Landtagspräsidentin Gabriele Andretta besucht Gedenkstätte Ahlem

Gemeinsamer Besuch und Besichtigung eines bundesweit einmaligen Erinnerungsortes: Auf Einladung von Regionspräsident Hauke Jagau war Gabriele Andretta, Präsidentin des Niedersächsischen Landtags, heute (6.9.) mit Landtagsdirektor Udo Winkelmann zu Gast in der Gedenkstätte Ahlem. Der Besuch in Ahlem ist eine von insgesamt sieben niedersächsischen Stätten der Erinnerung, die Andretta auf ihrer Sommerreise besucht. Zuvor war die Landtagspräsidentin unter anderem bereits zu Gast in Moringen, in Wolfenbüttel und Bergen-Belsen. Ihr Eindruck: „Die Gedenkstätte Ahlem ist ein gelungenes Konzept für zeitgemäße Erinnerungsarbeit. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Opfer und Täter an diesem Ort zusammengebracht werden.“

Regionspräsident Jagau führte die Gäste durch die Dauerausstellung im ehemaligen Direktorenhaus der Israelitischen Gartenbauschule und ging dabei auf beide Kapitel der Geschichte ein: das der beruflichen Ausbildung junger Menschen als Teil der jüdischen Emanzipation im 19. Jahrhundert und das der Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung von jüdischen Männern, Frauen und Kindern durch die Nationalsozialisten. „Wir haben viele Jahre lang daran gearbeitet, ein zukunftsfähiges Konzept zu entwickeln und eine Gedenkstätte einzurichten, die der Bedeutung dieses Ortes gerecht wird – dafür habe ich mich gern eingesetzt.“

Seit der Eröffnung der Gedenkstätte Ahlem im Juli 2014 haben insgesamt rund 37.000 Menschen die Räume besucht, pro Jahr besichtigen etwa 13.000 Besucherinnen und Besucher die Einrichtung an der Heisterbergallee 10.


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