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Oracle-Kosten senken: Drittsupport stoppt die Preisspirale

Wer Oracle-Software betreibt, zahlt Jahr für Jahr mehr, ohne eine einzige Lizenz hinzuzukaufen. Grund ist die Indexierung der Supportgebühren. Seit Dezember 2022 steigen bestehende Wartungsverträge um 8 % bis 10% pro Jahr. Zuvor lag die jährliche Anpassung bei 4 %. Bei 8 % verdoppeln sich die Supportkosten rechnerisch in rund neun Jahren. Die ProLicense GmbH, Software License Management aus Hamburg, sieht darin den größten einzelnen Kostentreiber in Oracle-Verträgen und nennt zwei Hebel, die sich der Preisspirale entziehen: Oracle Drittsupport und Gebrauchtsoftware.

Supportgebühren: 22 % vom Kaufpreis, jedes Jahr 8 % und mehr

Der Oracle-Supportvertrag kostet im ersten Jahr 22 % des Lizenzkaufpreises und wächst danach automatisch mit der Indexierung. Verhandlungen über den Prozentsatz führen selten zum Erfolg, Oracle wendet die Anpassung standardmäßig an. Über eine Vertragslaufzeit von fünf bis zehn Jahren übersteigen die kumulierten Supportzahlungen damit häufig den ursprünglichen Lizenzpreis. Viele Unternehmen zahlen zudem für Produkte, die längst nicht mehr im Einsatz sind, weil Oracle Teilkündigungen über sogenannte Repricing-Klauseln unattraktiv macht.

Oracle Drittsupport: bis zu 50 % geringere Supportkosten

Verschiedene Drittsupport-Anbieter übernehmen die Wartung für Oracle-Produkte zu deutlich niedrigeren Gebühren. Üblich ist eine Ersparnis von bis zu 50 % gegenüber dem Oracle-Preis, ohne die jährliche Indexierung. Wie der Wechsel funktioniert und welche vertraglichen Punkte vorher zu klären sind, erläutert ProLicense auf seiner Seite zu Oracle Drittsupport. „Die Qualität muss den Vergleich mit Oracle nicht scheuen. Drittanbieter arbeiten mit festen Ansprechpartnern, kurzen Reaktionszeiten und supporten auch Eigenentwicklungen und ältere Versionen, die Oracle längst abgekündigt hat. Für viele Kunden ist das im Alltag sogar der bessere Support“, sagt Markus Oberg, Partner und Business Development Manager bei ProLicense.

Mehrbedarf ohne Rückkehr zu Oracle: gebrauchte Lizenzen

Ein häufiger Einwand gegen den Ausstieg lautet, dass wachsende Umgebungen irgendwann neue Lizenzen brauchen. Diesen Bedarf deckt der Gebrauchtsoftwaremarkt. Der Handel mit gebrauchten Oracle-Lizenzen ist nach der Rechtsprechung des EuGH zulässig, die Ersparnis gegenüber Neulizenzen liegt bei 80 % und mehr. ProLicense handelt selbst mit Oracle-Gebrauchtsoftware. „Drittsupport und Gebrauchtsoftware gehören zusammen. Der eine Hebel senkt die laufenden Kosten, der andere fängt den Mehrbedarf ab. Zusammen entsteht ein Betriebsmodell, das ohne

ProLicense berät seit 2009 ausschließlich auf Kundenseite, vollständig unabhängig von Oracle und anderen Herstellern. Ziel jedes Mandats sind minimale Kosten bei voller Compliance. Unternehmen, die ihre Supportverträge prüfen lassen wollen, erreichen das Team über die Kontaktseite oder telefonisch unter +49 (0) 40-228 6828-0.

Über die ProLicense GmbH

Die ProLicense GmbH mit Sitz in Hamburg berät seit 2009 Unternehmen im Software License Management, unabhängig von Oracle, Microsoft, VMware und allen anderen Herstellern. Die Gründer Sören Reimers (Rechtsanwalt) und Christian Grave (Diplom-Kaufmann) waren jeweils über acht Jahre bei Oracle tätig. ProLicense unterstützt bei Software-Audits, Lizenzverhandlungen und ULA-Zertifizierungen, beim Wechsel zu Drittsupport für Software, Hardware und End-of-Life Open Source sowie beim Umstieg auf Alternativen wie Azul, Payara oder Nutanix. Die Vergütung erfolgt erfolgsbasiert direkt durch den Kunden, ohne Zahlungen von Herstellern. Ziel jedes Mandats: minimale Kosten bei voller Compliance. Zudem handelt ProLicense mit Gebrauchtsoftware von Oracle und VMware. Mehr unter www.prolicense.com.

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