Wer muss bis zum 31.12. einen Antrag auf Stromsteuerbefreiung stellen?

Betreiber von hocheffizienten KWK-Anlagen, Windkraftanlagen oder PV-Anlagen bis 2 MW elektrischer Leistung erhielten bis zum 30. Juni 2019– unter gewissen Bedingungen – für den in räumlicher Nähe genutzten Strom eine Stromsteuerbefreiung. Bisher wurde diese Stromsteuerbefreiung ohne förmlichen Antrag gewährt. Das hat sich zum 01. Juli 2019 geändert. Seit Anfang Juli ist eine förmliche Erlaubnis notwendig. Es existieren aber einige Ausnahmen von der Pflicht zur Beantragung.

In welchen Fällen besteht für KWK-Anlagenbetreiber eine Pflicht zur förmlichen Anmeldung einer Stromsteuerbefreiung? Gilt diese Pflicht auch für alte KWK-Anlagen und kleine BHKW-Anlagen?

Das BHKW-Infozentrum hat einige Praxisfälle zur Pflicht einer förmlichen Anmeldung einer Stromsteuerbefreiung dargestellt, um Betreiber von Stromerzeugungs-Anlagen für die vielen problematischen Fragestellungen zu sensibilisieren.


Über die BHKW-Infozentrum GbR

Seit 20 Jahren informiert die BHKW-Infozentrum GbR auf zahlreichen Webseiten sowie in Fachzeitschriften über neue Technologien im Bereich alternativer und regenerativer Energieerzeugung mittels Blockheizkraftwerken (BHKW). Außerdem werden die Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für BHKW-Anlagen und Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erläutert.

Bereits heute können Interessierte in dem BHKW-Kenndaten-Tool 2015 aus einer Datenbank von mehr als 1.300 KWK-Modulen die technischen Daten sowie die Investitionskosten der jeweils interessanten Leistungsgröße heraus suchen.
Mitte/Ende Oktober 2019 wird die aktualisierte Version der "BHKW-Kenndaten 2019/2020" zur Verfügung stehen.

Nahezu wöchentlich werden über den derzeit größten internetbasierten BHKW-Newsletter mehr als 10.000 Abonnenten kostenlos informiert.
Im Socialmedia-Bereich posten die Fachleute des BHKW-Infozentrums aktuelle Meldungen auf Facebook, auf Twitter sowie in der XING-Gruppe "Blockheizkraftwerke – Energieversorgung der Zukunft".

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