Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2020 für Kernkomponente moderner Brennstoffzellenfahrzeuge

Für das Erreichen der Klimaschutzziele leistet die Elektrifizierung der Mobilität einen zentralen Beitrag. Auf der Verstromung von Wasserstoff basierende Brennstoffzellenfahrzeuge bieten sich hier speziell für Langstrecken- und Nutzfahrzeuge, Schiffe und auch Flugzeuge als ideale Lösung an.

Gleichspannungswandler steuern den Energiefluss aus der Brennstoffzelle und sorgen dafür, dass der Antrieb immer mit der richtigen Spannung versorgt wird; über sie läuft die gesamte Antriebsleistung von bis zu einem Megawatt. Dies stellt extreme Anforderungen hinsichtlich eines hohen Wirkungsgrads, eines minimalen Bauraums sowie hoher mechanischer Robustheit und Zuverlässigkeit. Durch zahlreiche neue Ansätze gelang es den Preisträgern, Gleichspannungswandler zu entwickeln, deren Effizienz und Leistungsfähigkeit weit über den bisherigen Stand der Technik hinausgehen. Damit rückt die Zukunft des elektrischen Fahrens einen großen Schritt näher.

Bei einem Festakt anlässlich der als Online-Event durchgeführten Fraunhofer-Jahrestagung wurde die Auszeichnung an Dr. Bernd Eckardt und Dr. Stefan Matlok verliehen. Die beiden Wissenschaftler arbeiten am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen an leistungselektronischen Systemen für die Elektromobilität.


Der Joseph-von-Fraunhofer-Preis wird von der Fraunhofer-Gesellschaft jährlich an ihre Mitarbeitenden für herausragende wissenschaftliche Leistungen vergeben, die sich durch Systemrelevanz und das direkte Potenzial, entscheidend zur Lösung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen und zur Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland beizutragen, auszeichnen. In diesem Jahr wurden vier, jeweils mit 50.000 Euro dotierte Preise verliehen.

Einzelheiten und Hintergründe finden sie in der ausführlichen Presseinformation der Fraunhofer-Gesellschaft sowie auf der Webseite des Fraunhofer IISB.

Über Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB

Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB betreibt entsprechend des Fraunhofer-Modells angewandte Forschung und Entwicklung in den Geschäftsbereichen Leistungs- und Energieelektronik und Halbleiter. Dabei deckt das Institut in umfassender Weise die Wertschöpfungskette für komplexe Elektroniksysteme ab, vom Grundmaterial zum vollständigen Elektronik- und Energiesystem. Schwerpunkte liegen in den Anwendungsgebieten Elektromobilität und Energieversorgung.

Das Institut erarbeitet für seine Auftraggeber Lösungen auf den Feldern Materialentwicklung, Halbleitertechnologie und -fertigung, elektronische Bauelemente und Module, Aufbau- und Verbindungstechnik, Simulation, Zuverlässigkeit, bis hin zur Systementwicklung in der Fahrzeugelektronik, Energieelektronik und Energieinfrastruktur. Das IISB verfügt u.a. über umfangreiche Halbleiterprozesstechnik, ein Testzentrum für Elektrofahrzeuge und ein Anwendungszentrum für Gleichstromtechnik.

Der Hauptstandort des Fraunhofer IISB ist in Erlangen, daneben gibt es Standorte am Energie Campus Nürnberg (EnCN) sowie in Freiberg.

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