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Künstliche Intelligenz im Handwerk: Start des Transferprojektes ZUNFT+

Startschuss für das neue Transferprojekt ZUNFT+ der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) mit den Kreishandwerkerschaften Paderborn-Lippe und Höxter-Warburg. Das Projekt unterstützt kleine Handwerksbetriebe beim Umgang mit neuen Technologien. Anna Katharina Bölling, Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Detmold, übergab jetzt in Lemgo den Förderbescheid in Höhe von rund 1,2 Mio. Euro für das dreijährige Projekt. Interessierte Betriebe aus der Region werden gesucht.

Viele kleine Handwerksbetriebe stehen vor den gleichen Herausforderungen: Digitale Anwendungen und Künstliche Intelligenz bieten große Chancen, doch die Vielzahl an verfügbaren Tools ist schwer zu überblicken und der Mehrwert ist oftmals im Vorfeld nicht abschätzbar. Genau hier setzt das neue Projekt ZUNFT+ der Fachhochschule des Mittelstands sowie der Kreishandwerkerschaften Paderborn-Lippe und Höxter-Warburg an. Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren für kleine Handwerksbetriebe passende digitale und KI-Lösungen für ihren Arbeitsalltag zu finden, einzuführen und erfolgreich einzusetzen. ZUNFT+ steht für „Zukunftsorientierter Umgang mit Neuen Technologien und Fachwissen für Transformation im Handwerk.OWL“.

ZUNFT+ wird regional in den Kreisen Lippe, Paderborn und Höxter umgesetzt. Das Projekt wird durch das Land Nordrhein-Westfalen sowie die Europäische Union gefördert und richtet sich insbesondere an kleine Handwerksbetriebe in den genannten Kreisen mit maximal 20 Mitarbeitenden.

„Viele Betriebe wissen, dass Digitalisierung und KI enorme Potenziale bieten – etwa bei der Angebotserstellung, in der Buchhaltung und in der Unternehmensführung. Gleichzeitig fühlen sich viele Unternehmerinnen und Unternehmer von der Vielzahl an Tools und Möglichkeiten überfordert“, erklären die Kreishandwerkerschaften einvernehmlich. „Unser Ziel ist es deshalb, Handwerksbetriebe praxisnah zu begleiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die wirklich zum Betrieb passen.“

Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling betont: „In der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz steckt enormes Potenzial für die Handwerksbetriebe. Das Projekt ZUNFT+ setzt wichtige Impulse, um mit praxisnahen und passgenauen Lösungen die Zukunftsfähigkeit der Betriebe in Ostwestfalen-Lippe zu stärken. Die

Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen mit der Förderung die Entwicklung kreativer Anwendungen, von der viele Handwerksbetriebe profitieren können.“

Wissenschaftlich begleitet wird ZUNFT+ von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM): Im ersten Schritt werden bestehende Angebote für Handwerksbetriebe systematisch erfasst und auf ihre Praxistauglichkeit sowie ihre Eignung für die Anforderungen des Handwerks geprüft. Parallel werden Handwerksbetriebe aus den drei Kreisen zum Thema Digitalisierung befragt und ihnen optimale Lösungen vorgeschlagen. „Für die Durchführung des Projektes bieten sich die Kreise Höxter, Lippe und Paderborn geradezu an, denn aufgrund ihrer unterschiedlichen räumlichen Strukturen bieten sie optimale Voraussetzungen, um sowohl die Bedarfe und Möglichkeiten des Handwerks in urbanen wie auch in ländlichen Regionen festzustellen als auch spezifische Lösungswege und Instrumente zu entwickeln“, erläutert Prof. Dr. Klaus Schafmeister von der FHM, Leiter des Projektes ZUNFT+.

Bei ZUNFT+ geht es nicht um komplexe High-Tech-Anwendungen, sondern vor allem um Praxisnähe. Ein wichtiges Ziel ist es, Handwerksbetriebe spürbar zu entlasten. „Wenn Betriebe weniger Zeit für Bürokratie aufwenden müssen, bleibt mehr Zeit für Kunden, Aufträge und Facharbeit. Digitale Lösungen können helfen, Zeit zu sparen, Fehler zu minimieren und Kosten zu senken“, so Dominik Rüther, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg. „Mit ZUNFT+ stellen wir die Bedarfe der Betriebe in den Mittelpunkt, begleiten Projekte praxisnah und schaffen Entlastung – damit sich die Betriebe auf das konzentrieren können, was sie am besten können: ihr Handwerk!“, ergänzt Markus Rempe, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe.

Über die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe 

Die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe mit insgesamt 22 Innungen und 1.800 Unternehmen bildet eine starke Lobby für das Handwerk der Kreise Paderborn und Lippe. Vorrangiges Ziel ist, die Interessen des heimischen Handwerks regional und überregional zu vertreten, die Mitglieder bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und ihnen Hilfestellung durch vielfältige Dienstleistungen in den Bereichen Rechtsberatung, Prüfungswesen, Arbeitssicherheit sowie Innovations- und Technologietransfer zu gewähren. Die KH-Paderborn-Lippe leistet einen wichtigen Beitrag in punkto Zukunftssicherung des Handwerks- und zwar bei der Gewinnung und Sicherung von Nachwuchs und Fachkräften oder bei der Vermittlung und dem Transfer von Zukunftskompetenzen. Darüber hinaus verbindet der neue Standort in Lemgo, der InnovationSPIN, berufliche Bildung, akademische Lehre und Forschung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung im Handwerk. Die Vision ist es, einen Ort zu schaffen, um innovative Ideen dem Handwerk zugänglich zu machen und den Transfer im Handwerk zu fördern.

Über die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg 

Die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg ist die zentrale Interessenvertretung des Handwerks im Kreis Höxter und vereint 12 Innungen mit über 500 Mitgliedsbetrieben. Als moderner Dienstleister unterstützt sie ihre Mitglieder in wirtschaftlichen, fachlichen und politischen Fragen sowie bei Beratung, Prüfungswesen und der Fachkräfte- und Nachwuchssicherung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der beruflichen Bildung. Mit dem BildungsCampus Handwerk in Brakel verfügt die Kreishandwerkerschaft über einen bundesweit beachteten, innovativen Lernort, der neue Maßstäbe in der handwerklichen Aus- und Weiterbildung setzt. In enger Kooperation mit dem Berufskolleg des Kreises Höxter werden schulische und überbetriebliche Ausbildung praxisnah verbunden. Moderne Werkstätten, Labore und digitale Lernumgebungen schaffen optimale Bedingungen, um Fachkräfte gezielt auf eine digitalisierte und nachhaltige Arbeitswelt vorzubereiten. Gleichzeitig stärkt der Campus die Attraktivität handwerklicher Berufe, fördert den Nachwuchs und setzt Impulse für Innovation, Qualifizierung und die zukunftsfähige Entwicklung des regionalen Handwerks im ländlichen Raum nachhaltig.

 

Über Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ist mit 5.834 Studierenden, 82 Professorinnen und Professoren sowie rund 280 Expertinnen und Experten aus der freien Wirtschaft eine der führenden privaten Hochschulen in Deutschland und legt den Fokus klar auf den Mittelstand. Seit Gründung in Bielefeld im Jahr 2000 ist die Geschichte der FHM geprägt von Innovation, Qualität, Wissenschaftlichkeit, Transfer und dem stetigen Willen zur Weiterentwicklung – das gilt sowohl für den Bereich Studium und Lehre als auch für die anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Als gemeinnützige Hochschule ist die FHM staatlich anerkannt und wurde mehrfach zur besten Business School Deutschlands gewählt. Das Studienangebot umfasst Studiengänge in den Bereichen Psychologie, Pädagogik & Soziales, Wirtschaft, Medien & Kommunikation, Technologie und Sport & Gesundheit – deutschlandweit an neun Standorten sowie ortsunabhängig in der FHM Online-University. Gesellschafter ist die Stiftung Bildung & Handwerk aus Paderborn.

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