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Nachwachsende Rohstoffe als Ersatz für glasfaserverstärkte Kunststoffe: Bionik-Innovations-Centrum präsentiert biobasierte Werkstoffe für den Wassersport auf der „boot 2017“

Vom 21. bis 29. Januar 2017 findet auf dem Messegelände in Düsseldorf die weltweit größte Wassersportmesse, die „boot“, statt. Neben klassischen Yachten werden auch aktuell diskutierte Themen zur Nachhaltigkeit angesprochen. Der Gemeinschaftsstand „Love your Ocean“ (Halle 4, Stand C03) stellt eine solche Nachhaltigkeitsinitiative auf der boot dar und wird kuratiert von der Deutschen Meeresstiftung in Zusammenarbeit mit der Prince Albert II of Monaco Foundation. Aufgezeigt werden dort unterschiedliche Aspekte rund um den Umgang mit dem Meer, wie beispielsweise der Themenbereich „Sounds of Sea“ oder ein „Recycle Workshop“. Im Bereich „Green Building“ zeigen die Bremer Werft Green Boats und die Arbeitsgruppe Biologische Werkstoffe von Prof. Dr. Jörg Müssig der Hochschule Bremen Möglichkeiten zum Einsatz nachwachsender Rohstoffe als Ersatz für die im Bootsbau üblichen glasfaserverstärkten Kunststoffe auf. „Besucher können sich selbst von den Potentialen flachs- und hanffaserverstärkter Faserverbundwerkstoffe überzeugen“, berichtet Jörg Müssig.

„Unsere Erfahrung mit der Green Bente zeigt, dass innovative biobasierte Werkstoffe ein großes Potential im Bereich des Wassersports aufweisen“, sagt Friedrich Deimann, Geschäftsführer und Gründer der Bremer Firma Green Boats. „Die direkte Zusammenarbeit mit Green Boats ist auch für unsere Arbeit an der Hochschule Bremen sehr spannend. Wir freuen uns, die gemeinsamen Themen und Überzeugungen, dass wir mit naturfaserverstärkten Verbundwerkstoffen die Zukunft des Wassersports beeinflussen können, auf der Messe in Düsseldorf einem breiten Publikum vorstellen können“, ergänzt Milan Kelch, Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Biologische Werkstoffe an der Hochschule Bremen.

Die Arbeitsgruppe Biologische Werkstoffe bearbeitet unterschiedlichste Themen rund um bio-basierte und bionische Werkstoffe. Unter anderem werden in einem von der AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“) geförderten Projekt die Grenzfläche zwischen Regeneratcellulosefasern und Polyolefinen in teilweise biobasierten Faserverbundwerkstoffen optimiert. „Um die Eigenschaften der immer stärker nachgefragten Werkstoffe zu verbessern, erforschen wir aktuell unter anderem innovative Verfahren zur UV-Licht-induzierten Vernetzung von Kunststoffen mit bioinspirierten, gradierten Grenzschichten“, berichtet Jörg Müssig, Professor für Biologische Werkstoffe in der Bionik, und ist überzeugt, dass durch bionische und biobasierte Werkstoffe der Wassersportbereich nachhaltiger gestaltet werden kann.

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