Denn die Elektromobilität entwickelt sich zunehmend vom reinen Verkehrsthema zu einem zentralen Baustein der Energiewende. Vor diesem Hintergrund diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Energiewirtschaft, Industrie, Forschung und Ladeinfrastruktur auf der CharIN Conference bei Phoenix Contact, wie sich die nächste Entwicklungsstufe der E-Mobilität technisch und wirtschaftlich umsetzen lässt. Dies stand auch im Mittelpunkt des Beitrags von Ulrich Leidecker, COO Phoenix Contact: „Der Aufbau einer wachstumsfähigen Ladeinfrastruktur gelingt nur, wenn Fahrzeughersteller, Ladeinfrastruktur-, Technologie- und Energieunternehmen gemeinsam an Lösungen arbeiten“, hob er hervor. Claas Bracklo, Chairman des CharIN e.V., zeigte auf, dass das Ladeökosystem zunehmend internationaler und breiter wird: „Neben Pkw werden auch Nutzfahrzeuge, Busse, maritime Anwendungen, Luftfahrt, Bergbau und der Energiesektor in die Entwicklung gemeinsamer Ladelösungen einbezogen.“
Neben dem Konferenzteil mit Fachvorträgen und Diskussionen wartete auf die Teilnehmenden ein Testgelände, auf dem die Ladekompatibilität bei E-Fahrzeugen und E-Lastwagen praktisch erprobt wurde. Um die Kompatibilität ihrer Systeme zu prüfen, testeten hier Techniker und Ingenieure Fahrzeuge im Entwicklungsstadium an verschiedenen Ladesäulen. Ziel war es, das Zusammenspiel unterschiedlicher Fahrzeuge, Ladestationen und Systeme zu prüfen.
Die CharIN Conference zeigte zugleich, dass die technischen Voraussetzungen für eine intelligente Verknüpfung von Mobilität und Energie weitgehend vorhanden sind. Damit diese Lösungen flächendeckend zum Einsatz kommen können, braucht es jedoch nicht nur technische Entwicklungen, sondern auch geeignete regulatorische Rahmenbedingungen, schnelle Genehmigungsverfahren und tragfähige Marktmodelle. Flexibilität, Interoperabilität und die intelligente Einbindung von Fahrzeugen, Speichern und erneuerbaren Energien gelten dabei als zentrale Erfolgsfaktoren für die Energiewende.
Unter einer globalen Dachmarke bietet Phoenix Contact innovative Produkte, Lösungen und Digitalisierungskompetenzen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Damit befähigt das Familienunternehmen die Industrie und die Gesellschaft bei der Transformation in eine nachhaltige Welt mit langfristigen Wachstumsperspektiven für alle. Das Kerngeschäft ist in drei Geschäftsbereichen organisiert. In neuen Geschäftsfeldern werden auch jenseits des Kerngeschäfts Potenziale der Digitalisierung, Elektrifizierung und der veränderten Mobilität erschlossen.
Phoenix Contact beschäftigt heute rund 21.000 Mitarbeitende und hat in 2025 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in neun Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören weltweit mehr als 50 Vertriebsgesellschaften, welche die Nähe zu den Märkten und den Kunden sicherstellen.
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