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Projektbüro des Bayerisch-Tschechischen Nanotechnologiezentrums am EZD in Selb eingerichtet

Am Europäischen Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD) in Selb ist ein Projektbüro des neuen Bayerisch Tschechischen Nanotechnologiezentrums eingerichtet worden. Das EZD unterstützt damit das Cluster Nanotechnologie sowie die Czech Nanotechnology Industries Association bei der Umsetzung des gleichnamigen Interreg Projekts, das am 1. März 2026 gestartet ist und eine Laufzeit von 34 Monaten hat.

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im bayerisch tschechischen Grenzraum. Im Fokus stehen auf deutscher Seite die Bezirke Oberfranken, Oberpfalz und Niederbayern sowie auf tschechischer Seite die Regionen Karlsbad, Pilsen und Südböhmen. Akteuren auf beiden Seiten der Grenze sollen dadurch mehr Sichtbarkeit, neue Austauschformate und konkrete Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Nanotechnologie eröffnet werden.

Zwei zentrale Anlaufstellen
Kern des Projekts sind zwei Anlaufstellen in der Grenzregion: am EZD in Selb sowie bei nanoSPACE in Domažlice, Tschechien. Von diesen Standorten aus werden regelmäßig sogenannte BY CZ Nano Stammtische organisiert, die abwechselnd in Deutschland und Tschechien stattfinden.

Ergänzend sind thematische Workshops geplant, die sich den Schwerpunkten Medizin & Biotechnologie, Materialforschung & Analytik sowie Spinoff Förderung widmen. Parallel dazu entsteht eine virtuelle Plattform inklusive einer gemeinsamen zweisprachigen Website.

Fokus auf KMU und Forschungseinrichtungen
Die Angebote richten sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie an Forschungseinrichtungen im bayerisch tschechischen Grenzgebiet. Durch verbesserte Kommunikation und eine stärkere inhaltliche Fokussierung auf Nanotechnologie soll ein nachhaltiger Mehrwert für die gesamte Region geschaffen werden.

„Langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit“
„Wir schätzen die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Cluster Nanotechnologie sehr. Aufgrund unserer geografischen Nähe zu Tschechien freuen wir uns, als Bayerische Anlaufstelle für dieses Projekt zu fungieren. In den vergangenen Jahren haben wir die Internationalisierung unserer Aktivitäten gezielt vorangetrieben und unsere Kernkompetenzen im Bereich der Dispersionstechnologien sind dabei ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Nutzung von Nanomaterialien“, sagt Dr. Felipe Wolff Fabris, Standortleiter des EZD.

Einladung zur Beteiligung
Aktuell arbeiten die Projektpartner an der Identifikation und Einbindung relevanter Stakeholder. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind eingeladen, Kontakt mit dem Cluster Nanotechnologie oder dem EZD aufzunehmen, um Teil des entstehenden Netzwerks zu werden und somit von dem Netzwerk kostenfrei profitieren zu können.

Der Kick off Workshop des Projekts findet am 17. Juni 2026 in Domažlice, Tschechien, statt.

Das EZD ist eine Einrichtung des Kunststoff-Zentrums SKZ und beschäftigt sich als interdisziplinäres und gemeinnütziges Forschungs- und Innovationszentrum mit der Herstellung und Charakterisierung von Dispersionen wie z. B. Klebstoffe, Harze, Tinten, Beschichtungen oder Elastomere. Es wurde in enger Kooperation mit der Industrie und mit Unterstützung des Freistaates Bayern 2014 errichtet. Eine hohe Priorität des EZD liegt auf dem Übertrag von der wissenschaftlichen Forschung in die angewandte Industrie.

Über SKZ – Das Kunststoff-Zentrum

Das SKZ ist ein Klimaschutzunternehmen und Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

SKZ – Das Kunststoff-Zentrum
Friedrich-Bergius-Ring 22
97076 Würzburg
Telefon: +49 931 4104-0
https://www.skz.de

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Felipe Wolff-Fabris
Standortleiter EZD Selb
Telefon: +49 (9287) 99880-11
E-Mail: f.wolff-fabris@skz.de
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