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Zuversicht und Chancenreichtum: Ruhrgebiet wirbt mit 107 Standpartnern auf der EXPO REAL in München

Zuversicht statt Zaudern: Das Ruhrgebiet betont auf der EXPO REAL 2026 die Chancen und setzt auf das Momentum der Anpacker. Mit 107 Standpartnern ist die Region noch stärker auf der internationalen Immobilien- und Investorenmesse vertreten als in den Vorjahren. Die Kommunen der Region werben mit neuen Quartieren und gut angebundenen Gewerbeflächen. Forschung und Nachhaltigkeit spielen eine besondere Rolle.

„Das Immobilienjahr 2026 könnte im Ruhrgebiet besser enden als es begonnen hat. Nun setzen wir auf eine konjunkturelle Erholung und Investitionsentscheidungen. Mit neuen Quartieren und modernen Gewerbegebieten bietet das Ruhrgebiet beste Voraussetzungen für Investoren“, sagte Jörg Kemna, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH.

Die Region präsentiert in München deshalb nicht nur neue Areale wie Mülheim-West oder das WASAG-Gelände im Kreis Recklinghausen, sondern forciert beharrlich die Entwicklung gut angelaufener Projekte. Neue Quartiere wachsen bereits in 6-Seen-Wedau in Duisburg, an der Speicherstraße in Dortmund oder in der Neuen Mitte Oberhausen.

Die starke Wissenschaftslandschaft spielt eine herausgehobene Rolle. Der Forschungs- und Innovationscampus Thurmfeld in Essen oder das Technologie- und Innovationsquartier Hugo in Gelsenkirchen werben wie auch das Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung in Dortmund mit der unmittelbaren Nähe zu den Hochschulen.

Wie kaum eine andere Region ist das Ruhrgebiet bestens angebunden an die europäische Verkehrs- und Energieinfrastruktur. Ob am Eco Park in Holzwickede direkt am Dortmunder Flughafen oder am Industriegebiet Westfalen in Hamm, das unmittelbar neben A2 und neuem Rechenzentrum errichtet wird.

Nachhaltigkeit in der Stadt- und Gewerbeflächenentwicklung wird großgeschrieben. Bochum präsentiert auf der EXPO REAL sein Schwammstadtkonzept als Beispiel für resiliente Stadtgestaltung.

„Die Vielfalt der Entwicklungsmöglichkeiten im Ruhrgebiet ist ein Alleinstellungsmerkmal. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr zusammen mit 107 Partnern die Potenziale der Region in München deutlich machen“, sagte Jörg Kemna.

Gemeinsam mit 10 Partnerunternehmen ist die Stadt Dortmund bei der EXPO REAL 2026 in München am größten Messestand vertreten. Von städtebaulichen Projekten wie dem Energiecampus und dem Hafenquartier Speicherstraße über innovative Hochtechnologiestandorte wie dem Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung und dem Zentrum für Logistik & IT bietet Dortmund vielfältige Möglichkeiten für Investitionen und Innovationen. Denn für Oberbürgermeister Alexander Kalouti gilt: „Dortmund investiert in Quartiere, moderne Arbeitsplätze und eine starke Zukunft.“

Essen setzt auf Transformation und schafft damit neue Chancen für Investoren und Projektentwickler: Auf Brachflächen entstehen Räume für Unternehmen, Forschung, Wohnen und Freizeit. Geschäfts- und Bürohäuser werden zu Bibliotheken, Studentenwohnungen oder Coworking-Spaces. „In Essen denken wir vorhandene Strukturen und Quartiere neu und richten sie an den Anforderungen von morgen aus. Bestes Beispiel ist der Forschungs- und Innovationscampus Thurmfeld, wo Wissenschaft und Wirtschaft zusammenkommen“, sagte Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen.

Duisburg geht mit Rückenwind zur EXPO REAL. Im ersten Halbjahr 2026 hat sich das Investmentvolumen auf rund 150 Mio. Euro mehr als vervierfacht. Bei Light Industrial entfällt mehr als die Hälfte des gesamten Ruhrgebietsumsatzes auf Duisburg, auch der Logistikflächenumsatz liegt mit 67.300 m² bereits zur Jahresmitte mehr als doppelt so hoch wie im Gesamtjahr 2025. Oberbürgermeister Sören Link: „6-Seen-Wedau, IGA 2027, RheinOrt: Duisburg bleibt für Investitionen und unternehmerisches Wachstum ein Standort mit viel Potenzial.“

Bochum macht die Stadt fit gegen Hitze und Starkregen. Auf der EXPO REAL präsentiert die Kommune neben zahlreichen Projekten u.a. ihr Schwammstadtkonzept. Regenwasser wird zurückgehalten, wo es fällt, und für Kreisläufe nutzbar gemacht. „Das sind Investitionen in eine zukunftsfähige Infrastruktur“, betonte Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat. Von innovativen Rigolen bis zum begrünten Dachgarten zeigen Projekte, wie Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität zum Standortvorteil werden. Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Investoren ziehen hier an einem Strang.

Einen Überblick über herausragende Projekte, welche die Kommunen auf der EXPO REAL ins Schaufenster stellen, bietet der gemeinsame Ruhrgebietsfilm mit allen vertretenen Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeistern und Landräten.

Positive Signale setzte bereits der Immobilienmarktbericht Ruhr, den die Business Metropole Ruhr im Vorfeld der EXPO REAL veröffentlicht hat. In allen Gewerbeimmobilien-Assetklassen ist im ersten Halbjahr mehr gebaut worden als im Vorjahreszeitraum, qualitativ hochwertige Büros werden vom Markt abgenommen wie auch die flexible Immobilienklasse Light Industrial.

Den Immobilienmarktbericht Ruhr sowie weitere Informationen zum Auftritt des Ruhrgebiets auf der EXPO REAL finden Sie hier: www.business.ruhr

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