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Die Zukunft der Mechatronik liegt in einer gemeinsamen Sicht auf das Produkt – in Ihrem SAP-System

Die zunehmende Komplexität moderner Mechatronik stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen in der Produktentwicklung. Um Mechanik, Elektronik und Software ganzheitlich zu steuern, braucht es eine durchgängige Sicht auf das Produkt. Mit Lösungen wie SAP Engineering Control Center | SAP ECTR lassen sich Daten aus MCAD-, ECAD- und Software-Umgebungen direkt in den SAP-Kontext integrieren. Damit entsteht eine durchgängige Sicht auf das Produkt über alle Disziplinen hinweg.  

Die deutsche Industrie steht vor einem Paradox: Noch nie waren Unternehmen technologisch so leistungsfähig wie heute. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Überblick über die eigenen Produkte zu behalten.

Maschinen, Fahrzeuge, Medizintechnik oder industrielle Anlagen entwickeln sich zunehmend zu komplexen mechatronischen Systemen. Mechanik, Elektronik und Software verschmelzen zu einer Einheit. Hinzu kommen intelligente Sensorik, Vernetzung, digitale Services und immer kürzere Innovationszyklen. Das eigentliche Produkt besteht längst nicht mehr aus einzelnen Komponenten, sondern aus einem hochgradig vernetzten System.

Die Folge: Produktkomplexität wächst heute schneller als die Fähigkeit vieler Unternehmen, sie zu beherrschen. Fachleute beobachten seit Jahren, dass der Software-Anteil industrieller Produkte kontinuierlich steigt und sich ganze Branchen in Richtung softwaredefinierter Produkte entwickeln. Gleichzeitig erhöht sich die Zahl der Varianten, Änderungsanforderungen und Abhängigkeiten zwischen Entwicklung, Fertigung und Service.

Genau darin liegt eine der größten Herausforderungen der modernen Produktentwicklung.

Wenn niemand mehr das ganze Produkt versteht

In den meisten Unternehmen arbeiten die einzelnen Disziplinen hochprofessionell. Die Mechanik entwickelt im CAD-System, die Elektronik im ECAD-System, das Software-Engineering in eigenen Entwicklungsumgebungen. Jede Abteilung optimiert ihre Prozesse, nutzt spezialisierte Werkzeuge und erzielt beeindruckende Ergebnisse.

Doch je komplexer Produkte werden, desto deutlicher zeigt sich eine Schwäche dieses Modells: Das Wissen über das Gesamtprodukt verteilt sich auf immer mehr Systeme, Dokumente und Teams.

Eine Änderung am Gehäuse beeinflusst möglicherweise die Elektronik. Eine neue Software-Funktion verändert die Anforderungen an Hardware, Testverfahren oder Serviceprozesse. Gleichzeitig benötigen Einkauf, Produktion und Qualitätsmanagement dieselben Informationen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Die eigentliche Herausforderung liegt deshalb nicht mehr darin, einzelne Komponenten zu entwickeln. Die Herausforderung besteht darin, die Zusammenhänge zwischen ihnen zu verstehen.

Unternehmen verlieren selten die Kontrolle über ihre Mechanik, Elektronik oder Software. Sie verlieren die Kontrolle über das Zusammenspiel dieser Disziplinen.

Warum Produktverständnis zum Wettbewerbsfaktor wird

Für Geschäftsführung und Entwicklungsleitung hat diese Entwicklung unmittelbare wirtschaftliche Folgen.

Wer die Auswirkungen von Änderungen nicht frühzeitig erkennt, verlängert Entwicklungszeiten. Wer Produktinformationen nicht konsistent bereitstellen kann, erzeugt Reibungsverluste zwischen Engineering, Einkauf und Fertigung. Und wer Entscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen treffen muss, erhöht das Risiko für Kostensteigerungen, Qualitätsprobleme und verspätete Markteinführungen.

Gerade in einem Marktumfeld, das von Fachkräftemangel, globalem Wettbewerbsdruck und wachsender Innovationsgeschwindigkeit geprägt ist, kann sich kaum ein Unternehmen solche Ineffizienzen leisten.

Der entscheidende Erfolgsfaktor heißt daher Transparenz

Unternehmen müssen in der Lage sein, jederzeit nachzuvollziehen, wie Mechanik, Elektronik und Software zusammenspielen und wie sich Änderungen auf das gesamte Produkt auswirken.

SAP schafft die gemeinsame Produktrealität

Genau an diesem Punkt verändert sich die Rolle von SAP grundlegend. Lange wurde SAP vor allem als ERP-System verstanden – als Plattform für Prozesse rund um Einkauf, Fertigung oder Controlling. Für moderne mechatronische Unternehmen liegt der eigentliche strategische Mehrwert jedoch darin, SAP als zentrale Informationsbasis für das gesamte Produkt zu etablieren.

Statt Informationen in isolierten Engineering-Welten zu verwalten, entsteht eine gemeinsame Produktrealität. Daten aus Mechanik, Elektronik und Software werden miteinander verknüpft und in einen einheitlichen Produktkontext eingebettet.

So lässt sich eine Frage beantworten, die in vielen Unternehmen immer schwieriger zu klären ist: Welche Auswirkungen hat eine Änderung auf das gesamte Produkt und auf das Unternehmen?

Erst wenn diese Zusammenhänge sichtbar werden, entstehen die Voraussetzungen für schnelle und fundierte Entscheidungen.

Die Erfolgsformel: Connecting Engineering with Business

Genau darin liegt der eigentliche Mehrwert eines modernen Mechatronik-Ansatzes.

Es geht nicht primär darum, weitere Engineering-Werkzeuge einzuführen. Es geht darum, Engineering und Business miteinander zu verbinden.

Mit Lösungen wie SAP Engineering Control Center | SAP ECTR lassen sich Daten aus MCAD-, ECAD- und Software-Umgebungen direkt in den SAP-Kontext integrieren. Damit entsteht eine durchgängige Sicht auf das Produkt über alle Disziplinen hinweg. Produktinformationen stehen nicht mehr nur einzelnen Expertinnen und Experten zur Verfügung, sondern werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette nutzbar.

Der Nutzen zeigt sich auf drei Ebenen:

  • Die Transparenz steigt. Alle Beteiligten arbeiten auf Basis derselben Produktinformationen und derselben Zusammenhänge.
  • Die Geschwindigkeit erhöht sich. Änderungen können bereichsübergreifend bewertet werden, Abstimmungsaufwände sinken und Prozesse laufen ohne zusätzliche Medienbrüche durch.
  • Kontrolle entsteht. Unternehmen erkennen technische und wirtschaftliche Auswirkungen früher und können Risiken proaktiv steuern, bevor sie zu Problemen werden.

Der digitale Produktfaden wird zur Managementaufgabe

Die Industrie bewegt sich auf eine Zukunft zu, in der Produkte immer stärker durch Software, Daten und Vernetzung geprägt werden. Dadurch wird Produktentwicklung zu einer unternehmensweiten Aufgabe. Nicht nur die Entwicklungsleitung braucht Transparenz über das Produkt. Auch Geschäftsführung, Produktion, Einkauf und Service sind darauf angewiesen.

Die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen, wird damit zu einer strategischen Kernkompetenz.

Die Gewinner der nächsten Jahre werden nicht unbedingt die Unternehmen mit den meisten Funktionen, den größten Entwicklungsabteilungen oder den modernsten Einzelwerkzeugen sein.

Gewinner werden jene Unternehmen sein, die ihr Produkt als Ganzes verstehen.

Denn wer die Zusammenhänge seines Produkts kennt, kann schneller entscheiden, Risiken reduzieren und Innovation gezielt steuern. Oder anders formuliert:

Wer komplexe Produkte beherrscht, beherrscht seinen Markterfolg.

Mehr erfahren: https://dscsag.info/…

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Wir bei der DSC Software AG arbeiten leidenschaftlich daran, Menschen, Prozesse und Systeme zusammenzubringen. Unser Herz schlägt für Ihre Produktdaten.

Lassen Sie sich von unserer Faszination für Integration anstecken. Innovativ, menschlich und partnerschaftlich begleiten wir Sie bei der konkreten Umsetzung Ihrer Digitalisierungsstrategie: mit SAP als zentrale digitale Datenbasis für Ihre Geschäftsprozesse, ergänzt durch passgenaue Best-Practice-Lösungen.

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