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Hightech-Ausstellung am Stromberg Gymnasium: Jugendliche erkunden Technikberufe mit Zukunft

Von Montag bis Mittwoch, 18. bis 20.12., zeigt der Erlebnis-Lern-Truck DISCOVER INDUSTRY den Schülerinnen und Schülern des Stromberg-Gymnasiums in Vaihingen an der Enz mit einer interaktiven Technikausstellung, welche Aufgaben und Karrierechancen sogenannte MINT-Berufe bieten. Die Jugendlichen können dabei verschiedene Technologien wie 3D-Scan, Robotik und Virtual Reality selbst ausprobieren und lernen von den begleitenden Coaches, wie diese in der digitalisierten Industrie 4.0 eingesetzt werden. Damit engagieren sich die Baden-Württemberg Stiftung, der Arbeitgeberverband SÜDWESTMETALL und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam für den Fachkräftenachwuchs.

In modernen Industriebetrieben sind Mensch, Maschine und herzustellendes Produkt miteinander vernetzt. Deshalb sind neben Elektronikerinnen und Maschinenbauern zunehmend auch digitale Berufsbilder wie Datenanalysten und User-Experience-Entwicklerinnen gefragt. Als Baustein des landesweiten Bildungsprogramms COACHING4FUTURE zeigt der Erlebnis-Lern-Truck DISCOVER INDUSTRY, welche Kompetenzen junge Leute benötigen, die sich für einen MINT-Berufe aus den Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik entscheiden.

Von Montag bis Mittwoch, 18. bis 20. Dezember 2023, öffnet der Truck für die Schülerinnen und Schüler des Stromberg-Gymnasiums auf dem Schulhof in Vaihingen an der Enz. 

So entstehen Produkte – von Prototyp bis Logistik

Im Inneren der mobilen Ausstellung entdecken die Schülerinnen und Schüler mit den Coaches Biologe Marcel Michel und Leichtbauingenieur Sulejman Zahirovic, wie sie mit einer technischen Ausbildung oder einem ingenieurswissenschaftlichen Studium später einmal an wichtigen Zukunftsaufgaben wie Erneuerbaren Energien oder der Mobilität von morgen mitarbeiten können.

Dazu schlüpfen die Jugendlichen bei ihrem Rundgang durch die Erlebnisausstellung in die Rolle von Gründerinnen und Gründern, die ein selbst erdachtes Produkt auf den Markt bringen wollen. Welche Schritte dazu nötig sind, erfahren sie ausgerüstet mit Tablets an fünf Arbeitsstationen. Als erstes erstellen sie mithilfe eines 3D-Scanners einen digitalen Prototypen, indem sie Objekte einscannen und so CAD-Daten erhalten, die am Computer weiterbearbeitet werden können. Danach werfen sie mit einem Digitalmikroskop einen genauen Blick auf Werkstücke und Materialien oder drucken mit dem 3D-Drucker Testobjekte aus. Wer das geschafft hat, kann ausprobieren, wie man einen Industrieroboter durch ein Koordinatensystem lotst, bevor eine smarte Abfüllanlage zeigt, wie Maschine und Produkt über RFID-Chips miteinander „sprechen“.

Zum Schluss geht es um die Intralogistik, wenn in einem virtuellen Lager ein Motorblock auf die letzten Teile wartet. Mithilfe einer VR-Brille machen sich die Jugendlichen auf die Suche und bauen diese ein. Wer dann noch nicht genug hat, kann an Exponatwänden mit Augmented Reality eine Motorsäge warten oder mit einer Datenbrille eine digitale Werkerführung machen.

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