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Rapid.Tech 3D startet unter neuer Trägerschaft in die Zukunft

Nach mehr als zwei Jahrzehnten Rapid.Tech 3D beginnt ein neues Kapitel: Engagierte Mitglieder des bisherigen Fachbeirats haben den RapidTech 3D e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, die über viele Jahre entstandene Plattform und Community rund um Additive Manufacturing zu erhalten und inhaltlich konsequent weiterzuentwickeln.

Die Gründung folgt auf die Entscheidung der Messe Erfurt, die Rapid.Tech 3D im bisherigen Veranstaltungsformat nicht fortzuführen. Mit Zustimmung und Unterstützung der Messe Erfurt soll das etablierte Format nun unter neuer, unabhängiger Trägerschaft weitergeführt werden.

„Dass wir die Rapid.Tech 3D aus der Community heraus weiterführen können, ist alles andere als selbstverständlich. Michael Kynast und das Team der Messe Erfurt haben über viele Jahre gemeinsam mit dem Fachbeirat eine außergewöhnliche Plattform geschaffen. Auch der Freistaat Thüringen hat die Rapid.Tech und den Technologietransfer rund um Additive Manufacturing früh und kontinuierlich unterstützt. Dass dieser Übergang jetzt konstruktiv ermöglicht wird, schafft die Grundlage für das nächste Kapitel“, sagt Carl Fruth, Vorstand des RapidTech 3D e.V.

Von AM-Machern für AM-Macher

Der Verein versteht sich als unabhängige Plattform für Wissensvermittlung und fachlichen Austausch rund um additive Fertigung und angrenzende Produktionstechnologien. Im Mittelpunkt stehen neue technologische Entwicklungen, industrielle Anwendungen, Start-ups, wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Geschäftsmodelle.

Dabei soll der Blick bewusst über klassische AM-Themen hinausgehen. Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz und Physical AI, Automatisierung und neue Produktionskonzepte sollen künftig deutlich stärker berücksichtigt werden.

„Die additive Fertigung hat sich in vielen Branchen als strategische Schlüsseltechnologie etabliert. Damit diese Entwicklung weiter an Dynamik gewinnt, braucht es Orte für den offenen Austausch von Erfahrungen, Ideen und Best Practices. Genau dafür steht die Rapid.Tech seit mehr als zwei Jahrzehnten. Mit dem RapidTech 3D e.V. schaffen wir die Grundlage, diesen Austausch von Experten für Experten auch in Zukunft sicherzustellen. Denn langfristige Innovationskraft entsteht nicht durch einzelne Unternehmen, sondern durch starke und vernetzte Ökosysteme von Experten“, sagt Dr. Karsten Heuser, Vorstand des RapidTech 3D e.V.

Ein wesentliches Ziel des neuen Vereins ist es, den fachlichen Charakter der Rapid.Tech weiter zu stärken. Nicht Unternehmensmarketing, sondern technischer Inhalt, Erfahrungsaustausch und auch kontroverse Diskussionen sollen im Vordergrund stehen.

Industrie, Wissenschaft, Start-ups und Nachwuchs sollen dabei nicht in getrennten Welten stattfinden, sondern gezielt zusammengebracht werden.

Auch das Veranstaltungskonzept selbst soll weiterentwickelt werden. Diskutiert wird unter anderem ein flexibles Modell mit wechselnden Austragungsorten und technologischen Schwerpunkten.

Gründungsmitglieder gesucht

Der Verein öffnet seinen Gründungskreis für weitere Unterstützer aus Industrie, Wissenschaft und der AM-Community.

Noch bis zum 31. Oktober 2026 besteht die Möglichkeit, als Gründungsmitglied beizutreten und die weitere Entwicklung von Beginn an mitzugestalten.Über den RapidTech 3D e.V.

Der RapidTech 3D e.V. wurde 2026 aus dem Umfeld des bisherigen Fachbeirats der Rapid.Tech 3D heraus gegründet. Ziel ist es, Wissen und Erfahrungen aus Wissenschaft und industrieller Praxis zusammenzuführen, neue technologische Entwicklungen frühzeitig aufzugreifen und den Austausch innerhalb der Additive-Manufacturing-Community zu fördern.

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