Für Markeninhaber bedeutet dies ein Dilemma. Einerseits möchten sie ihre Marken möglichst umfassend schützen. Andererseits ist es wirtschaftlich kaum vertretbar, Hunderte oder gar Tausende von Domains vorsorglich zu registrieren und dauerhaft zu verwalten. Selbst große Unternehmen können niemals alle denkbaren Domainkombinationen abdecken.
Genau an diesem Punkt setzt GlobalBlock an. Anders als klassische defensive Domainregistrierungen verhindert GlobalBlock bereits auf Registry-Ebene, dass Dritte Domains registrieren können, die einer geschützten Marke entsprechen. Statt einzelne Domains zu kaufen und zu verwalten, wird die Marke selbst blockiert – und zwar bevor ein Missbrauch überhaupt möglich wird. Für Unternehmen bedeutet das nicht nur erheblich weniger Verwaltungsaufwand, sondern vor allem einen wirksameren Schutz gegen eine ständig wachsende Bedrohung.
Noch weiter geht GlobalBlock+. Denn Cyberkriminelle verwenden längst nicht mehr nur identische Domains. Viel häufiger werden täuschend ähnliche Schreibweisen eingesetzt, bei denen einzelne Buchstaben ersetzt oder verändert werden. Für das menschliche Auge sind solche Homoglyphen oftmals kaum von der Originaldomain zu unterscheiden. Gerade diese Varianten bilden heute die Grundlage zahlreicher Phishing-Kampagnen. GlobalBlock+ berücksichtigt deshalb nicht nur die exakte Schreibweise einer Marke, sondern blockiert zusätzlich eine große Zahl visuell ähnlicher Varianten.
Dass sich GlobalBlock kontinuierlich weiterentwickelt, zeigt die jüngste Erweiterung des Systems. Mit der Aufnahme von 61 weiteren Domainendungen schützt GlobalBlock Marken inzwischen unter insgesamt 841 Top-Level-Domains. Damit deckt der Dienst heute rund 62 Prozent aller weltweit existierenden Domainendungen sowie 75 Prozent aller generischen Top-Level-Domains ab. Allein im laufenden Jahr wurden bereits 131 neue Endungen integriert – ein Wachstum von mehr als 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Besonders bemerkenswert ist dabei nicht nur die Zahl der neuen Endungen, sondern auch deren Bedeutung. Bereits im Frühjahr wurden mit den De-Domains und Cn-Domains zwei der weltweit größten länderspezifischen Domainendungen aufgenommen. Die aktuelle Erweiterung ergänzt den Schutz unter anderem um spezialisierte neue Domainendungen wie Bot-Domains, Deal-Domains, Now-Domains, Aero-Domains und Locker-Domains sowie um weitere Länderendungen wie den Mu-Domains (Mauritius), Mn-Domains (Mongolei) und Tz-Domains (Tansania). Damit wächst der Schutz dort, wo Unternehmen ihn tatsächlich benötigen – sowohl in etablierten als auch in neuen digitalen Märkten.
Für bestehende Kunden ist diese Entwicklung besonders erfreulich. Sämtliche neuen Domainendungen werden automatisch in den bestehenden Schutz integriert. Weder sind neue Verträge erforderlich noch entstehen zusätzliche Kosten. Sobald eine Registry an GlobalBlock angeschlossen wird, erweitert sich der Schutz der Marke automatisch. Gleichzeitig bleiben die Preise für GlobalBlock, GlobalBlock+ und die DPML-Bridge-Services unverändert.
Diese kontinuierliche Erweiterung zeigt einen entscheidenden Unterschied zu klassischen defensiven Domainregistrierungen. Wer einzelne Domains registriert, muss jede neue Domainendung erneut bewerten, registrieren und verwalten. GlobalBlock wächst dagegen mit dem Domain Name System. Je mehr Registries sich anschließen, desto größer wird der Schutz – ganz ohne zusätzlichen administrativen Aufwand für den Markeninhaber.
Für Unternehmen wird damit ein weiterer Aspekt immer wichtiger. Eine missbräuchlich registrierte Domain verursacht heute häufig weit höhere Kosten als ihre bloße Registrierung vermuten lässt. Neben Rechtsverfolgung und Recovery-Verfahren können Phishing-Angriffe erhebliche finanzielle Schäden verursachen, das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern nachhaltig beeinträchtigen und den Wert einer Marke schmälern. Prävention ist daher nicht nur einfacher, sondern regelmäßig auch deutlich wirtschaftlicher als eine nachträgliche Schadensbegrenzung.
Mit inzwischen 841 geschützten Domainendungen hat sich GlobalBlock als weltweit umfassendste präventive Lösung zum Schutz von Marken vor missbräuchlichen Domainregistrierungen etabliert. Die kontinuierliche Erweiterung des Dienstes zeigt zugleich, dass moderner Markenschutz kein statisches Produkt mehr ist. Er wächst mit dem Internet – und mit den Bedrohungen, denen Unternehmen täglich begegnen.
Hans-Peter Oswald
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2018 landete Secura beim Industriepreis unter den Besten. Secura gewann 2016 den "Ai Intellectual Property Award 2016" als "Best International Domain Registration Firm – Germany". Beim "Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016" wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim "Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016" im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.
Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.
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