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Wer haftet in der additiven Fertigungskette?

Daten sind die verbindenden Elemente in der additiven Fertigungskette. Sie entstehen bei den Materialherstellern, Konstrukteuren, Softwareentwicklern, Anlagenbauern und Anwendern, werden je nach Prozessschritt übertragen und konvertiert sowie unternehmensübergreifend genutzt. "Die Digitalisierung beeinflusst hierbei nicht nur die technischen Abläufe. Je mehr der 3D-Druck industrialisiert wird, umso mehr wirft er auch Fragen zu Verantwortlichkeiten, IP-Rechten und IT-Sicherheit in jeder Phase des Prozesses auf. Die rechtskonforme Gestaltung des Additive Manufacturing gewinnt deshalb weiter an Bedeutung. Der Zuspruch zum erstmals im Vorjahr veranstalteten Forum Recht auf der Rapid.Tech + FabCon 3.D. hat gezeigt, wie groß der Informationsbedarf auf diesem Gebiet ist. Deshalb bekommt es auch in diesem Jahr eine eigene Session im Kongressprogramm", erklärt Marco Müller-ter Jung. Der Partner und Fachanwalt für IT-Recht in der internationalen Wirtschaftskanzlei DWF verantwortet dabei erneut die inhaltliche Ausrichtung des Forums Recht, das am 25. Juni 2019 stattfindet.

Die Veranstaltung 2019 wird noch tiefer in die Prozesse eintauchen, so Marco Müller-ter Jung. "Wir schauen genau hin, wo die Daten entstehen, wohin sie fließen und welche juristischen Regelungen dabei eine Rolle spielen." Die Relevanz der Informationsströme für Qualitätsaspekte der additiven Fertigung, der Aufbau einer Qualitätssicherung in der AM-Kette sowie die Vertragsgestaltung bezüglich Beschaffenheitsvereinbarung, Aufklärungspflichten und rechtlich relevanter Wechselwirkungen werden in Vorträgen der Universität Duisburg-Essen sowie von voestalpine Edelstahl Deutschland und Siemens beleuchtet.

Wer haftet wofür in der additiven Kette, welche Verantwortlichkeiten haben Konstrukteure, Lieferanten, Anlagenhersteller und Dienstleister – diesen Fragen wendet sich ein Referat der DWF Germany Rechtsanwaltsgesellschaft zu. Ein weiterer Vortrag von DWF behandelt die Anforderungen an eine gerichtsverwertbare technische Dokumentation von AM-Prozessen, die auch Jahre nach dem Produktionsvorgang Abläufe lückenlos belegen kann. Wie eine solche Dokumentation, u. a. zur eindeutigen Rückverfolgbarkeit vom physischen Produkt bis zum digitalen Zwilling, bei einem Fertigungsdienstleister und Anbieter von IT-Lösungen aufgebaut werden kann, darüber berichten Vertreter von Krause DiMaTec und Additive Marking.

Den Regelungsbedarf für IP-Rechte, dem geistigen Eigentum von Unternehmen, in der additiven Wertschöpfungskette betrachtet ein Vortrag der TU Berlin. Hier stehen vor allem Fragen im Raum, in welchem Prozessschritt neue Rechte entstehen oder wann in bestehende Rechte eingegriffen wird.

Das Forum Recht ist eines von insgesamt 14 branchen- bzw. fachbezogenen Foren im Kongressprogramm der Rapid.Tech + FabCon 3.D. Erstmals auf der Agenda stehen die Themen Software & Prozesse, Kunststoff sowie Normung & Arbeitsschutz. Daneben gehören die bewährten Foren Automobil, Luftfahrt, Lohnfertigung, 3D-gedruckte Elektronik & Funktionalität, Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik, Werkzeug-, Formen- & Vorrichtungsbau, Metall, Konstruktion, eine Veranstaltung der Fraunhofer- Allianz GENERATIV und das zweitägige Forum AM Science erneut zum Programm. Insgesamt werden in mehr als 100 Vorträgen an den drei Kongresstagen die neuesten Entwicklungen, Trends und Ergebnisse zu additiven Technologien und Anwendungen aus Theorie und Praxis vorgestellt.

Zum optimalen Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie zur Kontaktanbahnung bzw. –pflege tragen ebenso die 3D Printing Conference sowie die neu strukturierten Präsentationsflächen und Netzwerkangebote in der Ausstellung bei.

Rapid.Tech + FabCon 3.D erwarten zur 16. Auflage vom 25. bis 27. Juni 2019 wiederum über 200 Aussteller aus dem In- und Ausland sowie mehr als 5.000 internationale Fachbesucher und Kongressteilnehmer.

Mehr Informationen: www.rapidtech-fabcon.com

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