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Mehr als nur perfektes Licht

«Mehr als nur perfektes Licht» lautet das Credo der Astra LED GmbH aus Gossau. Mit Hilfe ausgeklügelter Algorithmen und intelligenter Steuerungstechnik bekommt sie das spielend hin und beherrscht dabei erst noch sämtliche Spektren zwischen dunkel und hell sowie kalt und warm.

Die Lösungen des Beleuchtungsherstellers sind im Baumarkt oder Katalog nur schwer zu finden. Und das hat seinen guten Grund! «Wir sind eine von wenigen Firmen, die mit LED, Optik und Mechanik zu Schlag kommen», sagt Geschäftsführer Tobias Hofer und ergänzt: «Ausserdem entwickeln wir die Elektronik, den LED-Print und die Software in kompletter Eigenregie. Dadurch sind wir sehr flexibel.»

Dass es sich bei diesem hohen Mass an Kompetenz und Know-how nahezu verbietet, sich mit Standardlösungen und Massenware zu befassen, versteht sich von selbst. Wer sich an das Ostschweizer Unternehmen wendet, erwartet vor allem eine integrierte und adaptive Beleuchtungslösung, welche die Betriebs- und Wartungskosten massiv senkt und sich ausserdem ästhetisch in die Architektur von Gebäuden oder das Design von Schienenfahrzeugen einfügt. Und das natürlich intelligent!

Sparen mit dezentraler Regelung

Die Intelligenz garantieren dabei direkt auf dem LED-Print verbaute Mikroprozessoren. Diese überwachen nicht nur die Luftqualität und Bewegung, sondern regeln zudem die Helligkeit sowie die Kommunikation zwischen den Lampen. Dieser dezentrale Ansatz bringt vor allem im Bahnbereich enorme Energieeinsparungen mit sich. «Bei zentraler Regelung müssten riesige Kabelstränge gezogen werden, die auf das Gewicht gehen», erklärt Tobias Hofer.

Die Gewichtsersparnis ist ein Vorteil des dezentralen Regelungsansatzes. Ein weiterer ist die Adressierung der Lampen. «Dadurch ist alles möglich», schwärmt Roland Jäckle, der die Software-Entwicklung bei Astra LED verantwortet. Als ein Beispiel nennt er die Anpassung der Farbtemperatur an die Tageszeit. Pendelnde im Zug oder Mitarbeitende in Büros profitieren so morgens beispielsweise von einem aktivierenden Licht, während sie die Beleuchtung abends dagegen eher zur Ruhe kommen lässt. Als ein weiteres Beispiel nennt er die Kalibrierung von Leuchtkörpern, die beim Austausch von defekten Leuchtkörpern entscheidend für die optische Wahrnehmung ist. «Dadurch strahlt die neue Lampe im gleichen Weiss wie die bestehenden Lampen, weshalb der Wechsel dem Betrachter überhaupt nicht auffällt», erklärt Roland Jäckle.

Lampen kommunizieren untereinander

Die Adressierung einzelner Lampen ist zum Beispiel auch tragendes Element in einem Projekt, für das die Beleuchtungsspezialisten vom Baukonzern Max Bögl verpflichtet wurden. Damit es in dessen Magnetschwebebahn unter anderem ein blendfreies und homogenes Licht gibt, muss sich dieses stufenlos dimmen und dessen Farbtemperatur einstellen lassen. Für Letzteres kombinierte Astra LED zwei Halbleiter auf einem Leuchtkörper, die je nach Mischverhältnis Farbtemperaturen zwischen warmweissen 3000 und kaltweissen 5600 Kelvin ergeben.

Den Befehl für den jeweiligen Farbtemperaturwert erhalten die Lampen übrigens von einem übergeordneten PFC200-8212-XTR-Controller. Die auf den Leuchten installierten Mikrocontroller übernehmen alles weitere. «Jeder Lichtpunkt weiss, wie hell es ist und wie hell es eigentlich sein sollte», erklärt Tobias Hofer. Da sich Lampen miteinander austauschen, liesse sich diese Plauderei theoretisch auch für eine Mittelwert-Regelung nutzen, die sämtliche Fehler kompensiert. «Ausserhalb von Bahnanwendungen machen wir das auch bereits», so der Geschäftsführer. Da die Leuchten zudem das Spektrum erfassen, passen diese beispielsweise bei starkem Sonnenschein im Abteil die Stärke des Lichts automatisch an.

Steuerung und Support überzeugen

Zwar verantwortet der XTR-Controller «nur» die übergeordnete Steuerung, aber das könnte genauso gut die Lösung eines anderen Herstellers. Wieso also Wago? «Wir hatten vor diesem Projekt überhaupt keine SPS-Erfahrung», gesteht Roland Jäckle, weshalb es zunächst einen intensiven Evaluierungsprozess gab. Bei diesem fielen andere Hersteller dann entweder wegen des Preises, des Supports oder aber auch der Nichterfüllung gängiger Bahnnormen hinaus.

Ein anderer Aspekt war für den gelernten Automatiker, der sich an der FH in Buchs zum Systemtechniker weiterbildete, die Entwicklungsumgebung e!Cockpit. «Das Arbeiten mit ihr ist sehr intuitiv und sie lässt sich nicht mit den SPS-Programmen vergleichen, mit denen ich es während meiner Ausbildung zu tun hatte», lobt Roland Jäckle und fährt fort: «Wenn man etwas löscht, löscht es zugleich auch alle Beziehungen. Es ist fast wie die Programmierung in einer Hochsprache.»

Weitere Argumente für den XTR-Controller waren für Roland Jäckle der gute Support («Es nimmt auch jemand das Telefon ab. Ich habe das schon anders erlebt.») und die Vielseitigkeit der Steuerung: «Bei einer anderen Lösung hätten wir uns auf den Bahnanwendungen festlegen müssen. Die Wago-Steuerung können wir hingegen auch in anderen Bereichen einsetzen.»

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Seit seiner Gründung 1951 ist WAGO stetig gewachsen. Im Jahr 2020 betrug der Umsatz 950 Millionen Euro. Mitglieder der WAGO Gruppe sind neun internationale Produktions- und Vertriebsstandorte und 22 weitere Vertriebsgesellschaften. Hinzu kommen Vertretungen in über 80 Ländern, mit denen das Unternehmen weltweit präsent ist. WAGO produziert unter anderem seit 1951 am Stammsitz Minden (Deutschland) und seit 1977 in Domdidier (Schweiz).

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