Verfälschungen bei Superfood

Goji-Beere, Chlorella, Aronia, Chia-Samen, Hanfmehl usw. – die Liste der viel beworbenen sogenannten „Superfoods“ ist lang.

Je exotischer das Lebensmittel, desto schwerer ist es für den Verbraucher anhand von Geschmack, Konsistenz, Geruch und Aussehen zu erkennen, ob er das richtige, unvermischte Produkt vor sich hat.

Mit dem Kauf von „Superfoods“ erhofft sich der Verbraucher in erster Linie einen positiven Effekt auf Gesundheit und Psyche. Nicht selten werden „Superfoods“ daher auch vergleichsweise hochpreisig verkauft. Vor allem bei extrem viel gekauften Produkten kann die Nachfrage mit den vorhandenen Kapazitäten oft nicht erfüllt werden. Dies kann zu einer geringeren Qualitätskontrolle (Beimischungen werden nicht erkannt oder sogar toleriert) oder auch zu einem starken Anstieg an bewussten Verfälschungen führen.


Bei einem partiellen oder vollständigen Ersatz des gewünschten Superfoods durch andere pflanzliche Produkte, die auf dem Markt leichter erhältlich und günstiger sind, unterbleibt im besten Fall für den Verbraucher lediglich die dem Superfood zugeschriebene positive Wirkung. Es kann aber auch zu unerwünschten Nebenwirkungen, wie allergischen Reaktionen kommen. In ungünstigen Fällen stellen sich sogar gesundheitsschädliche Wirkungen ein, wenn z.B. Pflanzen mit entsprechenden Inhaltsstoffen so in ungewöhnlich hoher Dosis verzehrt werden.

Bei der lifeprint GmbH, einem Unternehmen der Tentamus Gruppe, kann das Next Generation Sequencing (NGS) Verfahren über solche Sachverhalte für Hersteller Aufklärung bringen. Das akkreditierte Verfahren liefert anhand der, in der Probe vorhandenen DNA, Informationen über die Gesamtzusammensetzung von Pflanzenspezies.

Die meisten Methoden zur Echtheitsüberprüfung beruhen darauf, dass der Tester weiß, wonach er sucht. Mit Hilfe des hochmodernen Testverfahrens der NGS ist es dagegen möglich, auch solche Spezies zu identifizieren, nach denen im Normalfall nicht gesucht werden würde. Auch eine Identifizierung exotischerer Arten, für die es keine gängigen Nachweismethoden gibt, ist möglich.

Zur Analyse können alle Materialien eingesetzt werden, die ausreichend intakte DNA enthalten, also beispielsweise auch Mehle, die mit mikroskopischen Methoden in der Regel nicht mehr untersucht werden können.

Wie funktioniert das NGS genau? Bei dieser Analytik können Millionen an Sequenzen gleichzeitig aus verschiedenen Proben ermittelt werden. Dabei werden für jede Probe riesige Datenmengen an Sequenzen generiert, die dann mit Hilfe bioinformatischer Methoden ausgewertet werden.

Sowohl für pflanzliche als auch für tierische Produkte stellt das Next Generation Sequencing eine sehr gute Möglichkeit dar, Fälle von Verfälschung aufzudecken. Die Methode ist primär qualitativ, jedoch kann die Anzahl der unterschiedlichen erhaltenen Sequenzen zur Beurteilung miteinbezogen werden.

Bei lifeprint GmbH stehen zwei verschiedene akkreditierte NGS-Methoden zur Verfügung, eine zur Identifizierung von Landpflanzen und eine weitere für Vertebraten (Wirbeltiere).

Über das Tentamus Center for Food Fraud (TCF2) kann die lifeprint GmbH Ihren Kunden auch Zugang zu einer Vielzahl weiter modernster analytischer Methoden zum Nachweis von Food Fraud bieten.

Über die Tentamus Group GmbH

Tentamus Group GmbH was founded in 2011. Tentamus is a global product and safety group with a core presence in Europe, UK, Israel, China, Japan, India and the USA. Accredited and licensed Tentamus Group tests, audits and consults on all products involving the human body (food & feed, pharmaceuticals & medical, agrosciences, cosmetics, agriculture & environment and nutraceutical & supplements). Tentamus Group is represented in over 65 locations worldwide. More than 2,500 highly-trained staff members work in over 2.5 million square feet of laboratory and office spaces. For further information please visit www.tentamus.com.

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