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SMC-Umfrage: 66 Prozent sind sich sicher, dass der Fachkräftemangel die größte Bedrohung für Made in Germany ist

  • 65 Prozent wollen eine bessere Bildungspolitik
  • 57 Prozent sehen die Betriebe selbst in der Pflicht
  • 13 Prozent sagen: Fachkräfte sollen länger arbeiten

In Deutschland klafft die Fachkräftelücke – rund 550.000 Arbeitskräfte fehlen, über alle Branchen hinweg. 75 Prozent der Unternehmen melden der Bundesagentur für Arbeit, sie versuchten derzeit aktiv, freie Stellen zu besetzen. Dass sich die Lücke künftig schließt, ist aber unwahrscheinlich, trotz aller Bemühungen. Schlimmer noch: Für 60 Prozent der deutschen Unternehmen ist der Fachkräftemangel derzeit die größte Bedrohung für ihre eigene Zukunft.

66 Prozent der Deutschen halten den Fachkräftemangel derzeit sogar für die größte Bedrohung für den Industriestandort Deutschland. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA* im Auftrag von SMC Deutschland GmbH, dem globalen Marktführer für industrielle Automatisierungslösungen.

Doch was tun? Für 65 Prozent der Befragten ist eine bessere Bildungspolitik entscheidend, 57 Prozent geben an, die Betriebe müssten die betriebliche Ausbildung verbessern. Für immerhin 46 Prozent könnte eine gezielte Förderung von Frauen eine zielführende Methode sein.

Aktuell setzt die Politik vor allem darauf, gezielt Fachkräfte im Ausland anzuwerben. Nur 31 Prozent finden das eine sinnvolle Maßnahme.

Überraschend: 13 Prozent erklärten, Fachkräfte sollten später in Rente gehen. 

Alt und jung – Meinung geht auseinander

Interessant, dass die Vorschläge für die Bekämpfung des Fachkräftemangels je nach Alter der befragten deutlich auseinandergehen.

Mit steigendem Alter wächst der Anteil derer, welche die Lösung in einer besseren Bildungspolitik sehen – von 48 Prozent bei den jüngsten bis auf 79 Prozent bei den ältesten Befragten. Anderseits aber auch der Anteil derer, welche sich für das gezielte Anwerben von Fachkräften im Ausland aussprechen (von 20 auf 51 Prozent).

 „Wir als Unternehmer sind in der Pflicht, gerade in den Bereichen, in denen Fachkräfte fehlen und in den Zukunftsberufen die Ausbildung auszubauen und für junge Menschen attraktiver zu machen. Essentiell ist es dabei, aktiv auf Schüler und Schülerinnen, Studenten und Studentinnen zuzugehen, Kontakte zu Hochschulen und Universitäten aufzubauen, gemeinsame Ausbildungsprogramme zu erarbeiten. Dazu gehören beispielsweise duale Studiengänge und weitere Verknüpfungen von Ausbildung, Studium und Praxis“, erläutert Pascal Borusiak., Director Business Operations von SMC.

Made in Germany weiter Weltspitze? Deutsche pessimistisch

Dass die Produktion in Deutschland weiter eine maßgebliche Rolle an der Weltspitze spielen wird, sieht eine relative Mehrheit (47 Prozent) nicht. 30 Prozent glauben hingegen, dass Deutschland diese Chance hat.

Lediglich Wähler der Grünen und der SPD glauben mehrheitlich daran, dass Deutschland eine Chance hat, weiter an der Weltspitze mitzuspielen (45 bzw. 50 Prozent).

*Für die repräsentative Umfrage wurden am 25. November 2022 und 02. Februar 2023 insgesamt 1001 Personen aus Deutschland ab 18 Jahren befragt. Die Umfrage wurde als Online-Befragung durchgeführt. Die Umfrage ist gestützt durch die permanente Telefon-Befragung INSA Perpetua Demoscopia.

Über die SMC Deutschland GmbH

Die SMC Deutschland GmbH, seit 1978 in Deutschland tätig, ist führender Hersteller, Partner und Lösungsanbieter für pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik mit Sitz in Egelsbach bei Frankfurt am Main. Gegründet wurde sie als deutsches Tochterunternehmen der japanischen Unternehmensgruppe SMC Corporation mit Sitz in Tokio, die Weltmarktführer für industrielle Automatisierungslösungen. Ist.

Mit über 740 Mitarbeitenden in Deutschland betreut SMC seit Jahrzenten erfolgreich Kunden in der Automobil-, Elektro-, Medizin-, Verpackungs- und Lebensmittelindustrie sowie dem Werkzeugmaschinenbau. Das Produktportfolio umfasst mehr als 12.000 Basismodelle mit über 700.000 Varianten für individuelle Kundenlösungen.
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