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Transparenz statt Greenwashing

Welche Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen dürfen Unternehmen künftig noch machen? Und wie lässt sich glaubwürdig über nachhaltige Produkte und Leistungen kommunizieren? Mit der Umsetzung der europäischen EmpCo-Richtlinie ändern sich die Anforderungen an Nachhaltigkeitsaussagen. Die neue Folge des Podcasts „Ressourcen schonen. Zirkulär wirtschaften.“ der Effizienz-Agentur NRW (efa) zeigt, was die Regelungen für Unternehmen bedeuten und wie eine transparente Nachhaltigkeitskommunikation gelingen kann.

Die EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) soll Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor irreführenden Umweltversprechen schützen und Greenwashing erschweren. Ab dem 27. September 2026 gelten die Regelungen in Deutschland verbindlich. Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen müssen dann insbesondere konkret, nachvollziehbar und belegbar sein.

In der aktuellen Podcastfolge diskutieren Rechtsanwältin Christine Vock und Jessika Kunsleben, Projektkoordinatorin und Themenverantwortliche „Handel & Konsum“ bei der efa, die wichtigsten Fragen rund um die neuen Anforderungen. Vock berät nationale und internationale Unternehmen unter anderem im Gewerblichen Rechtsschutz sowie im Handels-, Vertriebs- und Gesellschaftsrecht.

Im Gespräch geht es darum, welche Nachhaltigkeitsaussagen rechtlich kritisch sein können, welche Nachweise Unternehmen benötigen und wie sich rechtssichere und zugleich glaubwürdige Kommunikation gestalten lässt.

„Die neuen Regelungen verändern die Anforderungen an die Kommunikation von Unternehmen deutlich. Allgemeine Aussagen wie ‚umweltfreundlich‘ oder ‚nachhaltig‘ können schnell problematisch werden, wenn sie nicht ausreichend belegt und konkretisiert sind“, erklärt Jessika Kunsleben. „Für Unternehmen bedeutet das auch: Nachhaltigkeit muss nicht nur umgesetzt, sondern transparent und nachvollziehbar kommuniziert werden.“

Die EmpCo-Richtlinie ist Teil des europäischen „Green Deals“ und soll eine nachhaltigere Produktpolitik unterstützen. Für Unternehmen bedeutet sie damit nicht nur neue rechtliche Anforderungen, sondern bietet zugleich die Chance, Nachhaltigkeitsleistungen klarer und glaubwürdiger zu vermitteln.

Hier geht es zur Podcastfolge

Zur Podcast-Reihe

Die Effizienz-Agentur NRW, die im Auftrag des NRW-Umweltministeriums tätig ist, lädt in ihrer Podcast-Reihe „Ressourcen schonen. Zirkulär wirtschaften.“ regelmäßig Expertinnen und Experten ins Studio ein. Ziel ist es, über Wege, Erfolge und Herausforderungen auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden und zirkulären Wirtschaft zu informieren und zum Mitdenken anzuregen. Moderiert wird der Podcast von Thomas Splett, Pressesprecher der efa.

Über Effizienz-Agentur NRW

Die Effizienz-Agentur NRW (efa) unterstützt als neutrale Institution Industrie, Handwerk und Handel bei der Entwicklung und Umsetzung ressourcenschonender und zirkulärer Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle. Damit leistet sie im Auftrag des NRW-Umweltministeriums einen entscheidenden Beitrag zur ökologischen Transformation der Wirtschaft. Mit 35 Mitarbeitenden an neun Standorten in Nordrhein-Westfalen bietet die efa individuelle und praxisnahe Beratung – schnell, unbürokratisch und lösungsorientiert. So hilft sie Unternehmen, Ressourcenverbrauch und Kosten zu senken und sich zukunftsfähig aufzustellen. Erfahren Sie mehr unter www.efa.nrw

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