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Smudo und Mousse T. zu Gast beim Liminale-Festival an der Hochschule Hannover

Wie sieht die Zukunft aus, wenn aus bloßen Ideen konkrete Maßnahmen werden? Dieser Frage geht die Liminale 2026 an der Hochschule Hannover nach. Unter dem Motto „Engineering Future“ bringt das Festival Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft zusammen und richtet den Blick auf Künstliche Intelligenz, kreative Prozesse, die Energiewende, Resilienz und Klimaschutz. Mit dabei sind unter anderem die Musikgrößen Smudo und Mousse T., Bestsellerautor Christian Stöcker, Greenpeace-Sprecherin Baro Vicenta Ra Gabbert sowie Sophia Rödiger, CMO von 1KOMMA5°.

Am 25. September 2026 lädt die Hochschule Hannover von 12:00 bis 19:00 Uhr zur zweiten Ausgabe der Liminale auf den Campus Linden ein. Unter dem Motto „Engineering Future“ bringt das innovercity-Festival Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Bei mehr als 25 Keynotes, Workshops, Panels und Live-Formaten geht es um Künstliche Intelligenz, Energie und Klima, nachhaltiges Wirtschaften, Resilienz, gesellschaftlichen Wandel und die Rolle von Wissenschaft. Gefördert wird die Liminale von der Sparkasse Hannover, der GETEC Gruppe und enercity sowie unterstützt von der VolkswagenStiftung.

Beats, Bits & Business – KI und die Zukunft der Kreativwirtschaft

Zwei der bekanntesten Namen der deutschen Musiklandschaft sprechen über Künstliche Intelligenz: Unter dem Titel „Beats, Bits & Business“ diskutieren der Musiker und Produzent Mousse T. und Smudo von den Fantastischen Vier, wie KI die Musik verändert – und was diese Entwicklung für die gesamte Kreativwirtschaft bedeuten kann.

Smudo prägt seit mehr als drei Jahrzehnten den deutschsprachigen Hip-Hop. Mousse T. feierte international Erfolge und arbeitete mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie KI kreative Prozesse und Geschäftsmodelle verändert – und welche Rolle menschliche Kreativität dabei künftig spielt. „Künstliche Intelligenz wird Musik nicht ersetzen. Aber sie wird verändern, wie Musik entsteht. Die spannende Frage ist nicht, was die KI kann, sondern wie wir unsere Kreativität und unsere Freiheiten in dieser neuen Realität behaupten“, so Smudo. Mousse T. ergänzt: „Technologie demokratisiert Kreativität. Noch nie hatten so viele Menschen die Möglichkeit, Musik zu machen und ihre Ideen umzusetzen. Gerade deshalb wird die eigene Handschrift zum entscheidenden Erfolgsfaktor.“

Live Demo: AI-Slam mit Falko Mohrs

Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz die abstrakte Diskussion verlässt und live auf die Probe gestellt wird? Beim interaktiven AI-Slam trifft Landespolitik auf Hochschulpraxis, technologische Expertise und die spontanen Aufgaben des Publikums. Gemeinsam mit Wissenschaftsminister Falko Mohrs und HsH-Präsident Josef von Helden stellen sich Expertinnen und Experten für Recht, Prompting und Transformation konkreten Herausforderungen: Was kann KI heute schon verlässlich für uns lösen? Wo kann sie unterstützen? Und wo liegen ethische, rechtliche oder technische Grenzen – und wo bleibt die menschliche Entscheidung unersetzlich? Anwendungen werden in Echtzeit ausprobiert, Lösungen entwickelt und direkt gemeinsam eingeordnet.

Energiewende als Frage der Sicherheit

Dass die Energiewende längst mehr ist als eine reine Klimafrage, zeigt das Panel „Geopolitik, Umsetzungstempo und Resilienz: Strategien für eine wehrhafte Energiewende“. Bestsellerautor und HAW-Professor Christian Stöcker diskutiert mit Andreas Schell, CEO von ib vogt und ehemaligem CEO der EnBW, sowie Shena Britzen, Leiterin des Wasserstoffprogramms bei Rheinmetall. Im Mittelpunkt stehen technologische Souveränität, geopolitische Abhängigkeiten, der Schutz kritischer Infrastruktur und die Frage, wie Deutschland die Energiewende schneller und resilienter gestalten kann.

Zwischen Klimakrise und Hoffnung

Baro Vicenta Ra Gabbert ist Juristin und Sprecherin für sozial-ökologische Gerechtigkeit bei Greenpeace. Zu ihren Themenschwerpunkten gehören Klimaschutz und Recht, nachhaltiges Wirtschaften und Generationengerechtigkeit. Sie war unabhängige Sachverständige der Bundesregierung und stellvertretende Vorsitzende im Bundesjugendkuratorium.

Bei der Liminale spricht Gabbert darüber, wie Recht, Politik und gesellschaftliche Verantwortung zusammenspielen – und warum die Zukunft nicht einfach auf uns zukommt, sondern durch heutige Entscheidungen gestaltet wird.

Zahlreiche namhafte Gäste bei freiem Eintritt

Neben den genannten Programmpunkten bietet die Liminale zahlreiche weitere Höhepunkte und bringt weitere prominente Gäste auf die Bühnen des Campus. Dazu gehören unter anderem Sophia Rödiger, CMO von 1KOMMA5°, die Schriftstellerin Daniela Dröscher, Uwe Schneidewind, ehemaliger Oberbürgermeister von Wuppertal und ehemaliger Präsident des Wuppertal Instituts, sowie Joachim Herrmann, stellvertretender Kabinettschef von EU-Kommissar Michael McGrath.

Der Eintritt zur Liminale ist frei, eine Anmeldung ist unter folgendem Link erwünscht: https://liminale.invite-e.com/anmeldung?event=50.

Über Hochschule Hannover

Die Hochschule Hannover ist die zweitgrößte Hochschule in der Landeshauptstadt. Sie bietet ein breitgefächertes Studienangebot in den Bereichen Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, Sozialwesen sowie Informatik, Kommunikation und Gestaltung. Studierende lernen mit einer hohen Anwendungs- und Zukunftsorientierung und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Neben Lehre und Forschung agiert die Hochschule als Impulsgeberin und Transferpartnerin für die Wirtschaft und Gesellschaft in Stadt, Region und Land. Die Fakultäten finden sich an den Standorten in Linden, Ahlem, Expo Plaza, Kleefeld und der Südstadt.

Zahlen & Fakten:

• An der HsH studieren rund 9.000 Studierende in fünf Fakultäten.
• Die HsH bietet etwa 70 akkreditierte Studienangebote, darunter zahlreiche duale und berufsbegleitende Studienmodelle.
• Rund 290 Professorinnen und Professoren und rund 1000 Beschäftigte sind an der HsH tätig.
• Zertifikate & Netzwerke: familiengerechte Hochschule, Total E-Quality Prädikat, weltoffene Hochschule, Bündnis Niedersachsen hält zusammen, Gleichstellungsstarke Hochschule Professorinnenprogramm 2030

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