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Warum Kennzeichnung in der Produktion häufig unterschätzt wird

In vielen Produktionsbetrieben wird Kennzeichnung noch immer als Nebenthema betrachtet. Ein Drucksystem bringt einen Code auf – und damit scheint die Aufgabe erledigt. Doch mit steigenden Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Produktsicherheit und Produktionsgeschwindigkeit verändert sich die Rolle der Kennzeichnung zunehmend.

Diese Entwicklung beobachtet auch die MFG Technik & Service GmbH, die in diesem Jahr ihr 25 jähriges Bestehen feiert. Das Unternehmen unterstützt seit 2001 Produktionsbetriebe dabei, Kennzeichnungssysteme in ihre Fertigungsprozesse zu integrieren.

„Kennzeichnung ist heute ein kritischer Bestandteil moderner Produktionsprozesse“, sagt Hubert Lachner, Geschäftsführer der MFG Technik & Service GmbH. „Wenn Codes nicht lesbar sind oder Systeme ausfallen, hat das unmittelbare Auswirkungen auf die Linie.“

Fehlerhafte oder schlecht lesbare Codes können Ausschuss verursachen oder im schlimmsten Fall zu Produktionsstillständen führen.

Kennzeichnung als Prozess – nicht als Einzelgerät

In der Praxis zeigt sich, dass viele Probleme nicht durch das Kennzeichnungssystem selbst entstehen, sondern durch dessen Integration in den Produktionsprozess. Materialoberflächen, Umgebungsbedingungen, Liniengeschwindigkeit, Hygienic Design oder Reinigungsanforderungen spielen eine entscheidende Rolle für die Qualität der Codierungen.

„Deshalb betrachten wir Kennzeichnung immer im Zusammenhang mit der gesamten Linie“, so Lachner. „Technologie, Integration und Service müssen zusammenpassen.“

Anforderungen steigen in vielen Branchen

Besonders in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, im Automotive-Bereich sowie in Pharma- und Elektronikproduktionen steigen die Anforderungen an Kennzeichnungssysteme kontinuierlich:

Neue Verpackungsmaterialien, höhere Taktraten und strengere regulatorische Vorgaben erfordern stabile und anwendungsoptimierte Kennzeichnungssysteme.

Neben der klassischen Datums- und Chargencodierung gewinnen insbesondere zweidimensionale Codes (2D-Codes) nach GS1-Standard und digitale Rückverfolgbarkeitssysteme an Bedeutung.

Gleichzeitig müssen Systeme mit unterschiedlichsten Materialien umgehen können: von Karton und Papier über Kunststoff und Glas bis hin zu Metalloberflächen.

25 Jahre Erfahrung aus der Praxis

Mit all diesen Herausforderungen beschäftigt sich die MFG Technik & Service GmbH seit mittlerweile 25 Jahren. Das Unternehmen wurde 2001 von Michael Förg in Sünzhausen bei Freising gegründet – zunächst in einer Garage. Ziel war es von Anfang an, Kunden nicht nur mit Kennzeichnungssystemen zu versorgen, sondern sie im Produktionsalltag technisch zu begleiten.

Heute beschäftigt das Unternehmen rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreut Produktionsunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Neben Inkjet- und Lasersystemen gehören auch Thermotransferlösungen, Kameraprüfung und Integrationslösungen zum Portfolio.

In den vergangenen Jahren begann MFG zudem mit der Entwicklung eigener Lösungen oder spezifischen Private Label Produkten für industrielle Kennzeichnungsaufgaben. Dazu zählen unter anderem der berührungslose Inkrementalgeber „Speedwagon“, Laserkennzeichnungssysteme der Produktlinie „LaseLink“ sowie High-Resolution-Drucklösungen der Joker-Serie für Verpackungs- und Logistikanwendungen.

Aus Sicht von Geschäftsführer Lachner wird die Bedeutung der Kennzeichnung in den kommenden Jahren weiter wachsen: „Unternehmen erkennen zunehmend, dass stabile Kennzeichnungs systeme ein wichtiger Faktor für Prozesssicherheit und wirtschaftliche Produktion sind.“

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