„Mit der neuen Prüfkammer schaffen wir eine sichere und realitätsnahe Umgebung, um kritische Tests unter extremen Bedingungen durchzuführen“, erklärt Dr. René Beckert, Geschäftsführer von EMEC-Prototyping. „Gerade in Bereichen wie Drohnen, Defence, Energiespeicher, Elektronik, Mobilität und Industriekomponenten steigt der Bedarf an sicheren Testmöglichkeiten in der direkten Umgebung des Entwicklers kontinuierlich.“
Die Prüfkammer von EMEC-Prototyping verfügt zudem über eine integrierte Klimatisierung zur Sicherstellung einer reproduzierbaren Umgebungstemperatur oder Temperaturverläufen. Sie bietet damit Herstellern und Entwicklungsteams eine zuverlässige Umgebung, um das Verhalten ihrer Produkte bei thermischen Belastungen und potenziellen Brandereignissen zu analysieren. Zusätzlich können konstante Testumgebungen für Prüfungen nach geltenden Normen geschaffen werden.
Der Ansatz des halbstationären Labors senkt die Energiekosten im Vergleich zur Klimatisierung ganzer Laboretagen signifikant. Die kompakte, mobile Bauweise ermöglichen schnelle Standortänderungen ohne lange Ausfallzeiten aufgrund von fehlendem Laborequipment.
Durch die flexible Größe und Erweiterungsmöglichkeit der Kammer z.B. mit Kamerasystemen werden unterschiedliche Anwendungsszenarien sowie Kontrollmöglichkeiten abgedeckt. Durch ein brandfestes Schott können Teile der Kammer abgetrennt und für parallele Tests oder Konditionierungen genutzt werden.
Die Anlage zeichnet sich durch eine hochtemperaturbeständige Konstruktion, mehrstufige Brandschutzsysteme und ein redundantes Sicherheitskonzept aus. Dazu gehören unter anderem feuerbeständige Materialien, eine kontrollierte Luftführung sowie umfangreiche Sensorik für Druck, Rauchentwicklung und Temperatur. Eine voll-automatisierte Überwachung mit integrierter Löschanlage auf CO2 oder ARGON-Basis sorgt dabei für die Sicherheit, wenn das Testobjekt in Brand gerät.
Neben der hohen Sicherheit ermöglicht die Prüfkammer eine präzise Datenerfassung und Testautomatisierung für pneumatische und elektrische Anwendungen, wodurch Entwicklungs- und Validierungsprozesse effizient unterstützt werden. Die Anlage ist so ausgelegt, dass sie flexibel an unterschiedliche Prüfanforderungen (z.B. automatische Kraftstoffzufuhr für Verbrennungsmaschinen) angepasst werden kann. Zudem kann ein breites Spektrum an Sensorik, wie z.B. IR-Kamera, UV-Melder und Partikelsensor integriert werden.
Mit dieser Entwicklung erweitert EMEC-Prototyping sein Portfolio im Bereich Prototyping, Testsysteme und Sonderanlagenbau und unterstreicht seine Kompetenz bei der Umsetzung komplexer technischer Lösungen für Industrie und Forschung.
Die EMEC Prototyping GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Prototypen, Prüfständen und kundenspezifischen Sonderanlagen. Das Unternehmen unterstützt Kunden aus verschiedenen Industriezweigen bei der schnellen Umsetzung innovativer Technologien – von der Konzeptphase bis zur seriennahen Entwicklung.
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