerpunkt auf Zink-Nickel-Verfahren mit Membrantechnologie. Darüber hinaus stellt COVENTYA kobaltfreie Verfahren und eine neue Generation von Top Coats speziell für die Automobilindustrie vor. Die ENOVA Chemisch-Nickel-Systeme sind vielseitig einsetzbar und werden in verschiedenen Applikationen angewendet. So zeigen zum Beispiel die High-Phos-Verfahren einen exzellenten Korrosionsschutz und lassen sich gut in Elektronikanwendungen einsetzen. Die ENOVA Produktpalette umfasst ebenfalls Dispersionssysteme, die zur Verbesserung der Verschleiß-Eigenschaften beitragen. Eine Neuerung ist das Verfahren ENOVA EF 587, das sich durch seine vielseitige Einsetzbarkeit und die konstante Performance auszeichnet. Die ENOVA RI-Serie zeigt beispielhaft die aktuellen Entwicklungen im Bereich Chemisch Nickel.

Die Abteilung Galvanotechnik des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA forscht und entwickelt entlang der gesamten Wertschöpfungskette der industriellen Galvanotechnik. Prozess- und Elektrolytentwicklungen stehen ebenso im Fokus, wie Fragen der Anlagenentwicklung und -planung. Abgerundet wird das Portfolio durch Dienstleistungen wie Schadensfallanalysen, Machbarkeitsstudien, Potenzialanalysen und Lieferantenbewertungen. Am Stand stehen die Galvanotechnik-Experten des IPA bereit, um Fragestellungen rund um die Galvanotechnik, aktuelle Forschungsthemen und zukünftige Bedarfe zu diskutieren. Die auch international einzigartige Aufstellung macht das IPA zu einem weltweit anerkannten Projektpartner für die Beschichtungsindustrie. 

Die H2O GmbH präsentiert effiziente Lösungen zur Aufbereitung von Industrieabwässern. Die VACUDEST Vakuumverdampfer schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Sie sind aktuell in sechs Anlagengrößen und 17 Leistungsgrößen verfügbar. Jüngstes Mitglied der Familie ist die VACUDEST XXL. Mit 30.000 m³/Jahr hat sie die bisher größte Kapazität in der 30-jährigen VACUDEST-Geschichte und ist einzigartig im Bereich der Brüdenverdichtung. Durch patentierte Technologien gelingt mit den Anlagen eine nahezu glasklare Aufbereitung von Industrieabwässern, die auf diese Weise bestens für die Wiederverwendung im Produktionsprozess geeignet sind. Durch die Kreislaufführung wird somit ein Großteil der Entsorgungskosten eingespart und wertvolle Frischwasserressourcen werden geschont.

HEHL GALVANOTRONIC wird den neuen Anforderungen aus Industrie 4.0 durch die stetige Weiterentwicklung ihrer unterschiedlichen Prozessleitrechner-Steuerungs-Systeme gerecht. Zum Beispiel kann die Prozessleitrechner-Software von HEHL als Protokoll-Viewer eingesetzt werden. Allein mit einer Netzwerk-Anbindung des PC an den Server lassen sich damit von überall auf der Welt beispielsweise Artikel und Programme erstellen und anpassen oder Protokolle betrachten, ohne die laufende Produktion zu beeinträchtigen.

Neu ist auch die E-Mail- und/oder PopUp-Benachrichtigung für Aufträge und die artikelspezifische Änderung der Fahr-, Hub- und Senk-Geschwindigkeiten. Außerdem bietet HEHL eine Qualitäts-Überwachung: Störungen an Verbrauchen oder das Überschreiten von Toleranzzeiten an als qualitätsrelevant gekennzeichneten Bädern werden gemeldet. Darüber hinaus können auch einzelne Stör-Meldungen als qualitätsrelevant eingestuft werden. Eine tabellarische Aufstellung der gefertigten Warenträger im Hauptfenster verschafft einen Überblick über die Produktivität.

Zu den HEHL-Standards gehören unter anderem eine umfängliche Protokollierung aller produktionsrelevanten Daten, ebenso wie eine detaillierte Änderungs-Historie bei Artikeln, Programmen und Vorgabezeiten. Optional kann individuell für jeden an der Anlage angeschlossenen Verbraucher festgelegt werden, ob er ab dem Warenträger-Start überwacht werden soll. Der Warenträger kann erst dann gestartet werden, wenn sämtliche zu überwachenden Verbraucher in Ordnung sind – ein wichtiger Aspekt bei Artikeln mit hohen Qualitätsansprüchen.

Der niederländische Pumpen- und Filterhersteller Hendor Pompen BV präsentiert an seinem Stand unter anderem eine neue Tauchpumpe speziell für Gaswäscher und ein Gerät zur Rückgewinnung von Edelmetallen.

Die HSO Herbert Schmidt GmbH & Co. KG produziert an mehreren Standorten weltweit innovative Spezialchemie für die Galvanotechnik und zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich der Oberflächenbeschichtung. Auf der diesjährigen SurfaceTechnology GERMANY stellt das Unternehmen wieder Innovationen aus dem dekorativen und funktionellen Bereich des HSO EcoPlast- und HSO EcoPROTEC-Systems vor: Chrom (VI)-freie Beizsysteme, helle und dunkle dreiwertige Chrom- und Mattchromoptiken, hochaktive Palladiumaktivatoren, alkalische Zink-Nickel-Verfahren mit perfekter Schichtdickenverteilung und Tiefenstreuung und vieles mehr.

Die Wilhem Humpert GmbH & Co. KG bietet Chrom(III)-Beschichtungen als Alternative zur bisherigen Chrom(VI)-Oberflächenveredelung an. Die Galvanostandorte in Wickede und Iserlohn verfügen jeweils über eine Doppelnickel-Chrom-Gestellgalvanik. Im Hauptwerk in Wickede besteht bereits seit über einem Jahr die Möglichkeit einer Oberflächenbeschichtung im REACH-konformen Chrom(III)-Verfahren – für Klein- und Großserien. Das Ergebnis entspricht sowohl im Farbton als auch in der Korrosionsbeständigkeit der bekannten Qualität. Das Werk in Iserlohn hat sich unter anderem auf die Verchromung von Kopfstützbügeln- und -stangen für den Automotive Bereich spezialisiert.

Die ICOM Automation zeigt drei für Galvanikbetreiber und -hersteller bedeutende Softwareprodukte: Die Anlagensteuerung GalvaCom ist eine Automatisierungslösung mit intuitiver Bedienung und übersichtlicher Visualisierung. Sie zeichnet sich durch Flexibilität, hohe Ausfallsicherheit und ein ausgereiftes Protokollierungsystem aus. Neben einfacher Artikel- und Rezeptverwaltung bieten innovative Funktionen wie frei einstellbare Badbehandlungs- und Toleranzzeiten oder automatische Stromdichtenkorrekturen innerhalb vorgegebener Grenzen entscheidende Produktionsvorteile für Betreiber von Galvanikanlagen.

Die Abwassersteuerung AwaCom ist speziell auf die Anforderungen der Abwasseraufbereitung und Betriebswasserentsorgung moderner Galvanoanlagen zugeschnitten. Sie zeigt die Betriebszustände aller Anlagenteile in Einzelbildern und vereinfacht die Bedienung von Behandlungsparametern enorm. Zudem bietet nur AwaCom einen Programmeditor für die Chargenbehandlung, mit dem eine ressourcenschonende Abfolge der Behandlungsschritte selbst bestimmt werden kann. Das Labor- und Wartungssystem LawaCom stellt eine Vielzahl von Funktionen zur Datenverarbeitung im Umfeld des Galvanikbetriebs bereit. Neben der Hauptaufgabe der Erfassung, Überprüfung und Leitung der Badversorgung und -pflege erlaubt es die Verwaltung und Protokollierung der laufenden Anlagenwartung. Zur Überwachung der Chemikalien und physikalischen Messgrößen stellt das Programm eine integrierte Größen-, Stoff- und Abwasserverwaltung bereit.

Die LSR GmbH bietet energieeffiziente und umweltschonende Anlagen zur Oberflächenbehandlung – unter Einsatz modernster Technik wie Wärmerückgewinnung und Rückführung der Prozessenergie, wassersparender Spültechnik und der Optimierung von Leitungsverlusten. Dabei legt LSR derzeit besonderes Augenmerk auf eine Arbeitserleichterung durch automatische Bestückung zur Behandlung und Beschichtung von Einzelteilen oder Teilen auf Gestellen. Während die Behandlung von Schüttgut häufig schon teil- oder sogar vollautomatisiert abläuft, werden Einzel- oder Gestellteile fast ausschließlich händisch bestückt. Anlagenbetreiber äußern immer häufiger den Wunsch, diese Aufsteck- und Abnahmearbeiten zu automatisieren – zur Arbeitserleichterung und für mehr Wirtschaftlichkeit.

Für das teil- oder vollautomatisches Handling von geeigneten, das heißt durch ein Greifersystem aufnehm- und platzierbaren Teilen, bieten sich Linearachsen, Hubspindelachsen, Linearförderer, Transferbänder und Knickarmroboter in allen Variationen an. Die Greifertechnik stimmt LSR genau auf die jeweiligen Teile ab.

Mit der neuen horizontalen Containerpumpe B200 präsentiert die Lutz Pumpen GmbH eine neue Möglichkeit, Flüssigkeiten professionell aus Containern (IBC= Intermediate Bulk Container) zu entnehmen. Die am Bodenauslauf angeschraubte axiale Kreiselpumpe fördert die Flüssigkeit auf ein höheres Niveau bzw. verbessert deutlich die hydraulische Leistung im Vergleich zum hydrostatischen Auslauf. In Verbindung mit einem Schlauchset und Zapfventil können auch kleine Chargen gezielt um- bzw. abgefüllt werden. Ein weiteres Produktmerkmal ist das variable Antriebskonzept. Es stehen die bekannten Lutz Universal- und Druckluft-Motoren zur Auswahl. Wie bei konventionellen Fass- und Containerpumpen ist ein Betrieb gegen eine geschlossene Armatur, zum Beispiel ein Zapfventil, möglich. Die zweiteilige Pumpe hat Clamp-Verbindungen nach DIN 32676, ist leicht zerlegbar und einfach zu reinigen. Durch das Edelstahlgehäuse und die Verwendung lebensmittelkonformer Materialien werden die neuesten europäischen Sicherheitsstandards für Lebensmittelkontakt [Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 und (EU) 10/2011] erfüllt. Somit dürfen die Pumpen das Glas-Gabel-Symbol tragen und empfehlen sich für den Food- und Kosmetikbereich. Die Lutz B200 gibt es in fünf verschiedenen Varianten, die sich mit spezifischem Zubehör ergänzen lassen.

Mazurczak Thermoprozesse, einer der führenden Hersteller für das Heizen, Kühlen und Regeln von aggressiven Flüssigkeiten im Bereich der Leiterplatten- und Oberflächentechnik, präsentiert neben den bekannten Sicherheitsbadwärmern ROTKAPPE® mit integriertem Anti-Brand-System jetzt auch ein Komplettsortiment an Wärmetauschern SYNOTHERM® zur indirekten Beheizung und Kühlung von Prozessflüssigkeiten: Die metallischen Plattenwärmetauscher SYNOTHERM® aus Titan und Edelstahl sind als indirekte Beheizung und Kühlung für den Einsatz in Anlagen und Behältern konzipiert. Insbesondere die Platzersparnis bei gleichen Leistungsdaten spricht für den Einsatz von Plattenwärmetauschen. Die Plattenwärmetauscher SYNOTHERM® werden individuell nach Kundenanforderungen projektiert und realisiert. Die Kunststoffwärmetauscher SYNOTHERM® aus PFA werden in stark sauren Prozessflüssigkeiten eingesetzt. Der Werkstoff PFA weist eine hervorragende thermische und chemische Beständigkeit auf. 

Die Media Soft Software Technology GmbH, ERP-Spezialist für Oberflächenveredelung, zeigt die aktuelle Version seiner Branchensoftware OTEC® mit vielen Innovationen und nutzerfreundlichen Features. OTEC® deckt sowohl die kaufmännischen Anforderungen mit Angebotswesen, Auftragsabwicklung, Fakturierung, Warenwirtschaft und Lagerverwaltung ab, als auch die betrieblichen Belange wie Produktionsplanung und -steuerung (PPS), Betriebsdatenerfassung (BDE) und Qualitätsmanagement. Die überarbeiteten OTEC® BDE-Stationen wurden beispielsweise um die Anzeige von hinterlegten Dokumenten, Bildern und Normen sowie Präventivtexten für QM und BDE, den automatischen Druck von VDA-Labels entsprechend den vereinnahmten Ladehilfsmitteln/Verpackungen oder die einfache Dokumentation von Wareneingängen und -ausgängen per Smartphone App OTEC® PicAssO erweitert. Weitere Funktionen innerhalb der OTEC® Smartphone App ermöglichen die schnelle und einfache Hinterlegung von Artikelbildern, Bildern zu Arbeitsanweisungen und die Zuordnung von Gestellen zu Artikeln und Aufträgen. Ebenso ist es möglich über OTEC® PicAssO Ware ein- und umzulagern, die Ablieferung per Unterschrift zu dokumentieren sowie generelle Dokumentationen in OTEC® zu hinterlegen.

Die Deutsche METROHM Prozessanalytik GmbH & Co. KG fertigt flexible und modulare Atline-, Online- und Inline-Analysensysteme, die sie gemeinsam mit dem Kunden entwickelt und durch das ganze Geräteleben hindurch begleitet. Am ZVO-Gemeinschaftsstand präsentiert das Unternehmen unter anderem die neuen 2026 Titrolyzer und 2029 Photometer. Hohe Verfügbarkeit, geringer Chemikalienverbrauch, zuverlässiger 24/7-Betrieb und eine anwenderfreundliche Benutzeroberfläche machen den 2026 und 2029 Prozessanalysator zum Gerät der Wahl für die Online-Analytik. Der 2026 ist in zwei Grundausstattungen für potentiometrische und pH-Messungen erhältlich. Der 2029 ist ein Photometer für kolorimetrische Bestimmungen.

Die Munk GmbH bietet in diesem Jahr wieder ein breites Spektrum an innovativen Gleichstromkonzepten. Auf Basis der bekannten Hochstrommodule aus der Reihe PSP Family sind noch flexiblere und individuellere wassergekühlte oder luftgekühlte Lösungen erhältlich. Darüber hinaus stellt Munk unter dem Schlagwort Industrie 4.0 interessante Bedien- und Informationsvarianten vor. Der hochflexible Tower, das luftgekühlte, modulare 19“-Konzept ist schnell und vielseitig vor Ort montiert, bis zu 7.500 A Ausgangsstrom als Einzelstromlösung sind einfach realisierbar. Die modulare Variante mit ihrer raffinierten freitragenden Gehäusekonstruktion bietet universelle Upgrade-Möglichkeiten. Die wassergekühlten Gleichrichtergeräte PSP 2540 und PSP 5080 bieten neben der hohen Packungsdichte auf engstem Raum individuelle Installationsmöglichkeiten. Mit zweimal 170 Kilogramm und einer Grundfläche von 0,48 Quadratmetern können bis zu 5.000 A leicht realisiert werden. Für die Optimierung des Wasserkühlkreises gibt es eine systemkonforme Boostereinheit, die Betauung vermeidet und Langlebigkeit fördert. Die Mehrkreisstromversorgung nano-design in niedriger Bauhöhe (< 1.500 Millimetern), mit bis zu sechs individuell regelbaren Gleichrichterstufen ausgestattet, erlaubt bis zu sechsmal 1.500 A, dreimal 3.000 A oder zweimal 4.500 A Ausgangsstrom. Die zentrale Einspeisestation und selektive Unterverteilung, Bündelung der Schnittstellen und der Kühlung gehören zum Standard der MUNK multi-circuit Einheiten.  Die jüngste Gruppe der mobilen Kompaktgeräte wird unter dem Namen PSP Box geführt. Sie sind hochleistungsfähig mit Strömen bis zu 1.500 A, als mobile Kompakteinheit mit modernsten Schnittstellenoptionen.

Die Qubus Planung und Beratung Oberflächentechnik GmbH präsentiert gemeinsam mit Ihrem Verbundpartner IFO ein einzigartiges Netzwerk an Dienstleistungen rund um die Oberflächentechnik und Kompetenz aus einer Hand. In den Geschäftsfeldern Managementsysteme, Umwelt und Arbeitssicherheit, Brandschutz und Anlagen- und Fabrikplanung ist es für den Ingenieur-Dienstleister das Ziel, schlanke und pragmatische Lösungen für seine Kunden zu erarbeiten. Und am gemeinsamen Standort in Schwäbisch Gmünd können im erst kürzlich auf 350 Quadratmeter erweiterten Laborkompetenzzentrum des neutralen und akkreditierten IFO-Instituts neben Restschmutzbestimmungen auf Bauteilen, Prüfung von Beschichtungssystemen, Materialprüfungen sowie Korrosion- und Klimaprüfungen nun auch Großteile mit Abmessungen bis zwei Meter geprüft werden.

Die RIAG Oberflächentechnik AG, global agierenden Entwickler und Anbieter von Prozesschemikalien für Verfahren zur chemischen und elektrochemischen Behandlung von Metallen, bietet Qualität, Beratungskompetenz, individuelle Betreuung und Versorgungssicherheit. Am Schweizer Produktionsstandort sind mehr als 800 Rohstoffe auf Lager. Ein Team aus hochspezialisierten Fachkräften versorgt Kunden aus der ganzen Welt, die ihrerseits Produkte sämtlicher Schlüsselindustrien behandeln. Große Bevorratung auf Kundenseite ist nicht notwendig, da RIAG durch seine logistischen Prozesse eine schnelle Lieferung sicherstellen kann. Die Anforderungen sind je nach Werkstoff völlig unterschiedlich, und die Märkte entwickeln sich rasant, beispielsweise durch den Leichtbautrend in der Automobilindustrie. Deshalb wird bei RIAG ständig geforscht, kritisch hinterfragt und weiterentwickelt. Bestes Beispiel dafür ist der Chemisch Nickel-Markt, den die RIAG heute im Sinne der Kunden in Europa dominiert.

Fokussiert auf Industrie 4.0 und engagiert in zukunftsorientierten Forschungsprojekten präsentiert die Softec AG eine innovative und umfassende Erweiterung ihres Leistungsportfolios: Mit OMNITEC lassen sich Durchlaufzeiten verkürzen, außerdem garantiert die ERP-Lösung größtmögliche Termintreue, Transparenz und Mobilität. Und zwar durch passgenaue Kalkulation, effiziente Auftragsabwicklung, automatisch überwachte Qualität, eingebaute Prozesssicherheit, optimierte Planung, zuverlässige Logistik und mobile Vernetzung.

Die Technic Deutschland GmbH präsentiert eine Reihe neuer galvanischer Verfahren: Technibrite HT 1000 ist ein neues Glanzzinn-Verfahren, das einen im Vergleich zu konventionellen Verfahren deutlich erweiterten Temperaturarbeitsbereich ohne Verlust des Glanzgrades aufweist. Es erlaubt die Abscheidung spiegelglänzender Zinnschichten auch bei höheren Zinnkonzentrationen über einen weiten Stromdichtebereich und zeichnet sich durch eine hohe kathodische Stromausbeute aus. TechniStan JM 7000 ist ein sulfatbasiertes Mattzinn-Verfahren, das die Abscheidung organikarmer Schichten erlaubt. Ebenso das MSA-basierte Mattzinn-Verfahren Techni NF JM 8000. Die Schichten weisen eine laterale Schichtstruktur auf, welche die Whiskerbildung minimiert und eine hervorragende Lötfähigkeit gewährleistet. Goldeneye Nickel ist ein neuartiges galvanisches Nickelsystem, das hochduktile, harte, korrosions- und verschleißbeständige Schichten mit einer ausgezeichneten Verteilung abscheidet. Das Verfahren arbeitet mit Nickelkonzentrationen im Bereich von 20 bis 50 g/l und Stromdichten von 0,1 – 30 A/dm². Durasil NiW ist in Verfahren zur Abscheidung von Nickel-Wolfram-Legierungsschichten mit einer Legierungszusammensetzung 65/35 Prozent Ni/W, ± 5 Prozent. Die abgeschiedenen Schichten weisen eine hohe Abrieb- und Korrosionsbeständigkeit auf. Das einfach zu führende Verfahren kann in vielen Fällen Hartchrom ersetzen.

Umicore Electroplating zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Edelmetall-Elektrolyten und -Präparaten sowie ausgewählten

Spezialverfahren für die Oberflächenbeschichtung. Darüber hinaus fertigt das Unternehmen edelmetallbeschichtete, dimensionsstabile Anoden

für galvanische Verfahren oder für die Wasseraufbereitung. Die Gold-Elektrolyte aus der AURUNA® -Serie für dekorative und funktionelle Anwendungen zählen zu den Klassikern des Portfolios und sind führend, wenn es um die Beschichtung von Steckverbindern, Smartcards, Leiterplatten und anderen Elektronik-Komponenten geht. ARGUNA®-Silber-Elektrolyte bieten perfekte Oberflächen sowohl in dekorativen als auch bei technischen Applikationen. PALLUNA®-Palladium-Elektrolyte sind ammonium- und chloridfrei. Sie überzeugen als Zwischenschichten sowie als Diffusionssperre und Korrosionsschutz, aber auch im dekorativen Bereich.  Zur Planung und Konstruktion von Platin-Titan- oder Platin-Niob-Anoden verwendet Umicore ein weltweit einzigartiges Beschichtungsverfahren – die Hochtemperaturelektrolyse. Dadurch sind die Produkte hochwertig, wartungsarm, kosteneffizient und auch umweltfreundlich. Seit mehr als zwei Jahren werden auch Mischmetalloxid-Anoden hergestellt und auf Basis CAD-gestützter Konstruktionen für viele Anwendungsgebiete konfektioniert. Umicore bietet außerdem zwei hochinnovative Lösungen für den Anlaufschutz: Umicore Sealing 691 EL, der Schutz  für technische Produkte, und Umicore Anlaufschutz 616 PLUS als Premium-Lösung für dekorative Anwendungen.

Die Walter Werner GmbH, Spezialist für Metallveredelung, stellt am ZVO-Gemeinschaftsstand ihre drei Kompetenzbereiche vor: Galvanisieren, Lackieren und Haftmittel-Beschichten. Als Lohnbeschichter ist das Unternehmen mit circa 200 Mitarbeitern Anbieter für Metall- und Kunststoffveredelungen durch galvanische, chemische und organische Beschichtungen aus einer Hand. Selbst nicht alltägliche, logistische Leistungen können entsprechend den jeweiligen Kundenanforderungen erbracht werden. So veredelt die Walter Werner GmbH auch Komponenten aus Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Tschechien, Slowakei, Taiwan, Indien und China.

Die Whitford GmbH, Hersteller und Entwickler von Fluorpolymerbeschichtungen, bietet Beschichtungssysteme für die unterschiedlichsten Werkstoffe und Märkte. Das Unternehmen mit globaler Fertigung und technischem Support verfügt über umfangreiche Laboreinrichtungen mit modernsten Prüf- und Auswerteeinrichtungen, die Kleinserienfertigung und -prüfung sowie Skalierungen erlauben.

Whitford Produkte finden sich in allen Bereichen der Industrie unter den Produktnamen Xylan®, Matrix und Resilon®. Sie bieten hervorragende Antihaft- und Gleiteigenschaften, niedrige/kontrollierte Reibung, Verschleißfestigkeit, Geräuschreduzierung, Korrosionsschutz und Korrosionsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, hohe Temperatur- und UV-Beständigkeit, exzellente Trennwirkung, Trockenschmierung, Abriebbeständigkeit und Farbgestaltung. Die Beschichtungen können auf vielen Substraten appliziert werden und finden beispielsweise bei Gummiprofilen in der Automobilindustrie, Befestigungselementen im Offshore-Bereich, im Maschinenbau, in der Lebensmittelproduktion, bei Kopierwalzen, Gartengeräten oder Fahrzeug- bzw. Motorenteilen Anwendung.

WIOTEC® stellt eine neue dunkel-anthrazitfarbene, hoch dekorative Oberfläche auf Chrom(III)-Basis vor: WICROM® black hat eine hervorragende Deckkraft und Abriebfestigkeit. Als einer der wenigen Oberflächenveredler in Europa kann das Unternehmen Elektrobauteile wie Stromführungsschienen aus Aluminium, Kupfer oder Messing in Verarbeitungslängen bis zu sechs Metern verzinnen, in Glanz- oder Mattzinn. WIOTEC® bietet nicht nur hochwertige Veredelung von Oberflächen, sondern auch sämtliche vor- und nachgelagerten Prozesse der Wertschöpfung sowie ein professionelles Baugruppenmanagement.

Die WMV Apparatebau GmbH präsentiert ihr mit innovativen Ideen weiterentwickelte Beschichtungsstation-System TULZ (Tauch-Umwälz-Lackier-Zentrifuge). Die in den WMV-Beschichtungsanlagen eingesetzte robuste und bewährte Beschichtungsstation, die zur Verwendung von schüttbaren Massenteilen mit einer Belademenge von bis zu 250 Kilo pro Beschichtungskorb bei einer Durchsatzleistung von bis zu 7,5 t/h vorwiegend bei der Zink-Lamellen-Beschichtung Verwendung findet, wurde den Kundenanforderung angepasst. Der Kunde hat nun eine Vielzahl an frei wählbaren Behandlungsprozessen zur Auswahl und kann mit der neuen Erweiterung seine Ware in Schrägstellung eintauchen, umwälzen und abschleudern. Durch die konstruktive Erneuerung der Lackbehälter sowie eine Verbesserung der Antriebsmodule ist es gelungen, schöpfende Ware sowie Ware mit komplizierter Geometrie vollständig und ohne Rückstände zu beschichten. In Kombination mit dem patentierten „Paint-Recovery-System (PRS)“ zeigen sich beste Beschichtungsergebnisse und eine signifikante Reduzierung des Lackverbrauchs. Seit 2017 steht außerdem das neue WMV-Technologiezentrum. Mit den bekannten WMV-Systemen und den Neuentwicklungen im Bereich der Zink-Lamellen-Beschichtungsanlagen erweist es sich als Komplettlösung für jegliche Art der Oberflächenbehandlung von Schüttgut und Gestellteilen.

Der Technologiedienstleister und Lizenzgeber in der Stückverzinkungsindustrie ZINQ® Technologie GmbH führt auf der Messe Live-Verzinkungen durch. An der transportablen Technikumsanlage wird mit identischen Schmelzmaterialien gearbeitet wie im hochskalierten Industriemaßstab. Und wie im Original besitzt auch die Messeanlage einen Mini-Kran, mit dem vorgefertigte Musterbleche ins Tauchbad eingebracht werden. In der Realität haben die Anlagen der ZINQ-Gruppe Kesselabmessungen von bis zu 19 Metern Länge, in denen sich großvolumige Bauteile in einem Arbeitsgang verzinken lassen.

Das Feuerverzinken ist die nachhaltigste und sicherste Methode, um Stahl vor Korrosion zu schützen. ZINQ besitzt mit den beiden Stückverzinkungsoberflächen microZINQ® und duroZINQ® die einzigen C2C-zertifizierten Produkte in der Oberflächentechnik. microZINQ® ist darüber hinaus mit dem Rohstoffeffizienz-Preis prämiert und überzeugt durch einen um 80 Prozent reduzierten Materialeinsatz, bei einer je nach Anwendung deutlich verbesserten Leistungsfähigkeit 

LASYS, Castforge und Automotives Shows laufen parallel

Zusätzliche Anregungen und Synergien für Aussteller wie Besucher bieten einige Veranstaltungen, die parallel zur SurfaceTechnology GERMANY 2018 in Stuttgart stattfinden: die LASYS, internationale Fachmesse für Lasermaterialbearbeitung in Halle 4, die Castforge, Fachmesse für Guss- und Schmiedeteile mit Bearbeitung in Halle 6 sowie verschiedene Automotive Shows in den Hallen 7, 8, 9 und 1.

Über den ZVO Zentralverband Oberflächentechnik e.V.

Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO) nahm seine Arbeit am 1. Januar 2000 auf. Mit steigenden Anforderungen an die Branche wurde die Interessenvertretung weiter konzentriert und der ZVO zum Wirtschaftsverband mit reinen Firmenmitgliedschaften umstrukturiert. Aktuell haben sich 233 Unternehmen dem ZVO angeschlossen, der ein starkes Wachstum verzeichnet. Insgesamt repräsentiert der ZVO über seine körperschaftlichen Mitglieder BIV, DGO, FGK und FiT über 600 Mitgliedsunternehmen.

Über die Galvano- und Oberflächentechnik:

Die Galvano- und Oberflächentechnik ist eine mittelständisch geprägte Industriebranche, die europaweit rund 440.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 50.000 in Deutschland. Allein in Deutschland erwirtschaftet die Branche einen Umsatz von ca. 7,5 Mrd. EUR. Die Struktur der Galvanobetriebe wird dabei von KMUs dominiert, nur ein geringer Anteil der Betriebe erreicht Größen von mehr als 100 Mitarbeitern. Die Oberflächenbranche ist eine Schlüsselindustrie, deren Dienstleistung Voraussetzung für die Funktionalität von Bauteilen, Geräten und Maschinen nahezu jeder anderen Branche ist. Die Galvanotechnik verhindert dabei jährlich Korrosionsschäden von ca. 150 Mrd. EUR. Galvanotechnik ermöglicht eine zuverlässige Funktionalität einer Vielzahl unterschiedlichster Bauteile: Kein Auto verlässt mehr das Band, bei dem nicht wesentliche Teile oberflächenveredelt sind. Die moderne Medizintechnik ist ohne neuere Verfahren der Oberflächentechnik nicht denkbar, aber auch Bauwirtschaft und Sanitärindustrie, die Elektrotechnik und die Elektronikindustrie sowie die Flugzeugindustrie kommen ohne Oberflächenveredelung nicht aus.

Mehr Informationen: www.zvo.org

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

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