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Bundesministerium bedenkt ArtIFARM mit einer Millionen-Förderung

Das WIR!-Bündnis ArtIFARM – Artificial Intelligence in Farming wurde als eines von 23 WIR! Bündnissen im Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt. ArtIFARM hat sich in einem zweistufigen Verfahren aus mehr als 130 Bewerbungen mit 22 weiteren Bündnissen aufgrund seiner innovativen Ansätze durchgesetzt. Zunächst stehen dem Bündnis nun acht Millionen Euro zur Verfügung. Über die Bereitstellung weiterer Fördermittel, insgesamt bis zu 15 Millionen Euro, wird nach einer Zwischenbegutachtung entschieden.

„ArtIFARM bietet der Landwirtschaft technische, KI- und IT-Lösungen für die großen aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenschutz und trägt damit zu nachhaltigen Wertschöpfungsketten und einem innovationsbasierten Strukturwandel in der Region Östliches Mecklenburg-Vorpommern bei.“ Bündnissprecher, Prof. Dr. Mark Vehse von der Hochschule Stralsund

„Das A in ArtIFARM steht auch für die viele Arbeit die jetzt vor uns liegt, dabei sollen gemeinsame Innovationen der Bündnispartner den Einsatz von Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Diesel in der Landwirtschaft ohne Verzicht auf Ertragssicherheit und -zuwachs bei mehr Biodiversität optimieren. ArtIFARM wird ein Treiber der Weiterentwicklung einer modernen und zukunftsweisenden Landwirtschaft in der Fläche.“

Prof. Dr. Tobias Hillmann von der Hochschule Neubrandenburg

„ArtIFARM bietet die große Chance, gemeinsam mit allen relevanten Akteuren durch künstliche Intelligenz die Landwirtschaft in die Lage zu versetzen, den großen Herausforderungen wie Verbrauch nichtregenerativer Ressourcen, Überdüngung, Biodiversitätsverlust und CO2-Neutralität wissenschaftlich fundiert zu begegnen und unsere Region nachhaltig zu wandeln.“

Dr. Stefan Seiberling von der Universität Greifswald

Das WIR!-Bündnis ArtIFARM ist breit aufgestellt, offen und besteht derzeit aus mehr als 60 institutionellen und interdisziplinären Bündnispartnern mit mehr als 100 aktiven Kernakteur*innen. Hierzu zählen Unternehmen, Landwirtschaftsbetriebe, Verbände, Vereine, StartUps, Forschungseinrichtungen, die Hochschulen Stralsund und Neubrandenburg sowie die Universität Greifswald. Bündnissprecher Prof. Dr.-Ing. Mark Vehse fasst zusammen: „Ich freue mich für und mit dem Bündnis, dass unglaublich vielversprechende Ideen der vielen Akteure nun in die etwa sechsjährige Umsetzungsphase gehen können. Das ist eine wirklich herausragende Anerkennung des Engagements von so vielen motivierten Köpfen“.

Hintergrund zu ArtIFARM

Die Hochschule Stralsund, die Hochschule Neubrandenburg und die Universität Greifswald bewarben sich mit zu Beginn weiteren 35 Partner*innen um eine Förderung in der Konzeptphase beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“. Der Antrag erklärte das Ziel, im östlichen Mecklenburg-Vorpommern eine zukunftsweisende Landwirtschaft mit digitaler und (teil-) autonomer Infrastruktur zu etablieren, zu der beispielsweise datengestütztes Bodenmanagement, innovatives Maschinen- und Lagerkapazitätssharing sowie der Aufbau neuartiger Beschaffungs- und Vertriebsgemeinschaften gehören. Das Bündnis erhielt im Frühjahr 2020 den Zuschlag. Im Sommer 2021 reichte das Bündnis ein umfangreiches Konzept ein. Darin wird dargelegt wie – und in welchen Projekten – die Ressourceneffizienz gesteigert werden kann und digitale Lösungen für transparente landwirtschaftliche Prozesse gefunden werden können, um einen Strukturwandel in der Region anzustoßen.

ArtIFARM fokussiert sich basierend auf den gemeinsam erarbeiten Innovationsbedarfen für den regionalen Strukturwandel, auf vier Forschungs-felder. Diese Forschungsfelder bündeln die Themen für mögliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben: Autonome Prozesse auf dem Hof, Digitales Agrarmanagement, Technologien für mehr Ressourceneffizienz und Digitale Lösungen für transparente landwirtschaftliche Prozesse.

Viele Mitglieder sind bereits aktiv und nutzen schon jetzt die interdisziplinären Kooperationsmöglichkeiten untereinander. ArtIFARM ist offen für weitere Mitglieder, die sich in den oben genannten Forschungsfeldern wiederfinden können.

 

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