Das Future Lab 2026 stand unter der Leitfrage: „Wem vertrauen Sie mehr? Den Erfahrungen der Vergangenheit oder den Möglichkeiten der Zukunft?“ – und damit bewusst vor einem Spannungsfeld, das viele Organisationen täglich spüren: Der Möglichkeitsraum wächst oft schneller als die gelebte Realität. M Assist beschreibt diese Lücke als „Reality Gap“ und macht sie zum Ausgangspunkt für bessere Priorisierung und schnellere Umsetzung.
Am 3. und 4. März 2026 kamen in Köln über 100 Entscheider:innen zusammen, um in Vorträgen, Panels, Workshops und Diskussionen Szenarien zu entwickeln, Strategien zu spiegeln und konkrete nächste Schritte zu erarbeiten.
Was ist das Future Lab – und warum ist es relevant?
Das Gesundheitswesen befindet sich in einem fundamentalen Wandel: technologischer Fortschritt, demografische Verschiebungen und veränderte Erwartungen treffen auf einen Versorgungsalltag, der vielerorts noch analog organisiert ist.
Genau deswegen richtet M Assist das Future Lab aus, um diese Lücke strukturiert zu bearbeiten – als Arbeitsformat, das Perspektiven aus dem Markt und aus der Technologie zusammenführt, mit Fokus auf Umsetzbarkeit.
Agenda-Highlights: Inhalte, die den Markt wirklich bewegen
Das Programm des Future Lab 2026 spannte den Bogen von Marktdynamik über KI und Interoperabilität bis zu Cyber Security, Resilienz und Robotik.
Tag 1 (03.03.2026) – Markt, Versorgung und technologische Hebel
- „Zukunft beginnt heute: Wie Unternehmen jetzt die nächsten 10 Jahre gewinnen“ – Sven Gabor Janszky von 2b AHEAD
- „Wenn Mobilität intelligent wird – wie KI die Versorgung von morgen prägt“ – Dr. Larisa Wewetzer von Ottobock
- „TI Reality Check Panel: Herausforderungen, Best Practices & der Blick nach vorn“ – Tobias Kurtz (Gesundheitsprofi), Lara Friedrichs (M Assist), Dr. Anika Heimann-Steinert (Gematik), Micha Martinet (DAK), Dr. Roger Pierenkemper (Maptara Solutions), Dr. Larisa Wewetzer (Ottobock)
- „Perspektiven für den Sanitätswarenmarkt: Dynamik, Trends und Zukunftspotenziale“ – Ralf Deckers von IFH Köln
- „The Next Industrial Revolution“ – Mathias Welteroth von Terra Robotics
Workshops:
- „Aus der Branche in den Bundestag: Forderungen, die jeder weitergeben kann“ – Lara Friedrichs von M Assist
- „Wie moderne Organisationen mit KI-Assistenten arbeiten. Wo können wir heute KI-Agenten einsetzen?“ – Tim Bennemann von M Assist
- „Technologie schlägt Strukturen – vom Ende des Gesundheitssystems, wie wir es kennen“ – Dr. Philipp Köbe von Scenario Management International AG
- „Die Babyboomer werden zur stärksten Kundengruppe – was heißt das für unser Geschäftsmodell?“ – Stefan Heider von M Assist
Tag 2 (04.03.2026) – Social Commerce, Security, Daten & Resilienz
- „TikTok als Verkaufsmaschine – Lektionen aus China für Europas Märkte“ – Damian Maib von Genuine German
- „Cyber Security Made in Germany: Die Antwort auf eine unsichere digitale Welt.“ – Marcus Heinrich von agilimo Consulting
- „Was Finanzmärkte und Cyber-Analysten vormachen – Daten als strategischer Wettbewerbsvorteil“ – Michael Forster von Palantir Technologies
- „Die Kraft der Resilienz. Mutig Herausforderungen begegnen und an ihnen wachsen.“ – Miriam Höller
- Vorstellung der Workshop-Ergebnisse – Cäcilia Jäck, Jon Hamiko, Eva Eckard & Jutta Radau von M Assist
Die Vielfalt der Perspektiven: warum genau das den Unterschied macht
Was das Future Lab stark macht, ist die Mischung: Marktexpertise (IFH Köln), Zukunftsforschung (2b AHEAD), Versorgungs- und MedTech-Perspektive (Ottobock), Infrastruktur/Regelsetzung (Gematik), Kassenblick (DAK) sowie Technologie- und Datenkompetenz (Palantir Technologies) – ergänzt um Impulse aus Robotik, Cyber Security und Social Commerce.
Bei der Programmerstellung wird gezielt darauf geachtet, aktuelle Problemfelder der Branche durch kompetente Ansprechpartner abzubilden, die an den entscheidenden Stellen Verantwortung tragen – etwa aus Krankenkassen, Infrastruktur und Versorgung.
7 zentrale Erkenntnisse aus dem Future Lab 2026
Die Diskussionen im Future Lab 2026 zeigen: Die Branche steht nicht vor einem einzelnen Trend, sondern vor mehreren parallelen Verschiebungen im Markt, in der Technologie, in der Sicherheit und in der Umsetzung.
Die sieben zentralen Handlungsfelder:
- Wachstum schützt nicht. Der Markt wächst, aber entscheidend ist, wo Wachstum und Marge entstehen.
- Kanal- und Online-Verschiebung beschleunigt sich. Die Mitte bleibt groß, die Flanken gewinnen an Tempo.
- Backcasting ersetzt Bauchgefühl. Vom Zielbild rückwärts denken: Zielbild, Reality Gap, Brücken-Fähigkeiten.
- Wettbewerbsvorteile entstehen durch Integration in Kernprozesse.
- Fokus schlägt KI-Strategie. Wenige klar definierte Piloten liefern mehr Wirkung.
- Digitale Souveränität ist Führungsaufgabe.
- Der Reality Gap ist der eigentliche Wettbewerbsfaktor: Umsetzen schlägt Wissen.
Wer die Punkte vertiefen und auf die eigene Roadmap übertragen möchte, findet im Branchenreport die Einordnung und konkreten Ableitungen.
Download: Alle Erkenntnisse kompakt in einem Dokument
Branchenreport 2026 Download: Alle Erkenntnisse kompakt in einem Dokument Wer tiefer einsteigen möchte, findet alle Ergebnisse und Handlungsoptionen im Report „Impulse aus dem Future Lab 2026 – Gesundheitsversorgung 2035“.
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Nächstes Future Lab 2028
Auch 2028 wird M Assist das nächste Future Lab ausrichten und erneut einen Raum für Austausch, Orientierung und neue Impulse im Gesundheitswesen schaffen.
Der genaue Termin steht noch nicht fest. Klar ist aber schon heute: Wer die Zukunft der Branche nicht nur beobachten, sondern mitgestalten möchte, sollte beim nächsten Future Lab dabei sein – beim nächsten großen Branchenaustausch zu Strategie, Technologie und Versorgung.Weitere Informationen folgen rechtzeitig.
M Assist ist eine spezialisierte Unternehmensberatung für das Gesundheitswesen.
Das Unternehmen begleitet Akteure aus Homecare, Sanitätshaus und Medizintechnik Unternehmen bei strategischen, prozessualen und digitalen Fragestellungen – mit Branchenverständnis, Praxisnähe und konsequenter Umsetzungsorientierung.
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