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rapid.tech 3D 2026: Forum Solutions 4AMIndustry powered by VDMA zeigt Wege in die industrielle Anwendung

Die additive Fertigung hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt und ist in vielen Branchen längst über den Status einer reinen Innovationstechnologie hinausgewachsen. Dennoch stehen Unternehmen weiterhin vor der Herausforderung, AM nicht nur punktuell, sondern nachhaltig und wirtschaftlich in ihre Produktionsprozesse zu integrieren. Das Forum Solutions 4AMIndustry powered by VDMA, das am 7. Mai 2026 im Rahmen der rapid.tech 3D stattfindet, setzt genau an diesem Punkt an und stellt praxisorientierte Lösungsansätze für die industrielle Anwendung in den Mittelpunkt.

Unter der fachlichen Leitung von Rainer Gebhardt, Referent Additive Manufacturing im VDMA, richtet sich das Forum gezielt an Unternehmen, die additive Fertigung strategisch weiterentwickeln und in die Serienproduktion überführen möchten. Die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA ist der ideelle Träger der rapid.tech 3D. Im Fokus stehen dabei konkrete Anwendungen, erprobte Prozesse sowie die Frage, wie sich technologische Potenziale in wirtschaftlichen Nutzen übersetzen lassen. Er erklärt: „AM ist eine Schlüsselkomponente für die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftstauglichkeit der Industrie. Das VDMA-Forum Solutions 4AMIndustry gibt am 7. Mai einen Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten additiver Fertigung – von der Serienfertigung im Spritzguss über High-Performance-Anwendungen in der Materialbearbeitung bis hin zu Innovationen in der Gießereitechnik. Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing zeigen dies anhand konkreter Anwendungen im Anlagenbau, in der Prozesstechnik, Luftfahrt und Fertigung.“

Additive Fertigung als Enabler industrieller Anwendungen

Das Forum verdeutlicht, dass additive Fertigung längst nicht mehr auf Prototyping oder Einzelteile beschränkt ist. Vielmehr zeigt sich ihre Stärke insbesondere dort, wo komplexe Anforderungen an Effizienz, Performance und Funktionalität zusammentreffen. Die Vorträge greifen diese Entwicklung auf und beleuchten, wie AM gezielt eingesetzt werden kann, um industrielle Prozesse zu optimieren und neue Lösungen zu ermöglichen.

Wie breit das Spektrum konkreter Anwendungen inzwischen ist, zeigen die sechs Fachvorträge des Forums. Matthias Bath von der PARARE GmbH eröffnet mit „Leistungsoptimierte Zerspanungswerkzeuge durch (hybriden) Metall 3D Druck“ und zeigt, wie sich durch additive und hybride Fertigung die Performance von Werkzeugen steigern lässt. Sebastian Recke von Gefertec stellt in seinem Beitrag „WAAM-Lösungen für den 3D-Druck großer Metallbauteile im Maschinenbau“ Ansätze für die wirtschaftliche Fertigung großvolumiger Bauteile vor. Dennis Pietrasinski vom Schaeffler Sondermaschinenbau beleuchtet in „Innovatives Spritzgießen mit additiven Multimaterial-Werkzeugen – Effizienz und Qualität auf neuem Niveau“, wie additive Werkzeuge die Serienfertigung im Spritzguss effizienter machen können.

Neue Leistungsdimensionen in Materialbearbeitung und Gießereitechnik

Neben klassischen Fertigungsanwendungen rücken auch High-Performance-Lösungen in der Materialbearbeitung in den Fokus. Additive Fertigung ermöglicht hier Geometrien und Strukturen, die mit konventionellen Verfahren nicht oder nur mit erheblichem Aufwand realisierbar wären. Dies führt zu neuen Leistungsdimensionen bei Werkzeugen und Komponenten und eröffnet zusätzliche Optimierungspotenziale in industriellen Prozessen. Ein weiterer Themenblock widmet sich Innovationen in der Gießereitechnik. Additive Verfahren erlauben eine deutlich flexiblere und schnellere Herstellung von Formen und Kernen und tragen dazu bei, Entwicklungszeiten zu verkürzen und die Variantenvielfalt zu erhöhen. Gleichzeitig entstehen neue Ansätze für die Auslegung und Produktion von Gussbauteilen. Das zeigt Oliver Hanitzsch von ExOne in seinem Vortrag „Ein indirekter Weg zu Metallbauteilen mittels Guss und 3D-gedruckten Formen und Kernen“.

Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz im Fokus

Neben technologischen Aspekten adressiert das Forum gezielt wirtschaftliche Fragestellungen. Die industrielle Nutzung additiver Fertigung wird zunehmend daran gemessen, ob sie messbare Vorteile in Bezug auf Kosten, Ressourcenverbrauch und Prozessstabilität bietet. Die vorgestellten Anwendungen zeigen, dass AM insbesondere dann überzeugt, wenn es gezielt in bestehende Produktionsstrategien integriert wird und klare Mehrwerte schafft. Dabei spielen auch Aspekte der Ressourceneffizienz eine wichtige Rolle. Additive Verfahren ermöglichen eine materialeffiziente Fertigung und tragen dazu bei, Abfall zu reduzieren und Prozesse nachhaltiger zu gestalten. Diese Potenziale werden im Forum anhand konkreter Beispiele aus der industriellen Praxis greifbar gemacht.

Anwendungen in Anlagenbau, Prozesstechnik und Luftfahrt

Die Bandbreite der vorgestellten Anwendungen unterstreicht die Relevanz additiver Fertigung über den klassischen Maschinenbau hinaus. Maximilian Strixner von The Exploration Company und Uwe Schulmeister von toolcraft zeigen in ihrem Vortrag „Gemeinsam zum Erfolg: Wie starke Partnerschaften additive Fertigung in der Space Industrie vorantreiben“, wie Kooperationen Innovationen beschleunigen können. Johannes Bergfeld von GKN Powder Metallurgy GmbH demonstriert mit „FDX OsciJet Spray Ball – Gesteigerte Performance mit GKN Metal Binder Jetting“, welches Potenzial Binder-Jetting-Technologien für industrielle Anwendungen bieten. Gerade in diesen Branchen wird deutlich, dass additive Fertigung nicht als isolierte Technologie betrachtet werden kann, sondern als integraler Bestandteil komplexer Produktions- und Entwicklungsprozesse. Die vorgestellten Projekte verdeutlichen, wie Unternehmen AM strategisch einsetzen, um Innovationszyklen zu verkürzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Plattform für den Austausch im VDMA-Netzwerk

Das Forum Solutions 4AMIndustry ist eng mit dem Netzwerk der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA verknüpft. Dadurch fließen Erfahrungen aus unterschiedlichen Industriebereichen zusammen und ermöglichen einen praxisnahen, branchenübergreifenden Austausch. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Einblicke in erfolgreiche Anwendungen und können gleichzeitig von den Erfahrungen anderer Unternehmen profitieren.

rapid.tech 3D als Impulsgeber für die industrielle Nutzung von AM

Mit ihrem Fachkongress bietet die rapid.tech 3D eine etablierte Plattform für den Austausch rund um additive Fertigung. Das VDMA-Forum „Solutions 4AMIndustry“ ergänzt das Programm um eine konsequent anwendungsorientierte Perspektive und zeigt, wie additive Technologien heute bereits konkret zur Lösung industrieller Herausforderungen beitragen.

Infos Aussteller und Besucher!
Alle Infos für Aussteller und Besucher: www.rapidtech-3d.de
Tickets: www.rapidtech-3d.de/de/tickets

Über die rapid.tech 3D:

Die rapid.tech 3D hat sich in zwei Jahrzehnten zu einer führenden AM-Fachveranstaltung in Mitteleuropa entwickelt – mit dem Fachkongress als Herzstück.

Mehr unter: www.rapidtech-3d.de

Weitere Informationen zu dem Kongressprogramm

Über die Messe Erfurt GmbH

Als größter Messe- und Kongressstandort in der Mitte Deutschlands hat sich die Messe Erfurt als Forum für Unternehmen, Wissenschaftler, Mediziner, Gewerkschaften und viele weitere Institutionen etabliert. Jährlich finden hier mehr als 220 Veranstaltungen, Kongresse und Tagungen, Messen und Ausstellungen, Firmenevents und Konzerte mit über 650.000 Besuchern statt.

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