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	<title>Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH, Autor bei Presse-Lexikon</title>
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	<title>Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH, Autor bei Presse-Lexikon</title>
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		<title>Das Recht zu lügen</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/04/23/das-recht-zu-lgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ehrliches Feedback ist manchmal hart; Notlügen gehören zum Alltag. Doch ab wann ist ein Bluff moralisch verwerflich und wann kann eine Täuschung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen? Stefanie Jung, Professorin für Unternehmensrecht am TUM Campus Heilbronn, hat in ihrem Beitrag „Does It Matter What People Lie About?” gemeinsam mit Monika Lesczynska und Peter Krebs das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/04/23/das-recht-zu-lgen/" data-wpel-link="internal">Das Recht zu lügen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ehrliches Feedback ist manchmal hart; Notlügen gehören zum Alltag. Doch ab wann ist ein Bluff moralisch verwerflich und wann kann eine Täuschung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen? <a href="https://www.mgt.tum.de/global-center-for-family-enterprise/prof-dr-stefanie-jung" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Stefanie Jung</a>, Professorin für Unternehmensrecht am <a href="https://chn.tum.de/de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">TUM Campus Heilbronn</a>, hat in ihrem Beitrag „Does It Matter What People Lie About?” gemeinsam mit Monika Lesczynska und Peter Krebs das weite Feld der Täuschungen in unternehmerischen Vertragsverhandlungen untersucht. Die Veröffentlichung ist dabei Teil eines umfassenden Forschungsprojektes von Jung zu Lügen in Vertragsverhandlungen.</p>
<p>Irreführung, Lüge oder Bluff sind alles Synonyme für den rechtlichen Begriff „Täuschung”. Doch egal, wie Täuschungen bezeichnet werden, verwerflich sollten sie alle sein. Oder doch nicht? „Wir können mit unserer Studie zeigen, dass die moralische Bewertung von Lügen bei unternehmerischen Vertragsverhandlungen durchaus differenzierter ausfällt. So gibt es verschiedene Täuschungen, die von der Mehrheit der Befragten als moralisch akzeptabel angesehen werden.“ Die moralische Bewertung spiele eine entscheidende Rolle dabei, ob und wie oft Menschen täuschen. „Denn Personen lügen vor allem dann, wenn sie die Täuschung vor sich selbst rechtfertigen können“, erklärt Stefanie Jung. Und das ist bei moralisch akzeptablen Irreführungen eher der Fall.</p>
<p><b>Strenge Gesetzgebung mit milden Folgen</b></p>
<p>Entscheidend ist dabei, worüber getäuscht wird. Hier unterscheidet die Professorin zwischen Bluffs über Emotionen, über die Verfügbarkeit eines Produkts, über zeitliche Aspekte (wie Deadlines), über Alternativangebote sowie über Interessen und Präferenzen. Ein echter „Klassiker“ ist zudem die Lüge über ein Alternativangebot, um Druck auf den Verhandlungspartner auszuüben. Die rechtliche Situation ist dabei eigentlich sehr klar: „Das deutsche Recht ist mit Blick auf Täuschungen sehr streng. Bei jeder arglistigen Täuschung, die den Vertragsschluss beeinflusst hat, kann der Vertrag von der getäuschten Seite angefochten werden.“ Das bedeutet jedoch nicht, dass es ständig entsprechende Klagen gibt: „Es gibt praktisch keine entsprechenden Fälle außerhalb von Täuschungen über den Vertragsgegenstand und den Vertragspartner“, erläutert Jung.</p>
<p>Ihre Untersuchung konzentrierte sich ausschließlich auf unternehmerische Verhandlungen. „Lügen sind dort an der Tagesordnung, denn Verhandler haben viele Gelegenheiten zu bluffen und kommen dann mit Argumenten wie ‚Solche Klauseln akzeptiert unsere Rechtsabteilung nicht‘ oder ‚Davon haben wir nur noch ein Stück auf Lager‘, obwohl dies nicht stimmt”, erläutert sie. Wenn wirklich wegen solcher Lügen angefochten würde, hätte dies schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft. Ihre Befragung von 1.700 Personen in Deutschland, Italien und den USA ergab entsprechend, dass die Teilnehmer länderübergreifend „selbst bei unmoralischen Täuschungen häufig keine Anfechtung, also keine rechtlichen Konsequenzen, wünschen – und natürlich für moralisch akzeptierte Lügen erst recht nicht“. </p>
<p><b>Moral und Rechtsgefühl sind nicht dasselbe</b></p>
<p>Doch wo endet die Nachsicht? „Generell haben wir festgestellt, dass Täuschungen über die Rechtslage und den Leistungsgegenstand durch den Verkäufer als besonders unmoralisch angesehen werden“, erklärt Jung und führt weiter aus: „Dagegen werden falsche Informationen bezüglich Deadlines, persönlicher Präferenzen sowie des Reservationspreises und selbst Täuschungen des Käufers über ein Alternativangebot relativ locker gesehen. Nur eine Minderheit betrachtet solche Irreführungen als unmoralisch.“ Lügen über unternehmensinterne Vorgaben werden beispielsweise zwar aus moralischer Sicht kritisch gesehen, die Mehrheit spricht sich dennoch gegen eine Anfechtung für solche Täuschungen aus. Jungs Fazit: Moral und Rechtsgefühl sind nicht dasselbe – Moralvorstellungen sind strenger.</p>
<p>In einer weiterführenden Analyse ergaben sich überraschende Unterschiede zwischen den befragten Berufsgruppen – Richter, Anwälte, professionelle Verhandler, Studierende. So deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Richter im Vergleich relativ hohe moralische Standards haben. Sie unterscheiden zudem besonders stark zwischen Moral und Rechtsgefühl. Richter finden im Ergebnis viele Täuschungen unmoralisch, befürworten aber keine rechtlichen Konsequenzen.  </p>
<p><b>Akzeptable Täuschungen</b></p>
<p>Das Plädoyer der Wissenschaftlerin nach den Ergebnissen des gesamten Forschungsprojekts lautet daher: „Wir sollten auch einen gewissen Täuschungsspielraum in der deutschen Rechtsordnung zulassen, wie es in anderen Ländern üblich ist, anstatt äußerst hohe moralische Standards eins zu eins ins Recht zu übertragen.“ Ihr Vorschlag ist, die Grenze zwischen rechtmäßigen und unrechtmäßigen Täuschungen anhand der Art der Täuschung zu ziehen: Ihrer Meinung nach sollten beispielsweise Täuschungen über Emotionen, über Interessen und Präferenzen, den „Reservation Price”, die Verfügbarkeit bei einem Händler, zeitliche Aspekte des Verhandlungsprozesses, Vorgaben und Anweisungen sowie über Alternativangebote die getäuschte Seite nicht zur Anfechtung berechtigen.</p>
<p>Lügen über Aspekte wie den Preis (im engeren Sinne), die Leistung, den Vertragspartner, die Vertragsdurchführung und die Rechtslage sollten hingegen ihrer Meinung nach weiterhin als unrechtmäßig angesehen werden. „Menschen neigen nun mal dazu, zu bluffen. Verhandlungen bieten dazu ausreichende Gelegenheit. Aber unsere Studie zeigt, dass nicht jede Lüge als gleichermaßen verwerflich angesehen wird – und dass in vielen Fällen kein Anfechtungsrecht befürwortet wird. Der Gesetzgeber sollte insofern die Verhandlungsrealitäten stärker berücksichtigen.“</p></div>
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		<item>
		<title>Von Minnesota nach Paris – Prof. Carlos Serrano über Patente und Pionierarbeit</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/04/08/von-minnesota-nach-paris-prof-carlos-serrano-ber-patente-und-pionierarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 12:57:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>  Carlos, Sie haben an vielen verschiedenen Orten gelebt und gearbeitet. Wie verlief Ihre Reise bisher?  Ich habe lange Zeit in Nordamerika verbracht, fünf Jahre lang in Minneapolis/USA gelebt, wo ich mein Doktoratsstudium abschloss. Nach meinem Abschluss zog ich nach Toronto, wo ich mich als Wissenschaftler weiterentwickelte, mein erstes Haus kaufte und beruflich wie privat eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/04/08/von-minnesota-nach-paris-prof-carlos-serrano-ber-patente-und-pionierarbeit/" data-wpel-link="internal">Von Minnesota nach Paris – Prof. Carlos Serrano über Patente und Pionierarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> </p>
<p><b>Carlos, Sie haben an vielen verschiedenen Orten gelebt und gearbeitet. </b><b>Wie verlief Ihre Reise bisher?  </b></p>
<p>Ich habe lange Zeit in Nordamerika verbracht, fünf Jahre lang in Minneapolis/USA gelebt, wo ich mein Doktoratsstudium abschloss. Nach meinem Abschluss zog ich nach Toronto, wo ich mich als Wissenschaftler weiterentwickelte, mein erstes Haus kaufte und beruflich wie privat eine wirklich schöne Zeit hatte; tatsächlich lebt mein bester Freund in Toronto. Meine nächste Station war Barcelona, wo ich acht Jahre lang lebte – ein vertrauter Ort für mich, da ich in der Nähe aufgewachsen bin. Aber um ehrlich zu sein: Ich habe schnell genug von Orten. Das, und die Tatsache, wie schön die Stadt und wie spannend die Hochschule ist, erklärt, warum ich nach Paris gezogen bin. Ich bin sehr glücklich in Paris; mein Plan ist es, den Rest meines Lebens hier zu verbringen.</p>
<p><b>Welche Stationen haben Sie am meisten geprägt?</b></p>
<p>Minneapolis war für mich von grundlegender Bedeutung. Dort begann mein Interesse an Innovationsökonomie und der Rolle, die Patente für Unternehmen spielen, insbesondere für Start-ups. Zu Beginn meiner Promotion stellte ich fest, dass es keine systematische wissenschaftliche Arbeit zu Technologiemärkten gab, die Daten zur Verfolgung des Kaufs und Verkaufs von Patenten enthielt. Damals sprach ich mit einem Rechtsprofessor, der eigentlich kein Ökonom war. Er erzählte mir, dass er sich mit solchen Transaktionen beschäftigt hatte. Die Begegnung mit diesem Professor und anderen führte mich zum Patentamt, und dort fand ich eine neue Datenquelle, die über viele Jahre hinweg dokumentiert worden war. Ich schrieb meine Dissertation darüber und beschäftigte mich 20 Jahre lang mit dem Kauf und Verkauf von Patenten.</p>
<p>An der University of Toronto verlagerte ich später im Rahmen meiner Tenure-Track-Stelle meinen Forschungsschwerpunkt auf die Finanzierung von Start-ups; insbesondere untersuchte ich die potenzielle Nutzung von Patenten als Sicherheiten bei der Fremdfinanzierung. Ich zeigte, dass die Handelbarkeit von Patentvermögen ein wichtiger Hebel für Technologieunternehmen in der Frühphase beim Zugang zu Fremdkapital ist. In Barcelona verlagerte ich meinen Forschungsschwerpunkt im Bereich Innovation von der Ökonomie zur Strategie. Bei beiden Veränderungen meiner Forschungsausrichtung baute ich auf meinen früheren Arbeiten zu Patentmärkten auf.</p>
<p>Die größte Veränderung in meiner Forschung fand an der HEC Paris statt, wo ich gemeinsam mit einem Kollegen das ION Management Science Lab gründete und leite. Dies ist ein Forschungslabor, das vollständig von der ION Foundation und dem italienischen Unternehmer Andrea Pignataro finanziert wird und sich auf die Untersuchung der Ökonomie des Mentorings konzentriert. Meine Mitarbeiter und ich glauben, dass Mentoring hier ein wirkungsvoller Wegbereiter sein kann, sei es KI-gestütztes Mentoring, menschliches Mentoring oder eine Kombination aus beidem.</p>
<p><b>Hatten Sie jemals einen Plan B?</b></p>
<p>Was meine Karriere angeht, nein. Als ich mit 22 meinen Master in London machte, hatte ich zwar eine Alternative. Hätte ich kein Doktoratsstudium in den USA absolviert, wäre ich tatsächlich in die Privatwirtschaft im Investmentbanking gegangen. Aber nach dieser Entscheidung wusste ich immer, was ich wollte. Für mich war das klar. Ich habe so viel Glück gehabt, weil ich liebe, was ich tue. Eigentlich bin ich besessen von dem, was ich tue – im Guten wie im Schlechten. Mit zunehmendem Alter verändert sich diese Besessenheit, aber sie ist immer noch sehr stark.</p>
<p><b>Auf welche Veröffentlichung sind Sie besonders stolz?</b></p>
<p>Ich würde sagen, auf die Arbeit, die den systematischen Handel mit Patenten in der heutigen Zeit dokumentiert. Diese Arbeit deckt eine Datenquelle für Innovation auf, die jahrelang übersehen wurde, und ermöglicht es zudem, die Funktionsweise moderner Patentmärkte systematisch zu dokumentieren.</p>
<p><b>Können Sie beschreiben, warum Sie Pionierarbeit geleistet haben?</b></p>
<p>Ich habe mich bewusst dafür entschieden. Ich finde gerne Bereiche, in denen sich bisher nur wenige Menschen bewegt haben, und dann kann ich einsteigen und theoretische Arbeit mit Daten verbinden. Darin bin ich gut. Wann immer ich meinen Kurs geändert habe, dann deshalb, weil ich mit Praktikern gesprochen habe, nicht mit Akademikern. Anders würde es bei mir nicht funktionieren. Mein Vorteil ist, dass ich ein wenig unternehmerisch bin und versuche, Bereiche zu erschließen, die dazwischen liegen.</p>
<p><b>Welche Verbindungen haben Sie zum TUM Campus Heilbronn?</b></p>
<p>Bis vor etwas mehr als einem Jahr wusste ich nichts über Heilbronn. Ein Verwaltungsmitarbeiter an meiner Universität sagte zu mir: „Carlos, ich brauche einen Gefallen von dir. Du musst nach Heilbronn fahren, die HEC hat diese Kooperationsvereinbarung mit dem TUM Campus.“</p>
<p>Ich bin überrascht, dass eine kleine Stadt mit 120.000 Einwohnern so große Ambitionen hat. Es ist nicht Berlin oder eine andere Großstadt, aber man spürt hier Energie. Wie sonst lässt sich zum Beispiel ein sechsstöckiges Gebäude für die Campus Founders erklären? Sicher fließt viel Geld, aber Geld allein löst keine Probleme, es erschafft nichts. Man braucht Menschen. Es sind also die Menschen, die mich an Heilbronn reizen.</p>
<p><b>Wie ist Ihr Eindruck vom Global Technology Forum? </b></p>
<p>Es ist interessant, weil ich als Wissenschaftler selten Menschen außerhalb meines Fachgebiets treffe. Hier trifft man jedoch Informatiker, Soziologen, Psychologen, Ökonomen – nicht nur von verschiedenen Hochschulen oder aus verschiedenen Teilen der Welt, sondern aus völlig unterschiedlichen Fachbereichen. Und das ist selten. Sehr selten.</p>
<p><b>Vielen Dank für dieses Interview, Carlos!</b></p>
<p>Das nächste Global Technology Forum findet am 1. und 2. Juni 2026 statt.</p></div>
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            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/04/08/von-minnesota-nach-paris-prof-carlos-serrano-ber-patente-und-pionierarbeit/" data-wpel-link="internal">Von Minnesota nach Paris – Prof. Carlos Serrano über Patente und Pionierarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitale Pioniere für eine Grüne Zukunft</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/04/08/digitale-pioniere-fr-eine-grne-zukunft-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 12:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind die beiden großen Treiber des Wandels. Doch wie lassen sie sich strategisch verbinden? Der TUM Campus Heilbronn bietet mit dem Seminar „Digitalisierung und Nachhaltigkeit Kompakt“ eine einzigartige Chance, um Unternehmen fit für die Twin Transformation zu machen. Ob Green Deal, Circular Economy Action Plan, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte – [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/04/08/digitale-pioniere-fr-eine-grne-zukunft-2/" data-wpel-link="internal">Digitale Pioniere für eine Grüne Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind die beiden großen Treiber des Wandels. Doch wie lassen sie sich strategisch verbinden? Der <a href="https://chn.tum.de/de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">TUM Campus Heilbronn</a> bietet mit dem Seminar „<a href="https://tumheilbronn-ggmbh.de/continuing-education/digitalisierung-und-nachhaltigkeit-kompakt/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Digitalisierung und Nachhaltigkeit Kompakt</a>“ eine einzigartige Chance, um Unternehmen fit für die Twin Transformation zu machen.</p>
<p>Ob Green Deal, Circular Economy Action Plan, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte – regulatorische Vorgaben setzen Unternehmen zunehmend unter Druck. Gleichzeitig erwarten Kunden und Stakeholder nachhaltiges Wirtschaften. „Die Twin Transformation verbindet Digitalisierung und Nachhaltigkeit in einem systematischen Ansatz“, erklärt <a href="https://eco2050.de/team/dr-dina-barbian/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Dr. Dina Barbian</a>, Geschäftsführerin des <a href="https://eco2050.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">eco2050 Instituts für Nachhaltigkeit</a> und Dozentin des Seminars.</p>
<p>Der Kompaktkurs vermittelt rechtliche Grundlagen und stellt Konzepte der Kreislaufwirtschaft und Klimabilanzierung vor. Zudem lernen die Teilnehmenden digitale Tools für nachhaltige Geschäftsmodelle kennen.</p>
<p><b>Praxisnah und Interdisziplinär</b></p>
<p>Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, die einen kompakten Überblick über die Twin Transformation erhalten und die grundlegenden Eckpfeiler für das Zusammenspiel von Digitalisierung und Nachhaltigkeit besser verstehen möchten.</p>
<p>Der eintägige Kurs zeigt entsprechend, wie nachhaltige Strategien transparent und effizient gesteuert werden können. „Digitale Technologien beschleunigen nachhaltige Innovationen, reduzieren Ressourcenverbrauch und schaffen Wettbewerbsvorteile für Unternehmen. Im neuen Kompaktkurs erfahren Teilnehmende praxisnah, wie sich digitale Hebel für nachhaltige Unternehmensstrategien nutzen lassen.“, fügt Barbian hinzu.</p>
<p>Die nächsten Termine für das eineinhalbtägige Seminar „<a href="https://tumheilbronn-ggmbh.de/continuing-education/digitalisierung-und-nachhaltigkeit-kompakt/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Digitalisierung und Nachhaltigkeit Kompakt</a>“ sind im Juni und November 2026. Der Kurs beginnt im Sommer am 23. Juni (15:30 – 19 Uhr, online), gefolgt von einem Präsenztag am 26. Juni (9 – 17 Uhr). Für den Winter sind der Online-Termin (15:30 – 19 Uhr) am 17. November und der Präsenztag (9 – 17 Uhr) am 20. November geplant. Beide Kurse beinhalten jeweils ein circa drei Monate später stattfindendes Online-Reflexionsmeeting (22. September / 15:30 – 16:30 Uhr und 2. Februar / 15:30 – 16:30 Uhr). </p>
<p>Aktuelle Informationen zum Seminar finden Sie unter <a href="https://tumheilbronn-ggmbh.de/continuing-education/digitalisierung-und-nachhaltigkeit-kompakt/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://tumheilbronn-ggmbh.de/continuing-education/digitalisierung-und-nachhaltigkeit-kompakt/</a> oder auf Anfrage per E-Mail an <a href="mailto:weiterbildung@tumheilbronn-ggmbh.de" class="bbcode_email">weiterbildung@tumheilbronn-ggmbh.de</a>.</div>
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		<title>„Jeder muss irgendwo dazugehören“</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/04/02/jeder-muss-irgendwo-dazugehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein bunt zusammengewürfeltes Publikum aus Literaturfans und den Mitgliedern der English Theatre Society Heilbronn haben sich an diesem Donnerstagabend im Quartierszentrum der Heilbronner Nordstadt zusammengefunden. Der Grund: Der Autor Cihan Acar liest aus seinem mehrfach ausgezeichneten Buch „Hawaii“. Dieser Debütroman ist Grundlage für ein Theaterstück, das Studierende des TUM Campus Heilbronn, der Ecole 42, der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/04/02/jeder-muss-irgendwo-dazugehren/" data-wpel-link="internal">„Jeder muss irgendwo dazugehören“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Ein bunt zusammengewürfeltes Publikum aus Literaturfans und den Mitgliedern der English Theatre Society Heilbronn haben sich an diesem Donnerstagabend im Quartierszentrum der Heilbronner Nordstadt zusammengefunden. Der Grund: Der Autor Cihan Acar liest aus seinem mehrfach ausgezeichneten Buch „Hawaii“. Dieser Debütroman ist Grundlage für ein Theaterstück, das Studierende des TUM Campus Heilbronn, der Ecole 42, der Heilbronner Hochschule sowie Heilbronner Bürgerinnen und Bürger gemeinsam erarbeiten. </i></p>
<p>Hawaii. Wer damit die Sehnsuchtsinsel im Pazifik assoziiert, liegt weit daneben. Greifbarer und näher könnte Hawaii, das Heilbronner Viertel mit zweifelhaftem Ruf, nicht sein. Der Ursprung dieses Euphemismus ist unklar, so der junge Autor. Vielleicht eine ironische Anlehnung an die brutale Realität der 80er- und 90er-Jahre, in denen das Hawaiiviertel von Kriminalität und Drogenhandel geplagt wurde?</p>
<p>Die Leiterin des Theaterprojekts, Leni Karrer, führt durch den Abend. Und fragt Acar nach seiner Motivation für den Roman. „Ich wollte über einen mir bekannten Ort schreiben. Und das waren weder Istanbul noch Berlin – an beiden Orten habe ich studiert &#8211; sondern Heilbronn, in dessen Nähe ich aufgewachsen bin.“ Acar war es wichtig, das Viertel menschlich und ohne Sensationslust darzustellen.</p>
<p><b>Wanderer zwischen den Welten</b></p>
<p>Das beweist er mit seinen vielen Romanszenen, die er im Laufe des Abends präsentiert. Das aufmerksame Publikum erfährt mehr über den türkischstämmigen Protagonisten Kemal aus dem Hawaii-Viertel. „Weltenwanderer“ nennt ihn der Autor. Kemal ist junger Ex-Fußballprofi, orientierungslos und auf der Suche nach Identität und Weg: auf einer türkischen Hochzeit, auf der Straße mit Kumpels, in der Küche, wo seine Mutter auf dem kleinen Fernseher Seifenopern aus der Heimat sieht.</p>
<p>Die Frage nach der Zugehörigkeit zieht sich als roter Faden durchs Buch. Dass diese auch mit der Biografie des Autors zu tun hat, wird in der anschließenden, lebhaften Fragerunde deutlich. Ob er sich eher türkisch oder deutsch fühle, möchte das Theaterensemble wissen. Acan überlegt und antwortet: „Man sollte sich nicht entscheiden müssen. Und so viel wie möglich von beiden Seiten mitnehmen.“</p>
<p><b>Aufwärtstendenz in Heilbronn</b></p>
<p>Dass Heilbronn sich positiv entwickelt, bestätigt der Autor: „Immer, wenn ich durch die Stadt fahre, wird etwas Neues gebaut.“ Heilbronn, die Stadt der 150 Nationen, geht voran. Deshalb, so betont Acar, sei es umso wichtiger, dass Viertel wie das Hawaii erhalten bleiben. Denn nur durch identitätsstiftende Orte kann auch Austausch passieren.</p>
<p><i>Die Premiere des Theaterstücks „Hawaii – Von hier aus“ findet am 27. </i><i>Juni im Quartierszentrum Augärtle in Heilbronn statt. </i></div>
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		<title>Sensible Gespräche mit dem geduldigen Sprachmodell</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/03/24/sensible-gesprche-mit-dem-geduldigen-sprachmodell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 12:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich könnte Herr Dietrich glücklich sein: Er ist gerade Großvater geworden, wozu ihm der Medizinstudent gleich gratuliert. Wenn da nur nicht diese lästigen Krankheitssymptome wären: „Es geht mir momentan nicht gut. Die Pollenbelastung sorgt wieder für schlimme Beschwerden“, klagt der asthmakranke Patient. Husten und Atemnot, manchmal auch pfeifende Atemgeräusche, plagen den mittelalten Mann, wie der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Eigentlich könnte Herr Dietrich glücklich sein: Er ist gerade Großvater geworden, wozu ihm der Medizinstudent gleich gratuliert. Wenn da nur nicht diese lästigen Krankheitssymptome wären: „Es geht mir momentan nicht gut. Die Pollenbelastung sorgt wieder für schlimme Beschwerden“, klagt der asthmakranke Patient. Husten und Atemnot, manchmal auch pfeifende Atemgeräusche, plagen den mittelalten Mann, wie der Student auf weitere Nachfrage erfährt. Weitere Klarheit bringt die Frage nach Herrn Dietrichs Lebensgewohnheiten: „Leider rauche ich immer noch regelmäßig. Ich weiß, dass es nicht gut für mein Asthma ist, aber es fällt mir schwer, damit aufzuhören.“</p>
<p>Herr Dietrich ist keine Person, sondern ein Avatar. Der Medizinstudent ist in Wirklichkeit promovierter Informatiker, heißt Dr. Johannes Zink und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Efficient Algorithms von Prof. Stephen Kobourov am TUM Campus Heilbronn. Und das Gespräch fand über das Tool „KI-basierte Patientensimulation“ (KIPS) statt, das Zink derzeit mitentwickelt.</p>
<p>Simulierte Patientengespräche sind ein wichtiger Teil des Medizinstudiums. Sie sollen angehende Ärztinnen und Ärzte darauf vorbereiten, später einmal reale Gespräche einfühlsam und gleichzeitig zielführend zu gestalten. Bisher werden dafür vor allem Schauspielerinnen und Schauspieler eingesetzt, die in die Rolle der Patienten schlüpfen. Diese sollen durch das KI-basierte Tool ergänzt, aber keinesfalls ersetzt werden.</p>
<p><b>Aus einem Hackathon hervorgegangen</b></p>
<p>„Schauspielpatienten sind nicht immer verfügbar. Sie können und wollen ein Gespräch nicht beliebig oft wiederholen. Diese Nachteile hat man bei einem KI-Tool nicht: Das wird nicht müde, wenn es die gleichen Inhalte immer und immer wiederholt“, erklärt Zink. Er nennt einen weiteren Vorteil: „Wir bieten schüchternen oder sozial ängstlichen Leuten eine sichere Umgebung, in der sie sich erstmal ausprobieren und das Gespräch in einem geschützten Raum üben können.“</p>
<p>Die Geburtsstunde von KIPS war ein Healthcare-Hackathon an der Universität Würzburg im vergangenen Jahr. Zink, der dort zuvor Informatik studiert hatte, bildete ein Team mit einem Freund – ebenfalls Alumnus der Universität Würzburg und inzwischen Arzt am Inselspital Bern – und mit dessen Kollegen. Gemeinsam setzten sie die Aufgabe des Instituts für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) um: die Entwicklung einer KI-gestützten Patientengesprächssimulation. „Wir haben einen Prototypen entwickelt und wollten ihn anschließend weiter ausbauen“, berichtet Zink. „Daher haben wir uns um entsprechende Förderungen beworben.“ Mit Erfolg: Noch bis Jahresende wird KIPS vom „TUM Incentive Fund“ des TUM Campus Heilbronn und von der Würzburger Vogel-Stiftung mit jeweils einem fünfstelligen Betrag gefördert.</p>
<p><b>Zwei Sprachmodelle als Grundlage</b></p>
<p>Die technologischen Grundlagen des Tools sind recht einfach gehalten: KIPS besteht aus zwei Standard-Sprachmodellen von OpenAI. Das eine unterstützt Spracheingabe und -ausgabe, das andere bewertet das transkribierte Gespräch anschließend. Das fertige Tool soll künftig als Webanwendung aufrufbar sein.</p>
<p>KIPS ist nicht das erste Tool, das Patientengespräche mithilfe von KI simuliert. Welchen Mehrwert bietet es also gegenüber anderen Plattformen? „Ein Alleinstellungsmerkmal ist der sogenannte longitudinale Ansatz: Wir zeichnen nicht nur einzelne Gespräche auf, sondern eine ganze Sequenz. Dabei kann eine Entscheidung in einem Gespräch den Verlauf des nächsten Gesprächs beeinflussen.“ Eine weitere Besonderheit besteht in der Einbindung von Ärztinnen und Ärzten sowie Expertinnen und Experten für medizinische Lehre für medizinische Lehre vom UKW und vom Inselspital Bern: „Dank ihnen bieten wir eine hohe Expertise. Die Kolleginnen und Kollegen aus der Medizindidaktik liefern uns Fälle, die für unsere Zwecke besonders relevant sind.“ Damit unterscheide sich KIPS von Konkurrenzangeboten, die mit weniger fachlicher Expertise beispielsweise in den USA entwickelt wurden: „Unser Tool ist auf die medizinische Lehre im deutschsprachigen Raum zugeschnitten und kann dort sehr gut eingesetzt werden.“</p>
<p><b>Auch in anderen Ausbildungsgängen einsetzbar</b></p>
<p>Ob das Tool die medizinische Ausbildung langfristig verändern wird? „Das ist schwer zu sagen“, meint Zink. „KIPS ist zunächst aus dem Wunsch entstanden, die Möglichkeiten zum Anamnesetraining im Medizinstudium an der Universität Würzburg zu erweitern. Aber ich bin zuversichtlich, dass es in der Zukunft auch an anderen Stellen sinnvoll eingesetzt werden kann und die Qualität der Ausbildung weiter verbessert.“</p>
<p>Und vielleicht wird es künftig nicht nur im Rahmen eines Medizinstudiums zur Anwendung kommen: „Man könnte es für alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen anpassen, in denen Gespräche oder allgemeine Abläufe geübt werden sollen. Die Vorgehensweise wäre die Gleiche: Expertinnen und Experten bereiten Dokumente mit passenden Fällen vor, die wir von der technischen Seite mithilfe von großen Sprachmodellen wie ChatGPT – sogenannten LLMs – umsetzen. Wenn jemand mit fachlicher Expertise eingebunden wird, ist es sicher einfach, das Tool anzupassen und in der Ausbildung einzusetzen.“</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/03/24/sensible-gesprche-mit-dem-geduldigen-sprachmodell/" data-wpel-link="internal">Sensible Gespräche mit dem geduldigen Sprachmodell</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
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		<title>Zukunftsweisende Strategien für das KI-Zeitalter</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/03/23/zukunftsweisende-strategien-fr-das-ki-zeitalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 07:51:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 350 führende Köpfe aus der Wirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kamen Mitte März beim „Industry Strategy Meeting 2026“ des Weltwirtschaftsforums in München zusammen. Zwei Tage lang standen in der Siemens-Zentrale und den SAP Labs in Garching bei München wichtige Trends im Mittelpunkt, die Unternehmen und ganze Branchen prägen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/03/23/zukunftsweisende-strategien-fr-das-ki-zeitalter/" data-wpel-link="internal">Zukunftsweisende Strategien für das KI-Zeitalter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mehr als 350 führende Köpfe aus der Wirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kamen Mitte März beim „Industry Strategy Meeting 2026“ des Weltwirtschaftsforums in München zusammen. Zwei Tage lang standen in der Siemens-Zentrale und den SAP Labs in Garching bei München wichtige Trends im Mittelpunkt, die Unternehmen und ganze Branchen prägen – mit dem Ziel, Führungskräften Orientierung in einem sich rasch wandelnden globalen Umfeld zu bieten.</p>
<p>Auch der <a href="https://chn.tum.de/de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Campus Heilbronn</a> der <a href="https://www.tum.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Technischen Universität München (TUM)</a> war in der bayerischen Landeshauptstadt mit seinem Vizepräsidenten <a href="https://www.professoren.tum.de/sunyaev-ali" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prof. Ali Sunyaev</a> prominent vertreten. Damit setzte der TUM Campus Heilbronn nach zwei Teilnahmen am parallel zum Weltwirtschaftsforum stattfindenden AI House Davos sein Engagement im WEF-Netzwerk fort. Von der TUM nahmen außerdem ihr Präsident <a href="https://www.professoren.tum.de/hofmann-thomas" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prof. Thomas Hofmann</a>, <a href="https://www.professoren.tum.de/kaserer-christoph" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prof. Christoph Kaserer </a>(Dekan TUM School of Management), <a href="https://www.professoren.tum.de/gasser-urs" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prof. Urs Gasser </a>(Dekan TUM School of Social Sciences and Technology), <a href="https://www.ep.mgt.tum.de/cem/team/staff/ikonnikova/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Svetlana Ikonnikova</a> (Professorin für Ressourcenökonomie; Research Director, TUM Center for Energy Markets) und <a href="https://www.professoren.tum.de/welpe-isabell-m" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prof. Isabell Welpe</a> (Professorin für Strategie und Organisation) teil.</p>
<p><b>Steigender Wunsch nach Vertrauen</b></p>
<p>Um wichtige Trends ging es auch im Panel „Attention Economy: Strategy Dialogue for Travel, Tourism, Media, &amp; Sport Leaders”, das von Prof. Sunyaev als Repräsentant des TUM Campus Heilbronn moderiert wurde. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich moderne Technologien und menschliches Verhalten in Einklang bringen lassen. „Wie beeinflusst IT unser Verhalten?“, fragte der Professor für Informationsinfrastrukturen. Er schilderte seine Beobachtungen: „Oft entsteht ein Kampf um Aufmerksamkeit, bei dem es darum geht, wer am lautesten ist und die beste Geschichte erzählt.“ Gleichzeitig würden die Leute immer weniger lesen, da Bots inzwischen die Zusammenfassung von Texten anbieten. „Auch als Wissenschaftler kann ich nicht alles lesen, sondern muss oft auf bestimmte Zeitschriften oder Konferenzen vertrauen“, fügte Sunyaev hinzu. Doch gerade dadurch stehe Vertrauen heutzutage wieder hoch im Kurs: „Es handelt sich dabei um ein soziotechnisches Phänomen: Auch eine KI bewerten wir danach, ob wir ihr vertrauen können.“</p>
<p>Die übrigen Diskussionsteilnehmenden stimmten dem Moderator zu: Angesichts der grundlegenden Veränderungen in Arbeit, Märkten und Konsum durch Künstliche Intelligenz würden KI-Kompetenz, ihr Einsatz an den richtigen Stellen, aber auch klare Regeln immer wichtiger. Durch direkte Interaktionen von KI-Agenten mit den Kundinnen und Kunden verliere das klassische Marketing an Bedeutung, und Unternehmen müssten ihren Mehrwert klar und datenbasiert kommunizieren. Gleichzeitig entstehe eine Vertrauenskrise im digitalen Raum: Die wachsende Menge KI-generierter Inhalte mache eine Unterscheidung zwischen echt und künstlich immer schwieriger – vertrauenswürdige Marken sowie technische Lösungen zur Verifikation von Inhalten gewinnen dadurch an Bedeutung. Parallel wachse auch das Bedürfnis nach realen Erfahrungen und sozialer Interaktion als Gegenpol zur digitalen Welt.</p>
<p><b>Vom Sprachmodell zur Physical AI</b></p>
<p>Dass technologische Innovationen enorme Effizienzsteigerungen mit sich bringen können, aber eine verantwortungsvolle Nutzung voraussetzen, zeigte sich auch beim Panel „Physical AI for Value Creation“, das ebenfalls von Sunyaev moderiert wurde. Dieser fasste zunächst die rasante technologische Entwicklung der jüngsten Vergangenheit zusammen: „Es gibt heute keine wissenschaftliche Arbeit mehr, die nicht mithilfe eines LLMs verfasst wurde. Diesen Punkt haben wir innerhalb von nur drei bis vier Jahren erreicht.“</p>
<p>Nun zeichnet sich der nächste technologische Sprung ab: von den Sprachmodellen zur „Physical AI“, also dem Einsatz von KI in realen, physischen Systemen. Als Ziele nannten die Panelistinnen und Panelisten die intelligente Steuerung realer Objekte wie Maschinen und Produktionsanlagen, ihre Wertsteigerung und eine nachhaltigere Nutzung. Voraussetzung sei jedoch der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Daten – sie könnten zum Beispiel direkt im Server und unter Wahrung der Datensouveränität verarbeitet werden.</p>
<p><b>Wertvolle Impulse und künftiges Engagement</b></p>
<p>Besonders vielversprechend ist die Kombination moderner Sprachmodelle mit klassischen Datenmodellen sowie die Verknüpfung physischer und kontextueller Daten, die die Entstehungsbedingungen der physischen Daten erklären. Sinkende Kosten ermöglichen einen breiteren Einsatz – trotz bestehender regulatorischer Hürden.</p>
<p>Viele neue Denkanstöße brachten die zwei Tage also. Sie verdeutlichten das enorme Potenzial heutiger Technologien wie KI, ermöglichten einen Erfahrungsaustausch auf Basis praktischer Erfahrungen, verdeutlichten aber auch die Herausforderungen, die der technologische Fortschritt mit sich bringt. „Wir freuen uns, Teil dieser hochkarätigen Veranstaltung gewesen zu sein, und nehmen viele wertvolle Impulse mit, die wir in unsere Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft in Heilbronn-Franken und darüber hinaus einbringen wollen“, bringt es Sunyaev auf den Punkt. „Auch in Zukunft werden wir uns aktiv im WEF-Netzwerk engagieren.“</p></div>
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		<title>Das Automobil der Zukunft wird autonom und sicher</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/03/18/das-automobil-der-zukunft-wird-autonom-und-sicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[air]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[universität]]></category>
		<category><![CDATA[wagner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Software ist heute ein fester Bestandteil jedes Automobils. Assistenzsysteme helfen dabei, die Spur zu halten, den richtigen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu wahren und natürlich möglichst schnell das Ziel zu erreichen. Im Rahmen des Projekts „MANNHEIM – AutoDevSafeOps” arbeitete Stefan Wagner, Professor für Software Engineering am TUM Campus Heilbronn, mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/03/18/das-automobil-der-zukunft-wird-autonom-und-sicher/" data-wpel-link="internal">Das Automobil der Zukunft wird autonom und sicher</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Software ist heute ein fester Bestandteil jedes Automobils. Assistenzsysteme helfen dabei, die Spur zu halten, den richtigen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu wahren und natürlich möglichst schnell das Ziel zu erreichen.</p>
<p>Im Rahmen des Projekts „MANNHEIM – AutoDevSafeOps” arbeitete <a href="https://www.professoren.tum.de/wagner-stefan" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Stefan Wagner</a>, Professor für Software Engineering am TUM Campus Heilbronn, mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen an 80 technologischen Bausteinen, um die Software-Sicherheit in Fahrzeugen zu erhöhen. Das Mammutprojekt wurde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. </p>
<p>Schon im Titel verstecken sich die verschiedenen Forschungsschwerpunkte, die nun gemeinsam betrachtet werden. „<b>Dev</b>elopment” steht für den tatsächlichen Einsatz, „<b>Op</b>eration<b>s</b>” für die Ausführung. Stefan Wagner ergänzte die beiden Felder um „<b>Safe</b>ty”, also Sicherheit, in <b>Auto</b>mobilen. Bisher lagen Entwicklung und Durchführung in verschiedenen Abteilungen: „Die einen haben die Software entwickelt, die anderen haben sie installiert und sich dann beschwert, wenn etwas nicht funktioniert hat.“ Ziel des Projekts ist es, diese Bereiche besser zu verzahnen und live weiterzuentwickeln.</p>
<p><b>Updates aus der Luft</b></p>
<p>Klassischerweise wurden Updates für Fahrzeug-Software bei einem Besuch in der Werkstatt aufgespielt. Jetzt soll das schneller und effektiver gehen: „Mit Over-the-Air-Updates ermöglichen wir kürzere Zyklen. Ich werte die Daten aus, kann auf das Feedback reagieren und meine Software sofort ändern“, erklärt der Forscher. Diese Vorgehensweise ist bei Smartphones schon lange etabliert, doch Stefan Wagner weiß um die Schwierigkeiten, die der Straßenverkehr mit sich bringt: „Bei Infotainment sind Anpassungen nicht kritisch. Aber wenn ich bei Fahrzeugen nicht aufpasse und dann ein wirklich wichtiges System durch ein Update nicht mehr funktioniert, ist das ein Riesenproblem. Das kann sogar Menschenleben kosten.“</p>
<p>Abhilfe können hier Informationen aus dem Automobil schaffen: „Wir erheben jetzt sehr viele Daten im Fahrzeug und spielen sie zurück in Safety Cases. Es ist eine Abwägung von Chancen und Risiken.“ Für diesen Projektbaustein, der auch der Wegbereiter für sicheres autonomes Fahren sein kann, arbeitete Wagner mit Bosch, der <a href="https://www.hu-berlin.de/forschung-lehre/forschungsinformationssystem/projekt-details/verbundprojekt-mannheim-autodevsafeops-integrierte-entwicklung-und-betrieb-von-sicheren-automotive-systemen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Humboldt-Universität zu Berlin</a> und dem <a href="https://www.iks.fraunhofer.de/de/projekte/autodevsafeops-sichere-automotive-systeme.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme (IKS)</a> in München zusammen. Ganz konkret entwickelt Bosch momentan einen Baustellenassistenten. Der TUM-Professor zeigt auf, was es zu beachten gilt: „Auf Autobahnen funktioniert autonomes Fahren schon sehr gut, es passiert selten etwas Unvorhersehbares – ein Problemfall sind jedoch Baustellen, wenn auf einmal eine gelbe und eine weiße Linie auf der Straße sind, also insgesamt zwei. Die Spurassistenten haben damit ihre Probleme.“</p>
<p><b>Doppelt hält besser</b></p>
<p>Doch gerade in der Software können kleine Änderungen gravierende Folgen haben. Wagners Lösungsansatz: „Wir haben versucht, die Sicherheitsanalyse zu verkleinern, also eine inkrementelle Safety-Analyse durchzuführen. Dabei beschränken wir uns nur noch auf die Dinge, die sich wirklich geändert haben.“ Das Team versucht daher, viele der Anforderungen, die zunächst in der Sicherheitsanalyse beschrieben werden, abzubilden und ihre Einhaltung zu messen. Die Daten gehen wieder zurück und es wird erkannt, wenn doch etwas schiefläuft. „Diese doppelte Absicherung wird in der Entwicklung und dann im Betrieb überprüft.“</p>
<p>Und bei sicherheitsrelevanten Fragen wird natürlich viel getestet – entweder in Simulatoren oder mit Versuchsfahrzeugen in Echtzeit beim Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Oldenburg. „Der europäische Ansatz ist eher, genau zu überlegen, wie wir absichern, und einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Gerade wenn es um Sicherheit geht, bevorzuge ich den Weg. Lieber machen wir das solide und setzen unser German Engineering wirklich um.“</p>
<p><b>Wenn Autos miteinander kommunizieren</b></p>
<p>Daher wird es in Europa noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis Robotertaxis auf den Straßen unterwegs sind – wie heute schon in den USA. Wagner sieht die Entwicklung jedoch auf einem guten Weg und das AutoDevSafeOps-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu. „Der Fokus liegt mehr auf KI und dem sogenannten ‚Systems of Systems‘-Ansatz. Das heißt, man betrachtet nicht nur das eigene Auto, sondern das Gesamtsystem, also auch andere Autos, Verkehrsteilnehmer, Lichtzeichen etc., die mit dem Auto kommunizieren können.“ Dabei kann die Datenmenge zum Problem werden: „Sie muss gespeichert, vom Fahrzeug heruntergeladen und anschließend ausgewertet werden – und das auf einem fahrbaren Gerät, das nicht immer eine gute und kostenlose Datenverbindung hat – eine echte Herausforderung.“</p>
<p>Insgesamt sieht der Wissenschaftler die Entwicklung im Straßenverkehr jedoch positiv: „Trotz aller Kritik sind Autos viel sicherer geworden. Die Zahl der Unfalltoten und -verletzten geht immer weiter zurück. Es ist unvorstellbar, wie viele Menschen in der Vergangenheit bei Unfällen gestorben sind.“ Und auch der Weg zum autonomen Fahren ist nicht mehr weit: „Ich sehe uns bei 80 Prozent, es fehlt also nicht mehr viel und wir bleiben auf jeden Fall dran. Daher arbeiten wir gerade an einem möglichen Folgeprojekt.“</p></div>
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		<title>Verantwortungsvoller Innovationsmotor der Gesellschaft &#8211; TUM zum vierten Mal in Folge als Exzellenzuniversität ausgezeichnet</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/03/16/verantwortungsvoller-innovationsmotor-der-gesellschaft-tum-zum-vierten-mal-in-folge-als-exzellenzuniversitt-ausgezeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bär]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[bonn]]></category>
		<category><![CDATA[campus]]></category>
		<category><![CDATA[cluster??]]></category>
		<category><![CDATA[dfg]]></category>
		<category><![CDATA[fellows]]></category>
		<category><![CDATA[heilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[prof]]></category>
		<category><![CDATA[quantentechnologien]]></category>
		<category><![CDATA[studierenden]]></category>
		<category><![CDATA[sunyaev]]></category>
		<category><![CDATA[tum]]></category>
		<category><![CDATA[universität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-lexikon.de/2026/03/16/verantwortungsvoller-innovationsmotor-der-gesellschaft-tum-zum-vierten-mal-in-folge-als-exzellenzuniversitt-ausgezeichnet/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum vierten Mal in Folge hat die Technische Universität München (TUM) die Auszeichnung „Exzellenzuniversität“ errungen. Das teilten der Wissenschaftsrat (WR), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesforschungsministerium am Mittwochabend in Bonn mit. In ihrer neuen TUM Agenda 2030+ stellt die Universität ihre Verantwortung als Innovationsmotor für das Wohlergehen der Menschheit in den Mittelpunkt ihrer Strategie. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/03/16/verantwortungsvoller-innovationsmotor-der-gesellschaft-tum-zum-vierten-mal-in-folge-als-exzellenzuniversitt-ausgezeichnet/" data-wpel-link="internal">Verantwortungsvoller Innovationsmotor der Gesellschaft &#8211; TUM zum vierten Mal in Folge als Exzellenzuniversität ausgezeichnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Zum vierten Mal in Folge hat die Technische Universität München (TUM) die Auszeichnung „Exzellenzuniversität“ errungen. Das teilten der Wissenschaftsrat (WR), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesforschungsministerium am Mittwochabend in Bonn mit. In ihrer neuen TUM Agenda 2030+ stellt die Universität ihre Verantwortung als Innovationsmotor für das Wohlergehen der Menschheit in den Mittelpunkt ihrer Strategie.</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Wichtigster deutscher Qualitätswettbewerb der Universitäten</li>
<li>TUM nutzt die Chancen der sich verändernden Welt</li>
<li>Glückwünsche der Politik aus Bund und Bayern</li>
</ul>
<p>Auch der TUM Campus Heilbronn ist Teil dieses Forschungsverbunds. Besonders das neue Exzellenzcluster „TransforM – Transformative Technologien und gesellschaftlicher Wandel“ verbindet technologische Entwicklungen mit Fragen von Wirtschaft, Management und gesellschaftlicher Transformation. Themen, die am Campus Heilbronn eine zentrale Rolle spielen.</p>
<p>Mit der strategischen Ausrichtung des TUM Campus Heilbronn auf die verantwortungsvolle Gestaltung der Chancen und Herausforderungen des digitalen Zeitaltersentwickelt die <a href="https://www.tum.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">TUM</a> ihr Profil als „The Entrepreneurial University“ konsequent weiter.</p>
<p>Der TUM Campus Heilbronn trägt dazu bei, diese Exzellenz in Lehre und Wissenstransfer zu stärken, die zu innovativen Anwendungen im Austausch insbesondere an der Schnittstelle von Management, Digitalisierung mit Unternehmen und Mittelstand führen.</p>
<p>TUM-Präsident <a href="https://www.professoren.tum.de/hofmann-thomas" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prof. Thomas F. Hofmann</a> freute sich über diesen erneuten großen Erfolg im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder und dankte den Mitgliedern der TUM-Community: „Den Herzschlag der TUM bestimmen die vielfältigen Talente unserer Universitätsgemeinschaft – von neugierigen Studierenden und ambitionierten Mitarbeitenden über exzellente Professorinnen und Professoren, mutigen Gründerinnen und Gründern bis hin zu global wirksamen Alumni, Fellows, Partnerinnen und Freunden. Uns alle verbindet das Streben nach Exzellenz – aber nicht um der Exzellenz willen, sondern mit dem Ziel, Verantwortung zum Wohle der Menschheit zu übernehmen. Die TUM ist mehr als eine Exzellenzuniversität, sie ist eine Haltung.“</p>
<p><b>Regionale Verwurzelung und globale Offenheit</b></p>
<p><a href="https://www.professoren.tum.de/sunyaev-ali" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prof. Dr. Ali Sunyaev</a>, Vizepräsident TUM Campus Heilbronn betonte: „Die erneute Auszeichnung der TUM als Exzellenzuniversität ist ein weiterer Beweis dafür, was entstehen kann, wenn Vision, wissenschaftliche Exzellenz und langfristiges Engagement zusammenwirken. TUM Campus Heilbronn verzahnt Management, Informatik und Innovation mit den aktuellen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft und lebt vor, wie eine starke regionale Verwurzelung mit globaler Offenheit verbunden und Brücken zwischen Forschung, Unternehmertum, Talenten und Gesellschaft gebaut werden.“</p>
<p>Bundesforschungsministerin Dorothee Bär gratulierte: „Die Exzellenzuniversitäten sind Leuchttürme der Spitzenforschung in Deutschland, das belegen die Evaluationsergebnisse. Sie sind und bleiben Aushängeschilder unseres Wissenschaftsstandorts und haben häufig Modellcharakter für andere Hochschule. Sie haben nicht nur ihre internationale Sichtbarkeit durch exzellente Grundlagenforschung erhöht, sondern auch signifikante Fortschritte in der angewandten Forschung und im Technologietransfer erzielt. Sie tragen maßgeblich zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und damit zum Erfolg der Hightech Agenda Deutschland bei. Ich gratuliere herzlich der Technischen Universität München zu diesem großen Erfolg. Sie ist Vorreiterin für andere Hochschulen – mit ihrer herausragenden Transferstärke, einem zukunftsfähigen Personalkonzept und der internationalen Ausrichtung über alle Aktivitäten der Universität hinweg. Das ist kurzum eine außerordentlich erfolgreiche Gesamtstrategie. Ich bin mir sicher: die TU München wird auch in den kommenden sieben Jahren ihr weltweites Renommee steigern.“</p>
<p><b>TUM Agenda 2030+</b></p>
<p>Angespornt durch die Erfolge der bisherigen Exzellenzstrategie, greift die TUM AGENDA 2030+ die sich rasch wandelnde Rolle akademischer Institutionen in einer zunehmend unsicheren, komplexen und vieldeutigen Welt auf. Die TUM stärkt ihre Wirkung als anpassungsfähige, resiliente und global wettbewerbsfähige Lernorganisation, die konventionelle Grenzen überschreitet, Experimentierfreude und Unternehmertum fördert und einen gesellschaftsorientierten und integrierten Ansatz für Bildung, Forschung und Innovation in Zeiten einer „neuen Normalität“ vertritt. Durch neue Formen der Zusammenarbeit wird die TUM eine beispiellose Wirkung auf regionale Innovationsökosysteme, die gesellschaftliche Entwicklung und globale Herausforderungen ausüben. Dazu fokussiert die TUM AGENDA 2030+ auf vier Schwerpunktbereiche:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Wir fördern Talente in ihrer Vielfalt</li>
<li>Wir prägen verantwortungsvolle Forschung und Innovation</li>
<li>Wir skalieren Lösungen für globale gesellschaftliche Herausforderungen</li>
<li>Wir streben nach operativer Exzellenz</li>
</ul>
<p><b>Sieben Exzellenzcluster bilden die Grundlage</b></p>
<p>Bereits im Mai 2025 hatte die TUM die Voraussetzung für die erneute Teilnahme am Exzellenzwettbewerb gelegt: So werden sieben <a href="https://www.tum.de/forschung/exzellenzcluster" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Exzellenzcluster</a> der TUM und ihrer Kooperationspartner gefördert &#8211; drei mehr als bislang. </p>
<p>Vier bereits bestehende Cluster konnten sich im Rahmen der internationalen Begutachtung bewähren und werden mit zukunftsorientierter Ausrichtung zu Energiewandlung, Quantentechnologien, neurologischen Erkrankungen sowie zur Entstehung des Universums weitere sieben Jahre gefördert. Dazu kommen drei neue Exzellenzcluster, die mit führenden Forschungsansätzen in den Bereichen Nukleinsäureforschung, Biosystem-Design und gesellschaftliche Transformation durch Technologien die internationalen Gutachterpanels überzeugen konnten.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://www.tum.de/exzellenz" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Exzellenzstrategie an der TUM</a></div>
<div class="pb-company">
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		<title>Von Null auf Zukunft &#8211; Prof. Kurtsiefer und das Center for Quantum Technologies</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/03/10/von-null-auf-zukunft-prof-kurtsiefer-und-das-center-for-quantum-technologies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Experimenta haben sich an diesem grauen Novembermorgen helle Köpfe versammelt. Ein paar Etagen über staunenden Besucher diskutieren Professorinnen, Professoren und Doktoranden aus aller Welt über die Technologien von morgen. Im Rahmen des Global Technology Forums, ausgerichtet vom TUM Campus Heilbronn, ist auch Prof. Christian Kurtsiefer der Einladung nach Heilbronn gefolgt. Er ist Mitgründer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-lexikon.de/2026/03/10/von-null-auf-zukunft-prof-kurtsiefer-und-das-center-for-quantum-technologies/" data-wpel-link="internal">Von Null auf Zukunft &#8211; Prof. Kurtsiefer und das Center for Quantum Technologies</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-lexikon.de" data-wpel-link="internal">Presse-Lexikon</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>In der Experimenta haben sich an diesem grauen Novembermorgen helle Köpfe versammelt. Ein paar Etagen über staunenden Besucher diskutieren Professorinnen, Professoren und Doktoranden aus aller Welt über die Technologien von morgen.</b></p>
<p>Im Rahmen des Global Technology Forums, ausgerichtet vom TUM Campus Heilbronn, ist auch Prof. Christian Kurtsiefer der Einladung nach Heilbronn gefolgt. Er ist Mitgründer des Center for Quantum Technologies an der National University of Singapore – ein Mann, der schon in den frühen 2000ern erkannte, wohin die Reise geht. „Quantentechnologie war damals noch in einem sehr frühen Stadium“, erinnert er sich.</p>
<p><b>Ein früher Blick in die Quanten-Zukunft</p>
<p></b>2003 entschied er sich, seine Zelte in Deutschland ab- und in Singapur aufzubauen. „Die Möglichkeiten, die man dort hatte, waren fantastisch. Von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung – alles war ausführbar.“ Singapur, so Kurtsiefer, ist ein ideales Land für Forschung – offen, neugierig, den Blick auf die Zukunft gerichtet. Kurz nach der Jahrtausendwende hieß es: „Bringt uns eure Ideen, wir unterstützten, was euch einfällt.“ Diese Chance, etwas Neues von Null aufzubauen und mitzugestalten führten ihn und ein paar internationale Kollegen wenig später zum Aufbau des Center for Quantum Technologies.</p>
<p>Aber inmitten der Aufbruchstimmung meldeten sich auch Zweifel zu Wort: „Haben wir überhaupt eine Chance gegen all die etablierten Felder zu bestehen?“ Diese Bedenken verstummten schnell, das Research Center mauserte sich, wuchs Jahr für Jahr. Mittlerweile besteht das Center aus einer Reihe unterschiedlicher Forschungsfelder: „Wir sind eine Mischung aus Physikern, Informatikern, Mathematikern und jetzt kommen auch mehr und mehr Ingenieurswissenschaftler hinzu.“</p>
<p>Kurtsiefer konzentriert sich auf Atomphysik mit dem Ziel neue Ansätze für den Bau zukünftiger Quantencomputer zu untersuchen.</p>
<p><b>Forschung ohne Eitelkeit, aber mit Weitblick</b></p>
<p>Heute gibt es viele verschiedene Technologien – etwa supraleitende Schaltkreise oder atomare Systeme – und noch ist völlig offen, welche sich langfristig durchsetzen wird. Dem Forschungszentrum ist es wichtig, Interessierten aus Wirtschaft oder Behörden an einfachen Demonstrationssystemen zu zeigen, was aktuelle Quantencomputer wirklich können und was nicht.</p>
<p>Wissenschaftliche Substanz und Qualität sind dem Professor wichtiger als Sichtbarkeit und schnelle, marketingrelevante Erfolge. Da will er sich selbst treu bleiben und sich nicht von falschen Eitelkeiten ablenken lassen.</p>
<p>Christian Kurtsiefer hat sich ganz seiner Arbeit verschrieben. Und so ist er an diesem Morgen in Heilbronn am richtigen Ort, wo die Atmosphäre summt vor Ideen, Austausch, kritischen Diskussionen und einer Aufbruchsstimmung.</p></div>
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		<title>Gegen Stereotype und falsche Ratschläge an die Spitze</title>
		<link>https://www.presse-lexikon.de/2026/02/26/gegen-stereotype-und-falsche-ratschlge-an-die-spitze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Bildung für Frauen ist überschätzt“, „Das Forschungsfeld der Künstlichen Intelligenz ist eine Sackgasse“ oder „Themen wie der gesunde Menschenverstand sind Schnee von gestern“ – das waren vermeintlich gut gemeinte Ratschläge, die Yejin Choi während ihrer Laufbahn hörte. Zum Glück hat sie alle ignoriert. Heute ist sie Professorin für Computerwissenschaften an der Stanford University, wurde in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Bildung für Frauen ist überschätzt“, „Das Forschungsfeld der Künstlichen Intelligenz ist eine Sackgasse“ oder „Themen wie der gesunde Menschenverstand sind Schnee von gestern“ – das waren vermeintlich gut gemeinte Ratschläge, die Yejin Choi während ihrer Laufbahn hörte. Zum Glück hat sie alle ignoriert. Heute ist sie Professorin für Computerwissenschaften an der Stanford University, wurde in die TIME 100 der zukunftsgewandten Denkerinnen aufgenommen und berät die Vereinten Nationen bei Fragen zu KI. Im letzten Jahr führte sie ihr Weg auch auf das Global Technology Forum (GTF) des TUM Campus Heilbronn.</p>
<p>Mit Sonnenbrille und Lederjacke erschien die Südkoreanerin zum Interviewtermin im Heilbronner Inselhotel am Vorabend des GTFs. Sie strahlt die Gelassenheit einer Frau aus, die genau da ist, wo sie sein möchte. Um zu verstehen, wie sie dorthin kam, lohnt sich ein Blick zurück: „Mit 23 bin ich in die USA gegangen, um zu arbeiten, nicht um zu studieren.“ Denn gemäß den damaligen Stereotypen sollte sie eigentlich eine andere Rolle einnehmen: „Mir wurde gesagt, dass ein Studium entweder unerschwinglich oder außerhalb meiner Reichweite ist.“</p>
<p>Erste Schritte bei Microsoft</p>
<p>Mit rudimentären Englischkenntnissen ging sie in das Vorstellungsgespräch bei Microsoft und hinterließ einen bleibenden Eindruck: „Die Grundlagen des Programmierens habe ich während meines Computertechnik-Studiums an der Seoul National University gelernt. Um diesen Software-Engineering-Job zu bekommen, habe ich mir Kenntnisse über Software-Design selbst angeeignet.“ So fiel ihr das Vorstellungsgespräch erstaunlich leicht und sie begann ihre Karriere in den Vereinigten Staaten im Bereich Systeme und Netzwerke. </p>
<p>Nach ihrer Promotion an der Cornell University im Bundesstaat New York nahm sie ihre erste Stelle als Assistenzprofessorin an der Stony Brook University auf Long Island an. Schließlich fand sie ihr akademisches Zuhause an der University of Washington in Seattle, wo sie zehn Jahre lang lehrte und forschte. In dieser Zeit erweiterte sich ihr Forschungshorizont: „Damals begann ich, mich unter anderem mit gesundem Menschenverstand, sozialen und moralischen Normen zu beschäftigen.“ In Seattle blühte sie auf, bis eines Tages der Anruf der Stanford University kam.</p>
<p>Von Seattle ins Silicon Valley</p>
<p>Ende 2024, während eines Sabbatjahres bei NVIDIA, ging es also in das Umfeld des weltberühmten Silicon Valleys. „Dort ist dieser Spirit in der Luft, der sehr intensiv ist, und ich mag Intensität.“ Und Veränderung: „Nach dem Umzug in die Bay Area habe ich das Gefühl, eine neue Welt zu entdecken“, sagt sie. Das Forschungsthema, von dem ihr zu Beginn ihrer Laufbahn abgeraten wurde, hat sich in den vergangenen Jahren äußerst dynamisch entwickelt. KI ist inzwischen in aller Munde und wird auch in der breiten Öffentlichkeit diskutiert.</p>
<p>Ihre Expertise brachte sie auch im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, Thema der Sitzung war die „Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit“. „Ich habe den Gedanken geäußert, dass man Zugang zu Ressourcen haben muss, um Autonomie zu erreichen. Es ist eine Frage der Ressourcen: Wohin fließen Investitionen – und damit Geld?“ Momentan sei dies auf wenige Regionen konzentriert. Doch selbst für die weitgereiste Forscherin war der Auftritt vor so einem Publikum eine völlig neue Erfahrung, die auch etwas Anspannung mit sich brachte: „Ich war damit beschäftigt, mein Skript zu lesen, und habe deshalb nicht darauf geachtet, ob sie aufmerksam waren oder was sie sonst noch gemacht haben“, sagt sie und lacht.</p>
<p>Choi gegen Goliath</p>
<p>Wenn Choi auf ihre eigenen Veröffentlichungen zurückblickt, ist sie erfrischend ehrlich: „Keine davon ist perfekt – sie haben alle ihre Schwächen.“ Aber: „Es gibt Dinge, die ich wirklich mag, weil sie die ersten Grundkonzepte für ein größeres Ganzes waren.“ Konkret meint sie damit ihre Forschungen zu Destillationen aus Sprachmodellen: Choi destillierte die Daten aus der GPT-2 Version und trat dann mit ihrem Ergebnis gegen GPT-3 an. „Es war erstaunlich, gegen ein Modell anzutreten, das bei der bestimmten Aufgabe der Zusammenfassung eines Satzes um zwei Größenordnungen stärker war – meine Gruppe hat gezeigt, dass wir selbst aus einem so schwachen Modell hochwertige Daten erstellen können.“</p>
<p>Für die Entzauberung des KI-Giganten fehlen der Wissenschaftlerin nicht die intellektuellen, sondern die praktischen Mittel: „Wenn ich eine Milliarde Dollar aufgebracht habe, dann kann ich anfangen, davon zu träumen.“ Dabei spricht sich Choi nicht grundsätzlich gegen große Sprachmodelle (LLMs) aus. Ihre Vision ist vielfältig: „Ich stelle mir eine Zukunft vor, in der es ein gesundes Ökosystem aus verschiedenen Anbietern und Branchen gibt. Diese können unterschiedliche Arten von Sprachmodellen oder generativer KI für unterschiedliche Bedürfnisse bereitstellen – ähnlich wie bei Restaurants, Taxiunternehmen und anderen Branchen, auf die viele Menschen angewiesen sind.“</p>
<p>Im Dienst der Menschen</p>
<p>Eine dieser Branchen ist das Gesundheitswesen. Daher freut sie sich, dass dieses Thema auf der Agenda des GTFs stand: „Die Anwendungsfälle für KI sind sehr wichtig. Die Keynote zu „KI in der Medizin“ war für mich deshalb besonders spannend.“ Am Ende soll KI positiv und im Dienst der Menschen genutzt werden. Ihr abschließender Appell lautet daher: „Es gibt so viele Probleme, über die man sich Sorgen machen könnte. Ich habe jedoch erkannt, dass es nichts bringt, nur zu jammern. Es ist gut, tatsächlich etwas dagegen zu unternehmen.“ Genauso wie gegen vermeintlich gut gemeinte Ratschläge und festgefahrene Stereotypen. </p></div>
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