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Weg von Oracle: Die Exit-Strategie in Etappen

Nach jeder Preiserhöhung stellt sich die Frage, ob man ganz von Oracle wegkommt. Die ehrliche Antwort: selten sofort, aber fast immer schrittweise und deutlich günstiger. ProLicense zeigt die Ebenen des Ausstiegs, die richtige Reihenfolge und wie die Compliance dabei gewahrt bleibt.

Nach jeder Preiserhöhung stellen Unternehmen dieselbe Frage: Kommen wir ganz von Oracle weg? Die ehrliche Antwort lautet selten sofort und komplett, aber fast immer schrittweise und deutlich günstiger. Ein Ausstieg ist kein einzelnes Projekt, sondern ein Weg in Etappen. Entscheidend sind die richtige Reihenfolge und die Compliance auf jedem Schritt. ProLicense, die unabhängige Lizenzberatung, zeigt, wie das gelingt.

Warum der Big Bang selten funktioniert

Oracle-Datenbanken stecken tief in den Kernprozessen. Eine vollständige Ablösung auf einen Schlag dauert lange, bindet Ressourcen und schafft neue Risiken. Wer alles gleichzeitig angeht, verliert Zeit und Geld. Realistischer ist ein Stufenplan: Zuerst kommen die schnellen, risikoarmen Hebel, die sofort Kosten senken. Danach folgen die großen Brocken, geplant und ohne Zeitdruck. So finanziert der Ausstieg sich in Teilen selbst.

Die Ebenen des Ausstiegs

Ein Oracle-Exit hat mehrere Ebenen, und jede ist ein eigener Hebel. Beim Support führt der Weg von Oracle zu Drittsupport. Bei Java tritt eine Alternative an die Stelle von Oracle Java. Die Datenbank selbst lässt sich auf PostgreSQL und andere Open-Source-Optionen umziehen. Bei der Virtualisierung geht es um VMware, Nutanix und die Hard-Partitioning-Frage. Und der Lizenzbestand bietet einen eigenen Hebel, weil sich ungenutzte Lizenzen über den Gebrauchtmarkt verkaufen lassen.

Die richtige Reihenfolge

Die Kunst liegt in der Reihenfolge. Zuerst kommen die Hebel, die schnell und ohne großes Risiko wirken: der Wechsel auf Drittsupport, die Ablösung von Oracle Java und der Verkauf ungenutzter Lizenzen. Diese Schritte senken die Kosten sofort und schaffen Budget. Erst danach folgen die größeren Projekte auf der Middleware- und der Datenbank-Ebene, die mehr Zeit brauchen. Die Ersparnis der frühen Schritte zahlt die späteren. So entsteht ein Ausstieg, der sich rechnet, statt einer teuren Migration auf Verdacht.

Compliance auf dem Weg

Jeder Schritt muss vertragskonform sein. Wer Support teilweise abbaut, stößt auf Repricing und Matching Service Levels Regelungen. Wer Lizenzen reduziert, zieht Oracles Aufmerksamkeit auf sich. Ein unsauberer Ausstieg ist eine Einladung zum Audit. Deshalb wird der Weg rechtlich begleitet, und die Oracle-Lizenzierung an jeder Stelle gegen den Vertrag gehalten. Der Exit senkt Kosten nur dann wirklich, wenn er die Compliance an keinem Punkt bricht.

ProLicense plant den Exit

ProLicense ist ein Team aus Lizenzexperten und Rechtsanwälten und plant den Ausstieg realistisch. Es priorisiert die Hebel, finanziert den Weg über die frühen Einsparungen und hält die Compliance an jeder Stelle. So wird aus dem vagen Wunsch, von Oracle wegzukommen, ein geordneter Plan mit sichtbaren Ergebnissen ab dem ersten Schritt. Ziel bleibt in jedem Fall dasselbe: minimale Kosten bei voller Compliance. Wer eine Exit-Strategie für die eigene Umgebung will, erreicht ProLicense unter +49 (0) 40-228 6828-0.

„Weg von Oracle heißt nicht, morgen alles abzuschalten. Es heißt, in der richtigen Reihenfolge vorzugehen. Die schnellen Hebel wie Drittsupport und Java bringen sofort Geld, und dieses Geld finanziert die großen Schritte. So wird der Ausstieg bezahlbar“, sagt Markus Oberg, Partner der ProLicense.

„Der gefährlichste Fehler beim Ausstieg ist, die Compliance zu vergessen. Jede Reduktion, jede Teilkündigung hat vertragliche Folgen. Wir begleiten jeden Schritt rechtlich, damit aus dem Sparprogramm kein Audit wird“, sagt Sören Reimers, Rechtsanwalt und Geschäftsführer der ProLicense.

Über die ProLicense GmbH

ProLicense berät seit 2009 Unternehmen im Software License Management, unabhängig von Oracle, Microsoft, VMware und allen anderen Herstellern. Die Gründer Sören Reimers (Rechtsanwalt) und Christian Grave (Diplom-Kaufmann) waren jeweils über acht Jahre bei Oracle tätig. ProLicense unterstützt bei Software-Audits, Lizenzverhandlungen und ULA-Zertifizierungen, beim Wechsel zu Drittsupport für Software, Hardware und End-of-Life Open Source sowie beim Umstieg auf Alternativen wie Azul, Payara oder Nutanix. Als Reseller von HeroDevs bietet ProLicense Never-Ending Support für abgekündigte Open-Source-Software an. Gebrauchte Lizenzen laufen über den eigenen Marktplatz ProLicense XChange. Die Vergütung erfolgt erfolgsbasiert direkt durch den Kunden, ohne Zahlungen von Herstellern. Ziel jedes Mandats: minimale Kosten bei voller Compliance. Mehr unter www.prolicense.com.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

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Ansprechpartner:
Markus Oberg
Partner und Business Development Manager
E-Mail: markus.oberg@prolicense.com
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