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Jörg Timmermann in den Vorstand des ZVEI gewählt

Auf der ZVEI-Delegiertenversammlung am 18. Mai 2017 in Berlin wählten die Mitglieder des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) den Weidmüller Vorstandssprecher Jörg Timmermann in den Vorstand des Verbandes. Die Delegiertenversammlung und Vorstandswahl fand im Rahmen des Jahreskongresses statt, der dieses Jahr unter dem Motto „Mensch.Maschine.Miteinander“ stand. „Durch die Wahl ist Weidmüller weiter im Vorstand des ZVEI vertreten und wir können gemeinsam an wichtigen Herausforderungen wie der Digitalisierung oder der Elektromobilität arbeiten“, erklärt Timmermann. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren.“

Timmermann sieht Deutschland bei der Digitalisierung und Industrie 4.0 in der Vorreiterrolle, zu der die Elektroindustrie einen großen Beitrag leisten kann und muss. Denn die digitalen Technologien bieten vielen Unternehmen in der Elektroindustrie völlig neue Möglichkeiten – über neue Produktionsverfahren, individuelle Produkte bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. „Wenn wir diese Möglichkeiten nicht nutzen, drohen uns in Deutschland und Europa Wettbewerbsnachteile“, verdeutlicht Timmermann. „Denn die Digitalisierung schreitet weltweit voran und verändert die Industrie sowie die Arbeitswelt – diesen Veränderungen müssen wir uns stellen, ansonsten verlieren wir unsere Vorreiterrolle an Länder wie China oder die USA.“

Bei einer Podiumsdiskussion auf dem Kongress verwies Timmermann auch auf die Bedeutung der staatlichen Forschungsförderung als einen wichtigen Bestandteil bei der Entwicklung neuer Innovationen und der Stärkung des Innovationsstandortes Deutschlands. „Forschung und Entwicklung bilden in Verbindung mit neuesten Produktionsverfahren die Grundlage für den technologischen Fortschritt von morgen“, erläutert Timmermann. „Staatliche Forschungsförderung bietet Rechtssicherheit, verstärkt den Innovationsdruck sowie die wirtschaftliche Dynamik. Sie ist ein guter Anreiz für Unternehmen, ihre eigenen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auszubauen und mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten.“ Ein gutes Beispiel dafür ist das Technologie-Netzwerk „Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird und bei dem über 100 Unternehmen und 30 wirtschaftsnahe Organisationen gemeinsam an innovativen Technologien forschen.

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