Mit den Hybridmotorstartern IP67 (UL Type 4) und IP54 (UL Type 12) mit IO-Link-Interface erweitert Phoenix Contact sein Portfolio für die zunehmende Dezentralisierung in der industriellen Automation. Der Trend zu dezentralen Automatisierungskonzepten verlagert Steuerungsfunktionen immer häufiger aus dem Schaltschrank näher an die Maschine. Insbesondere in der Intralogistik, im Maschinenbau sowie in der Fabrikautomation steigen die Anforderungen an kompakte und robuste Lösungen für die Motorsteuerung. Die neue Lösung kombiniert die etablierte Hybridtechnologie Contactron mit einer widerstandsfähigen Feldgehäuselösung und der intelligenten IO-Link-Kommunikation. Das Produkt wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen Hybridmotorstarter direkt an der Maschine oder in Förderanlagen installiert werden sollen.
Ein wesentliches Merkmal der Hybridmotorstarter ist die Hybridtechnologie. Sie verbindet die Vorteile der elektronischen und mechanischen Schalttechnik und erreicht dadurch eine deutlich höhere Lebensdauer gegenüber herkömmlichen Schaltgeräten. Gleichzeitig profitieren Anwendende von den schmalen Abmessungen, einer reduzierten Wärmeentwicklung, einfachen Parametrierung sowie Diagnosemöglichkeiten über IO-Link und der Integration von Sicherheitsfunktionen. Die Direkt- und Wendestarterfunktion ist somit für einen effizienten Betrieb von Motoren ausgelegt.
Unter einer globalen Dachmarke bietet Phoenix Contact innovative Produkte, Lösungen und Digitalisierungskompetenzen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Damit befähigt das Familienunternehmen die Industrie und die Gesellschaft bei der Transformation in eine nachhaltige Welt mit langfristigen Wachstumsperspektiven für alle. Das Kerngeschäft ist in drei Geschäftsbereichen organisiert. In neuen Geschäftsfeldern werden auch jenseits des Kerngeschäfts Potenziale der Digitalisierung, Elektrifizierung und der veränderten Mobilität erschlossen.
Phoenix Contact beschäftigt heute rund 21.000 Mitarbeitende und hat in 2025 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in neun Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören weltweit mehr als 50 Vertriebsgesellschaften, welche die Nähe zu den Märkten und den Kunden sicherstellen.
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