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Wenn die Verpackungsentscheidung zur Datenentscheidung wird

Seit dem 12. August sind Teile der EU-Verpackungsverordnung verpflichtend. In vielen produzierenden Unternehmen beginnt damit eine Aufgabe, die zunächst nach Nachhaltigkeit aussieht und sich im Arbeitsalltag als Datenaufgabe herausstellt: Irgendwo sitzt jemand vor einer Artikelliste und klärt, was bis wann geändert werden muss und woher die Daten dafür kommen.

Die Anforderungen treffen auf verteilte Informationen

Verpackungsinformationen liegen in vielen Unternehmen über ERP-Systeme, Excel-Dateien und Lieferanteninformationen verteilt. Für Konformitätserklärungen, Meldungen und Dokumentationen müssen sie recherchiert, abgeglichen und manuell zusammengeführt werden. Das kostet Zeit und erhöht das Risiko fehlerhafter Angaben. Gleichzeitig fehlt die Übersicht über das eigene Verpackungsportfolio und damit die Grundlage, um Einsparungs- und Optimierungspotenziale überhaupt zu erkennen.

Die Ursache liegt selten in der Verordnung selbst. Sie liegt darin, dass Verpackungsdaten bisher nicht zentral geführt werden mussten. Ändert sich eine Verpackung, ändern sich häufig auch Materialdaten, Nachweispflichten, Recyclinganforderungen, Gebühren und Stammdaten. Ein Beispiel, wie es in der Konsumgüterindustrie typisch ist: Ein Hersteller stellt eine Kunststoff- auf eine Papierverpackung um. Die Verpackungsentscheidung ist schnell getroffen. Die Folgeentscheidungen betreffen Daten, Prozesse und Systeme.

Wirtschaftliche Bedeutung

Fehlende Transparenz wirkt an drei Stellen: zusätzlicher Pflegeaufwand in den Fachbereichen, mögliche Gebühren bei Nichteinhaltung und Entscheidungen über Verpackungen, die ohne belastbare Datengrundlage getroffen werden. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Sind Ihre Verpackungen PPWR-konform? Sondern: Haben Sie die Transparenz über Ihre Verpackungsdaten, um die Anforderungen künftig effizient erfüllen zu können?

In unserem Webinar "PPWR in SAP umsetzen. Was die PPWR fordert und wie SAP unterstützt" am 13. Oktober 2026 um 10:00 Uhr erfahren Sie, welche Anforderungen die PPWR mit sich bringt, welche Fristen Unternehmen im Blick behalten sollten und wie SAP RDP bei der strukturierten Verwaltung von Verpackungsdaten sowie der Umsetzung regulatorischer Vorgaben unterstützen kann. Praxisnah, verständlich und direkt anwendbar.

Das erwartet Sie:

  • Einordnung der PPWR und ihrer wichtigsten Anforderungen
  • Überblick über relevante Fristen
  • Praxisnaher Einblick in SAP RDP anhand eines Beispiels

Bei Varelmann betrachten wir die PPWR nicht isoliert als regulatorisches Thema, sondern als Anlass, über Datenqualität, Prozesse und die Rolle von SAP zu sprechen. 

Webinar Eckdaten

"PPWR in SAP umsetzen. Was die PPWR fordert und wie SAP unterstützt"

13. Oktober 2026, 10:00–10:45 Uhr

Weitere Informationen und  die kostenlose Anmeldung finden Sie hier.

Über die Varelmann Beratungsgesellschaft mbH

Varelmann steht mittelständischen SAP Kunden seit 1999 als Service- und Beratungspartner zur Seite. Hand in Hand mit unseren Kunden implementieren wir SAP Lösungen, geben durch unsere AMS-Modelle Rückendeckung im Tagesgeschäft und nehmen individuelle Entwicklungen vor. Mit unserem Wissen und unserer Erfahrung im Bereich FMCG bieten wir zielgerichtete prozessorientiert Beratungsleistungen für Kunden der Branche.

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