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Türen auf mit der Maus am SKZ in Würzburg

Einen Blick in das Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg werfen und einen eigenen Löffel produzieren – das und vieles mehr konnten knapp 70 Kinder am Sonntag, 3. Oktober, beim „Türen auf-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ tun.

„Die Maus hat angerufen, wir sollen die Türen aufmachen! Und das haben wir auch getan“, begrüßte Mathias Ruckdeschel die jungen Maus-Fans, die gemeinsam mit ihren Eltern zum Tag der offenen Tür der „Sendung mit der Maus“ zum SKZ gekommen waren. „Kunststoff – was ist das eigentlich?“, wollte Mathias Ruckdeschel von den Kindern wissen. „Schaut euch doch am besten mal euren Stuhl an. Was ist denn daran aus Kunststoff?“ „Die Armlehne!“, rief ein Kind begeistert. „Die Sitzschale!“, ein anderes. „Das Polster!“, ein drittes. Mathias Ruckdeschel blickte begeistert: „Ganz genau! Das Polster auch!“ Kunststoff hätte unterschiedliche Eigenschaften, erklärte er. Einige seien sehr fest und schwer. Ruckdeschel zeigte auf ein knallgelbes Rohr neben ihm auf dem Boden. „Das hier ist ein Gasrohr – das muss richtig stabil sein.“ Andere Kunststoffe hingegen seien weich und eher wie eine Folie – ein Müllbeutel etwa. „Einige Kunststoffe halten ganz lange, andere wandern ganz schnell wieder in den Müll. Was glaubt ihr denn, welche?“, fragte Ruckdeschel, der am SKZ unter anderem für den Bereich der Bildung tätig ist, in die Runde. Dafür hatte er extra einige Gegenstände aus Kunststoff mitgebracht – darunter ein Smartphone, eine Sportflasche, Kopfhörer, einen Kugelschreiber und einen Joghurt-Becher. Die Kids waren sich schnell einig: Kopfhörer benutzt man viele Male – den Joghurt-Becher nur ein einziges Mal.

Zwei runde Geburtstage

„Wir möchten mit diesem Tag auf unsere Branche aufmerksam machen und Kinder für das Thema Kunststoffe sensibilisieren und begeistern“, sagt Bertold Zugelder, Marketing-Chef am SKZ. Einmal im Jahr veranstaltet die „Sendung mit der Maus“ ihren sog. Türen auf-Tag. Unternehmen haben die Möglichkeit, sich zu bewerben und ihre Türen für Kinder und Familien zu öffnen. Im Zentrum steht dabei das Thema Zukunftsgestaltung. Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause konnte der Türen-auf-Tag 2021 wieder stattfinden. Und nicht nur deshalb war er etwas ganz Besonderes: In diesem Jahr feiert die „Sendung mit der Maus“ ihren 50. Geburtstag. Das SKZ war erstmals dabei. „Wir haben uns gedacht, das passt einfach klasse – die Maus wird heuer 50, und das SKZ wird 60“, sagt Bertold Zugelder. „Wir haben uns daher beworben und es hat erfreulicherweise auch geklappt.“ Die Nachfrage sei sehr hoch gewesen. „Wir waren innerhalb einer Woche ausgebucht“, sagt Bertold Zugelder zufrieden.  Insgesamt 67 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren hatten mit ihren Eltern – aufgeteilt in vier Gruppen – somit für eine gute Stunde Gelegenheit, in die Welt der Kunststoffe einzutauchen.

Rund um das Thema Recycling

Nach einem spannenden Vortrag ging es für die Kinder weiter in die Räume des SKZ-Schülerlabors. Dort lernten sie, wie Kunststoff-Granulat aussieht, was Thermoformen bedeutet und wie eine Spritzgussmaschine funktioniert. Dabei drehte sich viel um das Thema Recycling. „Was sich in eurem Gelben Sack befindet, wird geschreddert und dann gewaschen“, erklärte Mathias Ruckdeschel. Das Problem sei dann das Einschmelzen. Denn wer schon einmal viele Farben bei Knete gemischt hat, weiß: Heraus kommt eine gräuliche, wenig ansprechende Farbe. „Klar ist: Einen weißen Joghurt-Becker kriegt ihr da nicht raus“, sagte Mathias Ruckdeschel. Um ein Gefühl für Recycling und die Farbzusammensetzung zu bekommen, durften die jungen Maus-Fans dann auch selbst an der Spritzgussmaschine Löffel und Kämme aus Kunststoffen produzieren – natürlich in den unterschiedlichsten Farben.

„Das war richtig cool“, sagte ein Junge nach der Veranstaltung. „Den Kamm herzustellen, fand ich am besten!“ Ausgestattet mit einem Geschenkset der Maus und um einiges Kunststoffwissen reicher, ging es für die jungen Maus-Fans nach einem aufregenden Tag dann auch schon wieder nach Hause.

Ob sich das SKZ erneut am Tür auf-Tag beteiligen wird, ließ Bertold Zugelder noch offen. Doch so viel verrät er schon einmal: „Das Feedback war durchweg positiv. Und wir hatten zusammen mit den Kindern auch richtig Spaß."

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