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Informationssicherheit im Krankenhaus: Warum strukturierte Sicherheitsprozesse immer wichtiger werden

Die Digitalisierung hat den Krankenhausalltag in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Elektronische Patientenakten, vernetzte Medizintechnik und digitale Kommunikationswege sind heute unverzichtbare Bestandteile einer modernen Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig wächst in diesem Zuge die Verantwortung, diese Systeme dauerhaft vor Ausfällen und Cyberangriffen zu schützen. Denn funktionierende IT dient längst nicht mehr nur dem reibungslosen Betrieb, sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Patientensicherheit.

Hinzu kommen steigende gesetzliche und regulatorische Anforderungen. Krankenhäuser müssen heute nicht nur geeignete technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen umsetzen, sondern deren Wirksamkeit auch nachvollziehbar dokumentieren und nachweisen können.

B3S schafft Orientierung bei der Umsetzung
Um Krankenhäuser bei dieser Aufgabe zu unterstützen, stellt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) den Branchenspezifischen Sicherheitsstandard „Medizinische Versorgung“ (B3S) gemäß § 8a BSIG bereit. Der Standard wird gemeinsam mit dem Branchenarbeitskreis „Medizinische Versorgung“ entwickelt und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hinsichtlich seiner Eignung geprüft. Die aktuelle Version berücksichtigt unter anderem neue regulatorische Anforderungen sowie die Reife- und Umsetzungsgradprüfung (RUN) des BSI.

Darüber hinaus verpflichtet § 391 SGB V alle Krankenhäuser, ihre informationstechnischen Systeme nach dem Stand der Technik abzusichern und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Funktionsfähigkeit und der verarbeiteten Patienteninformationen umzusetzen. Informationssicherheit entwickelt sich damit zunehmend von einer technischen Aufgabe zu einer organisatorischen Daueraufgabe.

Den eigenen Sicherheitsstatus strukturiert bewerten
In der Praxis stellt sich für viele Einrichtungen die Frage, wie gut die eigenen Sicherheitsprozesse tatsächlich aufgestellt sind. Nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, welche Anforderungen bereits erfüllt werden und in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht.

Um Krankenhäusern eine strukturierte Ersteinschätzung zu ermöglichen, stellt AirITSystems eine kostenfreie GAP-Analyse als Self Assessment zur Verfügung. Das Arbeitstemplate orientiert sich an den Anforderungen des B3S und unterstützt dabei, den aktuellen Umsetzungsstand der eigenen Informationssicherheitsmaßnahmen systematisch zu bewerten. Auf Basis eines strukturierten Fragenkatalogs wird der Reifegrad visualisiert, wodurch potenzielle Lücken schneller erkannt und Maßnahmen gezielt priorisiert werden können. Bei Bedarf unterstützen die Informationssicherheitsexperten von AirITSystems darüber hinaus bei der Einordnung der Ergebnisse sowie bei der Planung weiterer Schritte zur Umsetzung der B3S-Anforderungen.

Weitere Informationen sowie die kostenfreie GAP-Analyse nach B3S-Vorgaben finden Sie unter: https://www.airitsystems.de/…

Über die AirITSystems GmbH

Wir sind ein Gemeinschaftsunternehmen der Flughäfen Hannover und Frankfurt. Unsere Herkunft ist der Flughafen. Damit sind Sicherheit, tragfähige Sicherheitsarchitekturen und das Zusammenspiel zahlreicher Komponenten in einem komplexen System unser tägliches Geschäft: eine Vielzahl von Transaktionen, kritische Verfügbarkeit und als klare Anforderung höchste Sicherheit. Diese einzigartige Flughafenerfahrung übertragen wir und unsere zertifizierten Spezialisten mit derselben Sorgfalt auch auf alle anderen Branchen.

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