Der 3K-IMD-Prozess wurde von Kurz Automotive in Zusammenarbeit mit dem Maschinenbauunternehmen KraussMaffei entwickelt und auf der K-Messe 2025 live in Aktion präsentiert. Nicht zu übersehen im praktischen Einsatz des Industrieroboters: Der Infrarotstrahler zur Erwärmung der Komponenten direkt im Prozess. Er setzt sich aus Infratec Stiftkontaktlampen zusammen, die eine Schlüsselrolle in der gezielten, prozesssicheren Erwärmung einzelner Funktionsbereiche spielen.
Im Umgang mit hochintegrierten Bauteilen, dekorativen Oberflächen und funktionalen Schichtsystemen stoßen klassische Heizkonzepte schnell an ihre Grenzen. Genau hier kann die Stiftkontaktlampe der Infratec Infrarot Strahler GmbH wortwörtlich „punkten“. Als miniaturisierter Infrarotstrahler im LED-Format ermöglicht sie eine direkte, punktuelle Wärmeeinbringung – exakt dort, wo sie je nach Prozessschritt tatsächlich benötigt wird.
Prädestinierte IR-Präzision für innovativen 3K-IMD-Prozess
Mit dem 3K-IMD-Prozess bündelt die Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG gemeinsam mit KraussMaffei mehrere wesentliche Arbeitsschritte und unterschiedliche Materialien in einem hocheffizienten Verfahren. Es vereint drei verschiedene Kunststoffkomponenten in einem präzisen Prozess aus Spritzgießen, Tiefziehen und Dekoration.
Einen entscheidenden Faktor für die Umsetzbarkeit dieser Innovation bildet exakte Wärme an der richtigen Position zur richtigen Zeit. Hier kommt die Stiftkontaktlampe von Infratec zum Einsatz. Ihre kompakte Bauweise und technischen Eigenschaften erlauben eine Integration der Wärmequelle direkt am Greifer, um genau definierte Bereiche je Prozessschritt gezielt zu erwärmen. So bietet die Infratec Komponente maximale Prozesskontrolle bei minimalem Energieeintrag.
Punktuelle Infrarotwärme für flexible Fertigungsprozesse
Die besonderen Charakteristika der Stiftkontaktlampe bringen Einfachheit und Flexibilität in komplexe Anforderungsbereiche. Die besondere Stärke der vielseitig einsetzbaren Wärmequelle liegt in ihrer kompakten Bauform und der hohen Leistungsdichte. Im Gegensatz zu konventionellen Heizsystemen muss mit der Infratec Lösung keine großflächige Umgebung erwärmt werden. Die Stiftkontaktlampe integriert sich nach individuellen Anforderungen in verschiedenartige Anlagen und Systemen: Flexibel, platzeffizient und hocheffektiv.
Energie wird punktgenau eingebracht, was vor allem in komplexen, automatisierten Fertigungsprozessen signifikante Vorteile bringt. Insbesondere in mehrstufigen Verfahren wie dem 3K-IMD-Prozess tragen diese Eigenschaften entscheidend zur Reproduzierbarkeit, Taktzeitstabilität und Energieeffizienz bei. Gleichzeitig eröffnet die Integration direkt am Greifer einen großen Handlungsspielraum, sowohl im Anlagenlayout als auch in der Prozessführung. So ist die ebenso kleinformatige wie leistungsfähige IR-Lampe nicht nur eine Komponente der Innovation, sondern prozessentscheidendes Element.
Innovative Impulse, weitreichende Perspektiven
Für Infratec ist die Involvierung in das 3K-IMD-Verfahren mehr als ein Projekterfolg: Der hier praktizierte Einsatz der Stiftinfrarotlampe steht exemplarisch für ihr industrielles Innovationspotenzial. „Miniaturisierte Infrarottechnologie hat vielfältigen Nutzen und ein weitreichendes Anwendungsspektrum in hochautomatisierten Produktionsumgebungen“, betont Infratec Geschäftsführerin Anika Pfeiffer.
Mit der Stiftkontaktlampe beweist die Infratec GmbH erneut ihre Stärke in der Entwicklung kundenspezifischer und praxisorientierter Infrarotlösungen. Die Anwendung im 3K-IMD-Prozess unterstreicht, wie bewährte IR-Technologie durch Innovationsgeist und Lösungskompetenz echten Mehrwert und neue Perspektiven für zukünftige industrielle Anwendungen schaffen kann.
INFRATEC Infrarot Strahler GmbH
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